Wie beschränkt Ihr die Spieldauer?
#1
Hallo zusammen,

unsere Gruppe hat nun schon einige Spiele hinter sich...aber wir haben immer wieder ein Problem. Unsere Spiele dauern einfach zu lange. Unser gestriges Spiel, 200 Pts vs. 200 Pts, dauerte 6 Stunden für drei Runden Sad ...wir haben aber bis zum Rückzug weitergespielt...das ganze Spiel dauerte somit über 9 Stunden Confused !

Sicher, wir schlagen öfters Regeln nach, was natürlich auch Zeit kostet.

Das kann so eigentlich aber nicht weitergehen...ich habe gehört, dass ein Spiel bei einem Turnier gerade mal 1- 2 Stunden dauert, und dabei kommen ja noch mehr Punkte zum Einsatz Huh.

Folglich muss es doch irgendwelche zeitlichen Beschränkungen bei Turnierspielen geben....leider hat von uns noch niemand ein Turnier besucht.

Wir haben auch schon an eine "Schachuhr" gedacht...kann jemand mal erklären, wie das Turnieren gereglet ist. Danke!
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#2
Die Begrenzung bei Turnieren ist meist 1 Stunde pro Spieler. Manche legen noch ein paar Minuten drauf, z, 1h10min pro Spieler. Gemessen wird denke ich mit Schachuhr oder entsprechenden Apps.

Unsere Casual games (300p) dauern so knapp 3-4h im Moment. Müssen halt noch viel nachschlagen weil Anfänger.
6h für 200pkte find ich selbst als anfänger arg lang. Solangs euch nicht stört und ihr nebenher halt viel gemütlich redet ist ja alles gut

Wenn ihrs beschleunigen wollt, schreibt euch am besten oft nachgeschlagene regeln auf, bzw. versucht herauszufinden was bei euch zeit kostet und eliminiert diesen "Fresser"
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#3
Wir regeln das auf Turnieren mit ner Schachuhr-App. Jeder Spieler hat 60 Minuten. Das beinhaltet Aufbau und alle 3 aktiven Züge. Die Aros des Gegners gehen auf die eigene Zeit (ist manchmal blöd...kann man auch durch umschalten regeln). Die Uhr läuft, sobald beide Spieler an ihrer Tischseite stehen und startklar sind. Bei schwierigen Regelfragen kann ein Judge die Uhr auch mal anhalten. Insgesamt plane ich pro Spiel zwischen 2:15h und 2:30h ein. Ich denke, wenn man 5-10 Minuten für den Aufbau und dann 25, 15 und 10 Minuten für die jeweiligen Runden plant, kommt man ganz gut durch.

Gerade am Anfang haben meine Spiele aber auch deutlich länger gedauert und son casual Game bei uns geht auch jetzt noch schnell mal 3 Stunden. Das ist völlig normal und auch ein angemessener Zeitrahmen, wenn man was nachschlagen muss oder auch mal nen Befehl zurücknehmen lässt.

Das einzige, was da wirklich hilft um die Zeit zu verkürzen ist:
1) Profile lernen
2) Regelsicherheit entwickeln
3) eine Strategie haben

1) und 2) dauert einfach seine Zeit, 3) hab ich auch nicht immer. Aber das kommt mit der Erfahrung. An ne Stunde Spielzeit hab ich mich erst nach über nem Jahr Infinity (2 x die Woche...also so rund 60-80 Spielen) getraut. Ich würde mir da keinen Stress machen. Setzt euch einfach erstmal ein grosszügiges Limit und spielt. Vielleicht 2h pro Spieler? Dann sinds 4h insgesamt, was man an einem Abend noch unterbekommen sollte.
zu finden im http://www.stuttgarter-wahnzinn.de
und im http://foxhound-esslingen.de/

Yu Jing, Haqqislam, Aleph, Combined Army, FRRM, Ikari
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#4
Wir haben gerade ca 200 Punkte gezockt. Wir haben 2 h gespielt, aber nur 2 statt 3 Runden.

Dann waren die Figuren eh fast alle tot.

Aber 9h? Wir hier trinken pro Runde ein Bier. Da wäre ich bei 9 h verdurstet...

Druckt euch die Armeelisten aus! Da sind alle Profile der Einheiten und der Waffen dabei, das spart extrem Zeit!
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#5
Was habt ihr denn gespielt? Also welche Mission?

Habt ihr gefühlt viel Zeit beim Abschätzen von Sichtlinien verbraucht, oder eher beim Nachschlagen von Regeln?
--end of line
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#6
Wir haben mission 5 aus dem operation icestorm gespielt. Wegen den sl haben wir nicht lange rum gemacht. Wir haben einen Linien Laser. Das geht schnell und effektiv.
Nachgeschlagen haben wir nichts.
Wir notieren uns die Probleme und klären die für das kommende Spiel.
Viele Dinge laufen schon gut, aber wir übertreiben auch nicht mit zu viel neuem.
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#7
(03-04-2018, 04.03.2018)Pavcc schrieb: Wir haben mission 5 aus dem operation icestorm gespielt. Wegen den sl haben wir nicht lange rum gemacht. Wir haben einen Linien Laser. Das geht schnell und effektiv.
Nachgeschlagen haben wir nichts.
Wir notieren uns die Probleme und klären die für das kommende Spiel.
Viele Dinge laufen schon gut, aber wