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  Pickens Persönliche Praxis
Geschrieben von: Picken - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: Taktiken und Strategie - Antworten (54)

Inhaltsverzeichnis:

[Hier geht es zum alten Thread im alten Forum Smile]
Seite 1: Organisatorisches, Art der Bilder für BatReps, generelle Fragen an die Leser des alten Threads.
Seite 2: Pure Vernichtung, Supremacy mit Maximus.
Seite 3: Einfach drauflos mit Maximus.
[Annihilation mit Quirk gibts hier]
Seite 4: Ab hier Diskussion über Drohnen, Repeater und TAGs in N3.
Seite 5: Maximus beschreibt unser Spiel mit Nimbus Zone. [Infinity RPG Alpha gespielt]. Armoury mit Thorshammer92. Annihilation mit Quirk.
Seite 4: Biotechvore.

---

Erster Post:

Auf ein Neues im neuen Forum.

In diesem Thread werde ich ab nun meine Spielerfahrungen beschreiben, meine eigenen Gedanken dazu entwickeln und das alles zur Diskussion freigeben. Ich muss mal schauen, ob ich den alten Thread aus dem alten Forum noch irgendwie verlinken kann, falls Interesse besteht.

Dann hab ich direkt mal ne Frage: Ich hab jetzt die Tage mit SketchUp rumgespielt und bin nun in der Lage, mein Gelände auch 3D zu modellieren, wenn ich mal vergessen sollte, n Foto des Setups zu machen. Ich kann, wenn Interesse besteht, auch versuchen, jedes Gelände, auf dem ich spiele, in Sketchup zu präsentieren. Wollt ihr das ?

Hat euch etwas am alten Thread (nicht) besonders gefallen ? Für Anregungen bin ich immer dankbar.

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  [Schreiben]In Infinity - the Tape
Geschrieben von: Sonnenstrahl - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: Schreiben - Antworten (8)

Hey liebe Infinityfangemeinde =)

Mich reizt dieses Spiel ungemein. Irgendwann hat es mich auch inspiriert und es entstand er erste Teil der folgenden Geschichte.
Mittlerweile macht mir das Schreiben großen Spaß und ich werde diese Geschichte definitv weiter schreiben.

Ich habe mir schon etwas Feedback von Freunden und Familie geholt, aber leider ist dort keiner mit der Welt vertraut.

Ich würde mich sehr über Feedback freuen!
Ob positiv oder negativ, es sollte möglichst konstruktiv sein, damit ich es nachvollziehen kann^^
Rechtschreibfehler dürfen überlesen werden, mach ich genau so (leider)^^

Besonders würde mich interessieren, ob die Welt und die Stimmung angemessen wieder gegeben wurde.

Viele liebe Grüße Flo
----------
In Infinity - The Tape

Zu der Zeit von Alex waren die Sterne nicht mehr nur für wenige greifbar, die Menschheit hatte sich viele bewohnbare Systeme zu eigen gemacht und Reisen zwischen den Systemen waren völlig normal.

PanOceania war die Supermacht. Sie beherrschte die meisten und fruchtbarsten Planeten, ihre Armee war höchst technologisiert und die künstliche Intelligenz Alpeh kontrollierte alle Daten (und Menschen) um für Ordnung und Ruhe zu sorgen. Mit großen planetaren Armeen und fanatischen Militär Orden der Kirche war PanOc, wie es schlicht genannt wird, auf jedem Schlachtfeld der Galaxie zu finden.

Der Gegenspieler dieser Supermacht war Yu Jing, der Schmelztiegel verschiedener asiatischer Nationen und PanOceania dicht auf den Fersen in allen Belangen. Japanische Sektorarmeen mit ausgebildeten Samurai und ruchlose Yakuzza-Killer waren und werden immer ein beliebtes Werkzeug dieser Macht bleiben um Probleme zu lösen, ohne offiziell irgendwie damit in Verbindung gebracht zu werden.

Im Haqqislam, der neue Islam, der sich noch heute auf Philosophie und Wissenschaft sich gründet, wurde ein neuer Planet, die neue Heimat angekündigt. Nach langem Warten fand sich die prophezeite Gelegenheit und die Muslimen wanderten aus. Burak, ein karger Wüstenplanet samt System wurde ihre neue Heimat. Obwohl Burak karg war, fand sich nur hier Silk, das Material, dass alles am Laufen hält und jeder begehrt. In dieser rauen Umgebung entwickelte sich eine Hochkultur der Bio- und Terrarformingtechnologie, welche selbst PanOceania rückschrittlich aussehen lässt und den Universitäten auf Burak immer wieder PanCo-Austauschstudenten verschafft. Wie die großen Händler der alten arabischen Reiche, ist auch Haqqislam großzügig im Handeln mit anderen Nationen, aber eisern und unnachgiebig bei der Verteidigung seiner Silkrouten und –Vorkommen.

Auf der Erde, einem hauptsächlich von PanOc beherrschten Planeten, irgendwo in New Singapore und damit noch in den Ausläufern des Machtbereichs von Yu Jing befand sich Alex.
Alex saß an der Bar und leerte seinen Fusel. Es war eine runtergekommene Bar, eher ein Schuppen mit einer Menge Alkohol und diverser abgerissener Typen. Es erfüllte aber seinen Zweck, zumindest für Alex. Er hatte sich mal wieder richtig in die Scheiße manövriert. Seinen Abschluss an der Uni in den Bereichen Informationstechnik, Programmierung und Cybersicherheitstechnologie hatte er mit Bravur bestanden, also hätte, wäre er nicht aus Langeweile mir der Tochter des Dekans ausgegangen. Er hatte seinen Abschluss unter fadenscheinigen Begründungen verwehrt bekommen und seitdem ging es Berg ab. Erst verstießen ihn seine Eltern, hohe Tiere in einem Sektor der Erde, PanOceania treu und eher für das System als die Familie. Nach einer endlosen Talfahrt war er jetzt hier angekommen.
Er spielte mit einer Plastikkarte. Auf ihr prahlte seine Holo mit dem Titel *lizensierter Bountyhunter*. Und genau das war jetzt seine Welt. Er war für Geld alles. Nun ja, so viel er eben konnte. Sein Talent waren Daten - hacken, stehlen, verändern, Viren schreiben und in gesicherte Systeme Laden, Daten eben. Leider waren die Wünsche potentieller Kunden auch auf den geübten Waffeneinsatz scharf und hier mangelte es gehörig an Fähigkeiten.
Er war lizensiert arbeitslos.

Alex rülpste laut und bestellte noch einen Drink. Mit hochgezogener Augenbraue servierte der Barkeeper Alex noch einen Drink.
"Wohl nen scheiß Tag gehabt?" Fügte er süffisant hinzu.
"Nein, eine scheiß Woche. Aber Hey, dank deines blöden Kommentars wird das Karma dir viel Freude bescheren" erwiderte Alex trocken.
Der Barkeeper lächelte ihn mitleidig an und kümmerte sich um seine Getränkebar.
Alex lächelte müde, er wusste, dass dem Barkeeper das Karma drohte, schon bevor er was sagte. Alex hatte einen Coup gelandet. Einen wirklich großen. Er hatte es geschafft in einem geheimen und gesicherten Unterschlupf im inoffiziellen Auftrag von Yu Jing etwas zu entwenden - eine Art Cube, sehr speziell, sehr ungewöhnlich und vor allem sehr wertvoll.
Ein Cube ist eine Speicher. Er speichert nicht nur Informationen, er speichert alles was eine Person ausmacht, quasi komplette Persönlichkeiten. Stirbt eine gespeicherte Persönlichkeit so kann man sie in einen neuen Körper laden. Erfahrungen und vor allem wichtige Kämpfer sterben also nicht dauerhaft. Sie können bei Schlachten immer wieder eingesetzt werden. Ein Cube ist besonders, er steht für eine Person an der eine ganze Fraktion interessiert ist. Panoceania, Yu Jing, Haqqislam, selbst die vagabundierenden Nomads und die Hinterwäldler von Ariadna haben sie um ihre legendären Helden auf den Schlachtfeldern der Planeten in weit entfernten Systemen einzusetzen. Bei den Alienrassen der aggressiven Combined Army und den ominösen Tohaa-Alien wird selbiges vermutet.
So eine Art Cube hatte Alex geklaut. Es war jedoch ein sehr altes Modell, er zweifelte fast, dass es überhaupt einer war, aber die Auftragsdetails besagten dies. Er hatte einen sehr kleinen Film aus dem letzten Jahrtausend entwendet, laut der Suchmaschine PanOogle ein Mikrofilm. Eigentlich sollte Alex ihn für die Yu Jing nur beschaffen, doch roch die Übergabe nach Falle und er beschloß auf eigene Rechnung zu arbeiten. Er hatte mittels Rauchgranaten und einer gezielten Sprengung seines Fahrzeugs einen Anschlag auf ihn inszeniert und hoffte damit genug Zeit zu gewinnen für eine Flucht von diesem Planeten. Aber die Schlitzaugen hatten ihn leider schneller durchschaut als gedacht, jetzt flüchtete er von einer Spelunke zur Nächsten. Ihm war nicht klar, wie sie es geschafft hatten, aber er war am Arsch. Ständig kreuzten irgendwelche Bountyhunter auf und zeigten ein Holo mit einem Bild aus der Unizeit rum oder schwer bewaffnete Yu Jing Soldaten durchstreiften die Nachbarschaft. Er dachte mal wieder intensiv darüber nach sich zu stellen, aber seine Gedanken endeten immer gleich - Scheisse nein, ich verdiene mir eine goldene Nase oder sterbe dabei.

Ein älterer Herr setzte sich neben ihn. Man könnte ihn so beschreiben: Mitte sechzig vielleicht, leicht gebräunt, kurze schwarze Haare mit grauen Strähnen, ein gegerbtes Gesicht und einen getrimmten Kinnbart. Er strahlte etwas ruhiges und besonnenes aus. Seine Brille mit den runden Gläsern verstärkte diesen Eindruck. Er nickte Alex freundlich zu und bestellte sich einen Tee.
Alex blickte ihn irritiert an.
"Einen Tee in diesem stickigen Laden?" hackte er ungefragt nach.
"Tee ist eine Geisteshaltung. Er steht für Entspannung und die Zeit, die vieles braucht um sein volles Potential zu entfalten." Sprach der Mann mir einer sehr ruhigen Stimme.
Alex war müde, die letzten Tage der andauernden Flucht hatten Kraft gekostet.
"Zeit rinnt einem durch die Finger, wie Sand. Erbarmungslos und unaufhaltsam. Ich gebe ihnen einen guten Rat, verzichten sie auf den Tee. Hier wird die Luft gleich brennen."
Starr und mit einem durchdringenden Blick betrachtete der Mann Alex. Er nickte kaum merklich und stand auf.
"Danke für den guten Rat. Vielleicht sollten sie ihm auch folgen. Ich habe gehört, dass hinten ein Innenhof sei, den man von der Damentoilette gut erreichen könne."
Er warf ein paar Scheine auf den Tresen und verschwand nach draußen.

Guter Rat ist teuer, hier war er gratis. Alex fühlte seinen Überlebenstrieb wiederkehren. Er legte ein paar Scheine drauf und steuerte die Toiletten an.
Jetzt nur beten, dass keine Frau hier ist. Gerade als er durch Türe im Damenklo verschwand, krachte es vorne. Die Tür wurde in tausende Kleinteile geborsten und mit einem Beben betrat eine abgerissene, jedoch gut gepanzerte Gestalt die Bar. Im Nebel der geborstenen Tür tauchte ein Daofei auf, in voller Schlachtfeldpanzerung mit Helm, Samuraischwert und einer großen schweren Boardingshotgun. Also einer Bewaffnung, als ob er im Kriegsgebiet ein besetztes Haus voller Feinde alleine stürmen müsste.
Daofei, so die Gerüchteküche, werden in den schlimmsten Vierteln Japans ausgesetzt und müssen zwischen Mördern, Banden und der Yakuzza überleben, die Polizei ist dabei ihr größter Feind. Alex hatte seinen Dao Flu getauft, denn er war sie die Grippe, er ging um, befiel viele Leute, kaum abzuschütteln und, wenn man ihn nicht komplett loswurde, konnte man daran versterben.
Der Daofei sah sich in der Bar um, sein großes Samuraischwert in seiner rechten führte jede Bewegung mit ihn aus, die Spitze immer auf das mögliche Ziel gerichtet, gerichtet um direkt zu töten. Der lange mechanische Pferdeschwanz am Helm zuckte unruhig hin und her, wie der Schwanz einer großen Raubkatze auf Jagd..
Nach einem kurzen Rundblick visierte der Daofei das hintere der Bar an. Strammen Schrittes steuerte er direkt zu den Toiletten.

Derweilen hastete Alex durch die Damentoilette, immer noch betete er, dass er alleine war. Ein Schrei und er wäre sofort aufgeflogen. Bei der letzten Kabine sah er das kleine Fenster direkt über dem Wasserkasten, der alte Mann hatte ihm einen echt guten Tipp gegeben. Eilig schloß er die Kabinentür, sprang auf den Klodeckel und begann das kleine Fenster zur Freiheit zu öffnen.
"Zum Glück sind die Kabinen hier bis unter die Decke, sonst wäre ich direkt aufgeflogen" dachte sich Alex.
Das Fenster war auf und er zog sich gerade hoch, als es laut krachte. Alex sah nicht hinter sich, aber er war sich sicher, sein Daofei Flu, hatte so eben die Klotüre eingetreten. Sein Puls dröhnte ihm in den Ohren. Die Atmung vervielfachte sich. Während er das Fenster öffnete und sich fragte, ob er da durch überhaupt passen würde, vernahm er sehr gedämpft, wie Kabinentür um Kabinentür eingetreten wurde. Alex quetschte sich durch das kleine Fenster und stellte mit Entsetzen fest, dass er zwar ein leichter Hungerhacken war, der dadurch passen sollte, aber seine dicke kugelsichere Weste und der breite Gürtel mit der dekorativen Wumme versperrten ihm das durchkommen.
Der Daofei trat energisch und mit einer kalten Wut jede Kabinentüre ein. Gleich war er bei der letzten Türe angekommen. Sein hämisches Grinsen wurde von dem gepanzerten Helm verdeckt. Er wartete einen Moment um sich innerlich auf den vernichtenden Schlag ein zu stellen und es in vollen Zügen genießen zu können. Dann explodierte er förmlich. Mit einem kräftigen Tritt auf er das Schloß der Kabinentüre ebnete er sich den Weg.

Leer. Die Kabine war leer. Völlig irritiert stand der Daofei in einer leeren Kabine. Kein Fenster, keine Türe, keine Löcher in der Wand oder dem Boden. Nichts. Dann hörte er es scheppern. Sofort ging ihm ein Licht auf. "Du kleine Ratte bist ins Damen Klo geflüchtet, Yowamushi!" Schrie er laut und stürmte aus dem Männerklo.

Alex fiel knapp zwei Meter tief in einen halbvollen Müllcontainer. Es schepperte laut. Fluchend kämpfte er sich aus dem Unrat und sah sich benommen um. Er war in einer langen Gasse voller Dreck und Unrat. Alex jedoch war zufrieden, kein Daofei und auch keine weiteren Yu Jing Schergen. Alex hatte tierische Schmerzen, seine Sicht war benommen, doch er konnte für einen Moment aufatmen. Im selben Augenblick hörte er Flu in der Damentoilette randalieren und Sekunden später brach er direkt durch die Wand über Alex.

Alex schaffte einige Schritte Richtung Straße, doch er war wie gelähmt. Ein stechender Schmerz im Rücken legte jeden Sprintversuch lahm und gegen so ein Monster kann niemand gewinnen, schon gar nicht Alex. Dieser Gedanke ließ ihn fast verzweifeln. So kurz vor dem eigenen Tod zu stehen und zu wissen, dass er lediglich eine Frage von Augenblicken ist, gab seinem Verstand den Rest. Sein Körper funktionierte lediglich, Survivalmode. Benommen taumelte er weiter Richtung Straße. Schritt für Schritt steuerte er die Straße an, er verband sie mit Sicherheit, obwohl er wusste, dass dies ein Irrglaube war. Flu folgte ihm bereits ruhigen Schrittes. Er war wütend, aber dieses hilflose Opfer würde er langsam und eiskalt foltern, schließlich sollte er noch Informationen liefern, bevor er ihn abschlachten durfte.

Aus dem nichts tauchte ein kleines Taxi auf. Alt und zerbeult, aber passend für dieses Viertel. Die Tür öffnete sich und ein junger Mann stieg aus, er packte Alex an der Schulter und drückte Alex ins Taxi. Alex war total benommen, Schmerzen durch fuhren in dabei und er stürzte schlicht auf die Rückbank. Alex wurde immer schwindeliger und in den letzten Augenblicken bevor er das Bewusstsein verlor, nahm er nur noch einige wenige Dinge wahr. Er spürte den stechenden Schmerz am Rücken immer mehr und sah Blut die Sitze verdrecken. Er sah den jungen Mann Richtung Gasse laufen und hörte später während der Flucht einen mechanischen Schrei, gefolgt von einer lauten Explosion. Dann wurde es schwarz und kalt.

----

Alex erwachte auf einer weichen Matratze. Sie war schlicht, doch überraschend weich. Er blickte sich langsam um. Er befand sich in einem Raum, klein und schmal geschnitten, fensterlos, aber reich dekoriert. Bunte farbenfrohe Wandteppiche, Spiegel und viele Kissen bedeckten alles. Es war klein, wirkte aber sehr gemütlich und warm. Während sich Alex langsam aufrappelte und versuchte einen Überblick zu bekommen, spürte er einen stechenden Schmerz in Rücken. Schmerz erfüllt stöhnte er laut auf.
"Bleib liegen Habibi! Du hast eine lange Schnittwunde am Rücken. Du musst dich schonen." sprach ein alter Bekannter von Alex. Der alte Mann mit den runden Brillengläsern trug ein Tablett mit drei Tassen und einem Teekännchen ins Zimmer.
Er stellte es direkt neben Alex ab und nahm gegenüber von ihn platz. Mit einem besonnen Lächeln packte er eine längliche Pfeife aus und steckte diese an. Nach ein paar Zügen blickte er Alex schweigend an. Alex atmete schwer. Die Schmerzen waren enorm und ihm wurde wieder schwarz vor Augen.

Als Alex erneut erwachte war er nicht alleine. Im Zimmerchen saßen der alte Mann und jetzt auch der junge Mann, der aus dem Taxi gestiegen war. Alex erhob sich und war so gleich verwundert. Die Schmerzen waren fast weg. Er spürte einen engen Verband um seinen Brustkorb.
"Habibi, dir scheint es besser zu gehen. Möchtest du einen Tee?" Sprach der ältere Mann und deutete auf das Tablett vor ihm.
"Wer ist Habibi und wo bin ich hier?" Fragte Alex irritiert.
Beide Männer lachten kurz auf.
"Habibi ist ein altes Wort aus dem Arabischen. Es bedeutet Freund.
Und hier bist du bei Freunden. Du hast mich gewarnt vor einem Feind und daraufhin habe ich beschlossen dir zu helfen." Antwortete der ältere Mann.
"Mein Name ist Bassam und das ist mein Sohn Sinan." Fuhr Bassam fort.
Alex lächelte und räusperte sich. Mit trockenem Mund und rauer Stimme erwiderte er: "Mein Name ist Alex. Alex Cross und bevor sie nachfragen, ja der Sohn der großen Familie Cross. Mein Bruder ist einer der Sepulchrist Knights, die bei der Belagerung von Hong Kong dabei waren, einer der grooooßßßen Helden. Jedoch nur ein einfacher Bountyhunter." Er lächelte müde als er sein Holo zeigte.
"Und mein Herr, sie haben ein gewaltiges Problem. Diverse Gruppen der Yu Jing suchen mich. Offiziell nur deren weniger rühmliche Einheiten, wie dieser Daofei und Triadenbanden, aber letztlich jedoch alle. Sie geraten in einen Kampf, der sie schnell alles kosten könnte, nein, wird." Gab Alex niedergeschlagen zu.
Bassam schwieg und nickte still. Sinan hingegen grinste verstohlen.
Während sich Alex erschöpft Tee einschenkte, bemerkte er nicht, wie Bassam Sinan einen strengen und äußerst tadelnden Blick zu warf.

"Habibi, du hast dir eine große, wenn auch nicht tiefe Schnittwunde beim Sturz zu gezogen. Du solltest dich ausruhen und Kraft tanken. Der Daofei ist jetzt nicht mehr dein Problem, doch andere werden kommen, wie du schon sagtest." Sprach Bassam. Seine Stimme war warm und herzlich, was Alex etwas beruhigte.
Alex nickte und trank seinen Tee. Es war einfach zu viel. Er hatte den Coup seines Lebens gemacht und würde es prompt verlieren.
Mit einem Mal dämmerte es Alex. Er war ins Taxi gefallen, doch kurz vor seiner Bewusstlosigkeit war ein Schrei zu hören gewesen und eine Explosion. War es Sinan gewesen, der sich Flu gestellt hatte? Wenn ja, warum lebt er dann noch? Hat er etwa Flu getötet ? Flu ist keine Killermaschine, niemand stellt sich einem Scharfrichter ohne eine Armee oder selbst ein größeres Monster zu sein? Seine Gedanken rasten und sein Kopf schnellte nach oben, den Blick fest auf Sinan gerichtet. Er war unverletzt, nicht ein Kratzer.
"A..wi.." Setzte Alex an, doch die Worte blieben ihm im Hals stecken.
"Er hat ihn getötet." Antwortete Bassam trocken.
Alex starrte Sinan und Bassam fassungslos an.
"Trink deinen Tee, Habibi. Tee beruhigt den Geist und nur ein ruhiger Geist ist stark." beschwichtigte ihn Bassam. "Mein Sohn kommt nicht von hier. Er ist .. Besonders. In unserer Heimat hat er von den Besten gelernt und ist nun fähig."
"Von den Besten? Er hat einen Daofei unbewaffnet besiegt, so was ist nicht möglich!" Schrie Alex entsetzt.
Bassam erhob seine Stimme leicht, aber durch aus ausreichend: "Habibi! Beruhige dich! Wir sind hier bei Freunden."
Alex atmete schwer. Wo war er hier bloß rein geraten? Ein Opa, der chillig feststellt, dass sein Sohn einen bewaffneten Daofei ohne Waffen umbringt. Das ist doch krank.
"Wer oder was seid ihr?" Fragte Alex.
"Nun mein Sohn ist einer der berüchtigten Hassassin. Ein Hassassin Fiday genauer gesagt. Sie werden vom alten Mann auf dem Berg ausgewählt und von den Besten trainiert." Erläuterte Bassam.
"Hassassin Fiday, bekannt für Infiltration und Tötungen aus kürzester Distanz. Assassinen der Haqqislam Fraktion, genauer des Hassassin Bahram. Einer Abteilung für diverse Jobs zum Schutz der Haqqislam Gebiete und Territorien, ich glaube sogar direkt der obersten Führungsebene unterstellt.
Laut Gerüchten, die sich hartnäckig halten, erledigen sie jede Form von Dirty Work. Eiskalte, tödliche Killer, die sich als dein Freund ausgeben und irgendwann hinterrücks ermorden. Vorzugsweise so, dass du es gerade noch mitbekommst. Ihre Verkleidungen sind sehr täuschend und so kommen sie in quasi jeder Umgebung so nah an ihr Ziel heran, dass dieser ihre Barthaare zählen könne, sofern der Fiday ihm die Zeit dafür ließe." Fasste Alex zusammen. Er war beeindruckt und gleichzeitig enorm eingeschüchtert. Er saß in einem Raum mit einem Killer, einem Hassassin Fiday! Seine Gedärme zogen sich bei diesem Gedanken zusammen, er hatte das Gefühl kotzen zu müssen.
"Sei beruhigt Habibi, er hat dich beschützt. Wie es sich zeigte, war er schon seit einigen Tagen auf der Suche nach dir und deutlich überrascht, als er seinen alten Herrn aus der Bar kommen sah, in der du warst. Daraufhin habe ich meine Hilfe angeboten und wir konnten dich gemeinsam retten." Erläuterte Bassam seelenruhig. Er packte dabei seine Pfeife wieder aus und steckte sich diese erneut an.
"Und wann kommt das Foltern? Ich meine wir wissen beide, dass Flu mich nicht grundlos gejagt hat. Sinan, richtig? Ist mir ebenfalls auf den Fersen gewesen. Ich schätze ihr wollt meine Beute, richtig?" Fragte Alex nüchtern.
Mit einer sehr weichen Stimme, überraschend weich für einen Killer, meldete sich jetzt Sinan zu Wort: "Ich wollte zunächst nur wissen, ob das Gerücht stimmt. Jetzt weiß ich, dass es stimmt. Es obliegt mir, weiteres zum Wohle der Mission zu entscheiden." Er machte eine kunstvolle Pause, die ihre Wirkung nicht verfehlte. "Mein alter Herr konnte mich jedoch davon überzeugen, dass es sinnvoller ist mit als gegen jemanden zu arbeiten, also mit dir. Zumal deine Fähigkeiten doch beachtlich sind."
"Fähigkeiten? Beachtlich?" Alex verstand die Welt nicht mehr.
Bassam reagierte darauf erheitert: "Habibi, du hast ohne Waffe oder Gewalt ein geheimes Labor von PanOceania erleichtert und dich eine recht lange Zeit dem Zugriff der Schattenhand Yu Jings entzogen. Du hast einen beachtlichen Überlebensinstinkt und Hackerqualitäten, die beneidenswert sind. Damit kann man eine Menge anfangen und wie ich hörte, bist du ein Bountyhunter. Ich glaube es gäbe da einen Auftrag für dich. Bezahlt, wirklich gut bezahlt."
Alex war überrascht, diese Aussage hatte ihn komplett überrumpelt. Man schätzte seine Fähigkeiten, man war beeindruckt und wollte ihn sogar dafür bezahlen. Bezahlen? Alex konnte diesen Gedanken nicht glauben und vermutete diverse Drogen im Tee, doch es schien wahr zu sein. Mit einem Fiday in eine schöne neue Zukunft? So was könnte sich nicht mal der kühnste Schriftsteller ausdenken, aber er hatte sich geschworen sich eine goldene Nase zu verdienen und nur das zählte jetzt.

----

Alex betrachtete den Ausweis mit seinem Holobildchen lange, leise murmelte er: "Farak Hussein, Hussein Farak. Farak Hussein." „Welcher dieser Namen ist jetzt mein Vorname?“ dachte er sich dazu. Aber es half alles nichts, er hatte angenommen. Er atmete durch und nickte seinen beiden neuen Freunden zu, „Ich bin bereit, auf geht’s." Das Taxi in dem sie saßen hielt an und alle drei stiegen aus. Sie waren an einem öffentlichen großen Raumhafen in Sydney. Von hier starteten die interstellaren Flüge und auf einen solchen war Farak Hussein gebucht. Als Alex Cross, der noch anerkannte Sohn, war ein nur auf den privaten Umschaltpunkten unterwegs gewesen, wie es sich für die PanOc – Oberschicht gehörte. Sie hatten lange geredet gehabt und letztlich schien es allen am sichersten, wenn Alex Cross erst mal verschwinden musste. Mit einem karierten Schal und einer weitläufigen Tunika ausgestattet war das Pseudonym Farak Hussein bereit seinen Flug anzutreten. Alex hatte seine vielen Zweifel an dem unbekannten Assassinen und der ganzen Unternehmung einfach runter geschluckt gehabt und beschlossen sich in das Abenteuer seines Lebens zu stürzten.
Das Gespann betrat die große Eingangshalle. Es war brechend voll und chaotisch. Alex war mit diesem Phänomen schon vertraut. Als Unterschichtler, die er als Bountyhunter nun mal war, waren alle Annehmlichkeiten eines fast privaten Raumhafens durch die Familie gestrichen. Hier war er das erste Mal froh, dass er in der Menge verschwand und einfach nur einer von vielen war. Auffallen könnte tödlich sein, dieser Tatsache war er sich immer klar und vergegenwärtigte sie sich immer wieder. Das Gespann checkte nach endlosem warten problemlos ein und nahm im hinteren Teil des alten Lastenfrachters platz. Das Ding war eigentlich mehr ein riesiger Kontainer, für interstellare Flüge. Er würde sie aber unauffällig nach Burak bringen, den Hauptplaneten des gleichnamigen Systems. Es war das einzige System der Haqqislamfraktion, doch zahlreiche Silk - Vorkommen machten dieses System reich. Die Welt an sich war leider weniger reich gestaltet. Nur die enormen Terraformingunternehmungen ermöglichten ein Leben in dieser unwirklichen Wüstenlandschaft.

Der Frachter füllte sich, immer mehr Leute quetschten sich in das Gefährt und auch eine ganze Herde Ziegen wurde reingetrieben. Ächzend schloss sich die Laderampe und die Motoren heulten auf. Nach einem schwerfälligen Start verlief der Rest relativ ereignislos. Nach dem das O-12 Konglomerat die Flug- und Reiselizenzen bestätigt hatte, verging die Zeit schleppend. Es war voll und stickig, die Ziegen schrien zwar ständig, doch die anderen Reisenden waren schlicht lauter. Alex genehmigte sich ein Schläfchen. Er drückte sich in die Ecke, packte sein Rucksack feste und schloss die Augen.

-----

Von einem lauten Knall geweckt, erwachte Alex unsanft aus seinen Träumen. In dem ganzen Frachtraum war Panik. Die Ziegen waren ausgebrochen und sprangen wild durch das Gepäck und die Reisenden. Chaos breitete sich aus. Einige Passagiere schrien laut, andere fluchten lautstark. Verwirrt sah sich Alex um. Er war 'alleine'. Das Gepäck seiner Gefährten war noch hier, sie selbst fehlten jedoch.
Alex sprang auf und versuchte sich einen detaillierteren Überblick zu verschaffen. „Wer will mich jetzt umbringen?“ schoss es ihm durch den Kopf. Diese Frage war alles woran er denken konnte. Dichter Rauch drang von der anderen Seite in den Frachtraum. „War das der Grund für die Panik?“ fragte er sich sofort.
Plötzlich tauchte aus dem Menschenchaos vor ihm Bassam auf. Er wirkte etwas angestrengt und griff sich sofort ihrem Gepäck.
"Es wird haarig Habibi. Wir stehen kurz vor einem Bruch der Hülle. Wenn ich es richtig gesehen habe, sind wir in der Nähe des Burak-Systems, aber keine Ahnung wie weit davon entfernt. Notlanden wird ...schwierig. Hoffen wir das Beste." Fügte er ernst hinzug.
"Wenn die Hülle reißt, dann sterben wir hier qualvoll!" platzte es aus Alex heraus. Das ist das Schlimmste was sich Alex vorstellen konnte.
Bassam nickte ernst und packte ihn am Arm. Mit festem Griff zog er Alex hinter sich her, als sie sich einen Weg durch das Chaos bahnten.
Im vorderen Teil des Frachters, kurz vor den Räumen der Crew und dem Cockpit, lagen drei Leichen. Die drei Männer waren asiatischer Abstammung und durch eine tiefe Schnittwunde niedergestreckt worden. Ein vierter lag in der Toilette. Sein Schädel wär schmettert worden, das Gehirn lag größtenteils im Waschbecken, die Finger seiner rechten Hand unnatürlich weg gebogen. Alex wurde schlecht. Die Tötung aus nächster Nähe war nichts woran er sich gewöhnt hatte. Er war schon in einigen Ecken des Universums unterwegs gewesen und hatte diverse Schlachtfelder mit samt Überresten durchkämmt, aber diesen Anblick würde er niemals beiläufig ertragen können.

"Bassam, was ist ..?" Versuchte Alex zu fragen, doch es erübrigte sich mit dem nächsten Blick. Das Cockpit brannte teilweise, die Piloten waren tot und lagen neben den Sitzen. Zwei weitere unbekannte Männermit asiatischer Herkunft lagen übersäht mit schwersten Stich- und Schnittwunden hinter den Sitzen. Der aktuelle Pilot war Sinan. Er war mit Blut verschmiert und diverse Brandwunden zierten seine Kleidung. Alex schlussfolgerte sofort, dass man versucht hatte, den Frachter zu kapern und irgendeine Brandwaffe im Kampf ausgelöst hatte.
Sinan fluchte auf arabisch. Er hatte sichtlich Probleme die halb brennende Elektronik zu bändigen.
"Wird ne Bruchlandung, im besten Fall. Ich steuer den nächst besten Planeten an, keine Ahnung wo wir sind. Ich fliege nur noch nach Sicht. Und ich seh einen absoluten Scheißdreck!!" brummte Sinan, seine Stimme klang rau und kratzig. Er hatte alle Hände voll zu tun den Frachter zu bewegen. Bassam schaffte die Leichen aus dem Cockpit, und zwar gespenstisch seelenruhig.
Für Alex verdingen die Sekunden in Zeitlupe, alles wirkte surreal. Flammen fraßen sich an dem Sitz des Copiloten hoch, Alex selbst brannte mittlerweile auch und in mitten des Ganzen lag eine abgetrennte Hand.
Der Moment verschwand und Alex schaltete. Er reagierte einfach und ließ seinem Überlebensinstinkt das Kommando. Er griff sich den Copiloten, zog ihn aus dem Sitz und warf ihn direkt dahinter. Bassam übernahm direkt. Alex packte eine der Leichen und zog ihr den großen Überwurf aus. Er versuchte die Flammen zu Ersticken in dem er den Überwurf auf die nächste Schaltfläche warf. Nebenbei löschte er auch sich selbst.
"Hinsetzen un festhalten!!"brüllte Sinan im Befehlston.

Erst jetzt realisierte Alex, dass der Frachter direkt auf einen Planeten zusteuerte. Ein kleiner Planet mit einer sehr eigentümlichen Oberflächengestaltung. Die der Sonne zugewandte linke Seite des Planeten war gelb und braun. Ein großes Wüstenareal oder zumindest steppenartige Vegetation vermutete Alex. Die abgewandte rechte Seite war weißlich, vermutlich eine Schnee- und Eislandschaft und ein breiter grüner Streifen teilte den Planeten von Nord nach Süd. Die einzige Zone in der das Klima wohl Leben ermöglichte. Das ganze Fenster war nun von dem Planeten verdeckt, der Frachter begann zu rütteln und zu erbeben. Bassam starte schweigend und mit versteinerter Mine dem Schauspiel entgegen, Sinan hingegen murmelte etwas auf arabisch. Es wirkte wie ein rezitierter Vers des Neo-Korans. Alex konnte keinen klaren Gedanken fassen. Weder Angst, noch Hoffnung noch flehen noch Verzweiflung waren in seinem Kopf. Er nahm einfach ungefiltert und mit allen Einzelheiten den Moment auf. Er sah, dass Sinan grinste, als er mit angespannten Muskeln versuchte den Steuerknüppel ruhig zu halten, während der Frachter unter roten Flammen des Atmosphäreneintritts auf die Oberfläche zu raste. Bassam hingegen war die Ruhe weg, ein Pol äußerster Meditation und Ausgeglichenheit. Es gibt nicht viele Menschen, die angesichts des Todes schweigsam verharren. Alex bewunderte Bassam und fragte sich, wie er so ruhig sein konnte. Wie ein Maschine, die analysierte und funktionierte, saß Alex in dem Cockpit und wohnte dem Schauspiel einer Bruchlandung auf einem unbekannten Planten im Nirgendwo zwischen Heimat und Buraksystem bei.


Es schmeckte metallisch und Alex fühlte sich benommen und klamm. Langsam öffnete er die Augen und sah zunächst wenig. Es war dunkel und dämmrig. Er saß in weichem, kaltem Schnee, Blut lief ihm über die Stirn und tropfte herab. Vorsichtig tastete er nach der Wunde am Kopf. Sie schmerzte, sie war wohl ein wenige Zentimeter tief, aber zum Glück kurz. Er versuchte sich zu orientieren. Am Horizont sah er Sonne, verdeckt durch einen dichten Wall, der wohl ein Wald sein dürfte. Sinan hatte den Frachter wohl über den Wald hinweg in die Eiswüste gesteuert. Der Frachter?! Wo war der Frachter? Alex sah sich um. Er lag in einer Grube, den Spuren im Schnee entnahm er, dass man ihn hierhin geschleift hatte. Neben ihm lagen die Sachen von ihm und seinen Begleitern, sowie ein paar andere Taschen, von letzteren fehlte jedoch jede Spur. Immer noch benommen raffte sich Alex auf und taumelte den Schleifspuren hinterher aus der Grube heraus.

Am Rand der Grube angekommen, pfiff ein eisiger Wind Alex durch die Glieder und vor ihm bot sich ein Bild der Verwüstung. Der Frachter war flach, aber heftig gelandet. Er war mehr als 800m über den Boden geschlittert und hatte sich fast 4m in den Boden gegraben zum Schluss. „Wie ein heißes Messer durch Butter,“ dachte sich Alex dabei, „ein überaus passendes Bild, bedenkt man die Hitze der Hülle beim Atmosphäreneintritt.“ Überall lagen Trümmer und einige bedeckte Leichen waren an der Rille zu sehen. Erst jetzt bemerkte Alex, dass sich ein großer Teil vom Schiffsbauch abgelöst hatte und weggebrochen war. Ein paar Ziegen liefen verschreckt rum, drei waren sogar an Wrackteilen angebunden.

Als nächstes bemerkte er, dass es wohl noch ein paar andere Überlebende gab, die sich in der Nähe des Wracks versammelt hatten und ihre Habseligkeiten zusammen suchten. Am und im Wrack selbst sah Alex Sinan diverse Koffer und Behälter durchwühlen. Die anderen Überlebenden hielten respektvollen Abstand. Was wohl vorgefallen war? Von Bassam fehlte jede Spur. Alex beschloss näher zum Wrack zu gehen und ließ seinen Blick über die ganzen Ausmaße des Crashs schweifen. Diverse Körperteile notdürftig mit Kleidungsstücken verdeckt und überall Metallschrott des Frachters. Es erinnerte Alex an diverse Schlachtfelder auf einem Mond in irgendeinem System, dessen Name er vergessen hatte. Flugabwehr der Yu Jing hatte die landenden Transporter der panOceanischen NeoTerran-Army runter geholt. Über 20 Landungstransporter waren trotz diverser Lasergelenkter Kanonen und Flair-Raketen-Systeme abgeschossen worden, bevor eine Übermacht die Stellung überrannte und es zum Schluss keinen Überlebenden auf der Seite der Yu Jing gab. Wie Alex bei seiner „Materialsichtung“, einer simplen Plünderung, feststellte, hatte sich ein alter Veteran der Yu Jing sogar selbst das Leben genommen. Zu vor hatte er zwar noch 13 Männer abgeschlachtet, wurde aber schwer am Bein verwundet. Dank dieser Beinwunde konnte er Schande seiner Niederlage nicht wieder in der Schlacht gut machen und beging Selbstmord, Seppuku.

Alex sammelte seine Gedanken wieder. Er war hier auf der Sonnen-fernen Seite des Planeten gestrandet, jetzt musste er schnell handeln. Der stetige, eisige Wind pfiff ihm durch die Kleidung. „Scheiße war das eine blöde Idee diese gottverdammte Tunika anzusehen!“ fluchte Alex laut. Seine Kleidung war zwar eine gute Tarnung um glaubwürdig Farak Hussein zu sein, aber selbst Farak Hussein würde ich hier den Arsch abfrieren.


to be continued...

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  Augsburg
Geschrieben von: Hunter2k3 - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: Bayern - Antworten (34)

Fangen wir direkt mal an mit unserer 3. Edition Kickstart-Kampagne im Slow-Grow-Format!

Der erste Termin ist am 11.01. im K-15, dann alle 2 Wochen Sonntags

Grobe Planung

-Das ganze soll alle 2 Wochen im K-15 stattfinden.

-Jeder Teilnehmer meldet vorher eine Armee am Besten nur Vanilla da ich nicht weiß inwieweit die Sectorial-Regelgungen schon gut funktionieren. Außerdem wollen wir ja auch das neue Grundregelwerk lernen!

-Jeden Spielenachmittag gibt es ein Pflichtspiel gegen einen vorher bestimmten Gegner mit steigendem Punkte- und Regelgrad.

-Ich nutze dafür das ITS Escalation-League System und werde die Pflichtspiele im ITS 2015(sofern es die Escalation Leagues noch gibt) dort melden.

-Es wird zwei Turniere geben, eines Mitten in der League bei 200 Punkten im entsprechenden ITS-Standard Format. Ein Abschlussturnier gibt es dann bei vollen 300 Punkten nach der Escalation-League als krönenden Abschluss.

-Sofern jeder einverstanden ist wird es für die Escalation League und die Turniere jeweils ein kleine Startgeld geben, damit am Ende der jeweiligen Veranstaltungen ein paar Preise vergeben werden können.

-Neben der reinen Wertung über Sieg/Niederlage wird es ein paar Bonuskategorien geben um den reinen kompetitiven Druck etwas rauszunehmen.


Modalitäten für Tag 1

Listen-Beschränkungen:
-120 Punkte pro Spieler
-maximal 6 Miniaturen in einer Kampfgruppe
-keine REMs und TAGs
-Nicht mehr als 2 Camo-Marker (inklusive Minen und Decoys)
-keine impulsiven oder extrem impulsiven Truppen
-keine Impersonatoren
-Nur N3-Profile! Sollten bis zum Termin die Profile der HS und CP-Einheiten noch nicht erschienen sein müsst ihr euch mit GRW-Einheiten begnügen. Proxxen ist kein Problem.

Regelumfang:
-Vom Regelbuch solltet ihr die Seiten 13 bis 64 gelesen haben.
-Alle Sonderregeln eurer Miniaturen solltet ihr ebenfalls gelesen haben, ebenso die Waffen- und Munitionsregeln
-Keine Advanced Rules
-Sofern möglich haltet die Anzahl an Sonderfertigkeiten und Spezialequipment in Grenzen. Beim ersten Treffen geht es darum die Basics mit Hinblick auf N3 kennenzulernen. Wer seinen Gegner mit Sonderregeln und zu viel Gimmicks überrennt bekommt Punktabzug.

Mission:
-Gespielt wird Szenario 1: Annihilation aus dem GRW S.191
-Keine Hidden Objectives
-Abwandlungen bei den Punktezahlen:

»Cause the enemy between 30 and 60 Army Points in casualties (1 Objective Point).
»Cause the enemy between 61 and 90 Army Points in casualties (3 Objective Point).
»Cause the enemy more than 90 Army Points in casualties (5 Objective Points).
»Have between 30 and 60 of your Army Points survive the encounter (1 Objective Point).
»Have between 61 and 90 of your Army Points survive the encounter (3 Objective Points).
»Have more than 90 of your Army Points survive the encounter (5 Objective Points).

Any troops that have not been deployed by the end of the game are considered casualties.

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  Tübingen!
Geschrieben von: CplHicks - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: Baden-Württemberg - Antworten (39)

Wir sind ein paar Spieler in Tübingen, man findet uns unter <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.tuebeltop.de">www.tuebeltop.de</a><!-- w -->

Wir haben aktuell Combined Army, Haqquislam, PanOceania und YuYing als Fraktionen.

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  Wetterauer Spieletreff
Geschrieben von: Sven F. - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: Hessen - Antworten (194)

So, jemand am 05.01. Zeit und Lust?

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  TAUSCHBÖRSE - Bewertungen
Geschrieben von: Sven F. - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: Off-Topic - Antworten (222)

Hey,

hier dürft ihr bewerten, wie...

  • ... schnell euer Handelspartner versendet hat... der Zustand der Figuren ist ("wie beschrieben","nicht so toll", "Teile fehlen", etc.)... ihr mit dem Handel allgemein zufrieden wart (positiv, neutral, negativ)

Ein paar Sätze bzw. Stichworte sind erwünscht.

Zitat:Aktualisiert: 05.11.2017

Bisherige Bewertungen

Stinger -1
Phobos +1
Mephisto +1
Felix +3
Ceshire Cat +1
driemster +1
Gronk +1
Pavcc +2
ChoTimberwolf +2
Boomer +1
Abraxas1 +1
Kesharq +8
Shasman +1
no.id +1
cru +1
ego +7
Brain +9
Sebastian +5
Tahir +2
derM +5
Michael&Annika +2
Nolimon +4
Andrast +2
druchii +2
Astob +3
Eorl +4
Zen79 +2
Erwin +13
Flappi +1
sleipnir +4
Bullet +1
maximilian13 +1
eichohrkatz +1
spielrevier +3
Hydra +6
Quirk +12
Aegir +2
Neko +1
stonecold +1
ubba +8
CoveredinFish +1
BlackCadian +1
teQuilamaN +1
Amorphium +1
Wasabirox +1
sharkus +2
Kobolte +2
Ceniel +1
Boo +3
Skyrunner +2
Sonnenstrahl +2
boardgamer99 +1
DiceMaster +1
Necro +1
Sepp Sitor + 2
Cthulhu_Breakfast +2
aqrin +5
Psychopath +3
Harlekin +4
Archon +2
HH3818919 +20
Forrest33 +9
Lurchie +1
ApokalypseTest +3
Picken +2
Sven F. +37
Kaian +1
Bataille +1
Sarge1984 + 1
Waterbaron +1
TJE + 2
Thorshammer92 +7
Macbain +3
Jena.Arnold +1
Eternalis +3
Durian Khar +3
Brimat +1
PanOverlord +13
no_subject +1
Karax +1
HarlequinofDeath +1

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  TAUSCHBÖRSE - Angebote/Gesuche
Geschrieben von: Sven F. - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: Off-Topic - Antworten (27)

Hier die neue Tauschbörse.

Ein paar kleine Regeln:

  • Jeder User bitte nur einen Post, der bei Änderung editiert wird (und automatisch mit dem aktuellen Datum versehen wird.)
  • Kommunikation über PN
  • Nur nicht-kommerzielle Angebote (keine Händler)
  • Jeder trägt das Risiko selbst! Für Informationen über bereits getätigte Deals den Thread http://www.o-12.de/board/viewtopic.php?f=23&t=6 einsehen.
  • Sollte ein Post nicht einmal in drei Monaten aktualisiert werden, wird er gelöscht, um den Thread übersichtlich zu halten

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  Fremde Repeater nutzen
Geschrieben von: Milkymalk - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: Regelfragen - Antworten (77)

Ich führe die Diskussion aus KFKA im alten Forum mal weiter, da ich noch nicht ganz überzeugt bin...

Picken schrieb:Nein, die ZoC des Repeaters ist nicht gleichgesetzt mit der eigenen ZoC. Man kann in der ZoC des Repeaters hacken, als ob das Ziel in der eigenen ZoC ist. Sprich der Repeater erweitert die eigene Hacking Range, aber nicht die ZoC des Hackers.

Beim Equipent (Repeater) auf Seite 140 ist es außerdem auch klarer ausgedrückt.
"Hackers can also attempt to hack through an enemy Repeater only if the Repeater is inside their Zone of Control."[] [danach kommt der Kram, wen man erreichen kan plus Firewall].

Da bei der Erklärung der Hacking Area auf Seite 151 steht:
"This term refers to the Area of Effect of Hacking Programs when it covers not only the Hacker's Zone of Control (ZoC), but also the Zones of Control of all usable Repeaters"
Ich denke, die Unterscheidung "Zone of Control" <-> "Hacking Area" ist vor allem wichtig, weil jeder(!) eigene Hacker sonst jedesmal eine allgemeine ARO bekommen würde, wenn jemand durch irgendeinen Repeater läuft, der sein eigener ist oder in 8" um ihn selbst oder einen seiner eigenen Repeater ist. Das wäre jedesmal die Chance, sich gefahrlos 2" durch Ausweichen zu bewegen und ist ganz sicher nicht Sinn der Sache.

Ganz systematisch betrachtet:
a) Man kann nur durch fremde Repeater hacken, wenn sie in der eigenen ZoC sind.
b) Eigene Repeater erlauben das Hacken innerhalb ihrer ZoC, als wäre es die eigene.
Aus b) folgt, daß fremde Repeater, die innerhalb der ZoC eines eigenen Repeaters sind, fürs Hacken (und nicht für andere Belange) als in der ZoC des Hackers zählen. Somit sind sie zum Hacken nutzbar. Der Begriff "Hacking Area" kommt hier gar nicht zur Anwendung.

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  Archiv - altes Forum
Geschrieben von: Sven F. - 12-30-2014, 30.12.2014 - Forum: O-12.de - Antworten (24)

Hier geht es zum alten Forum -> nur noch zum Lesen!

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.o-12.de/wordpress/?page_id=3837">http://www.o-12.de/wordpress/?page_id=3837</a><!-- m -->

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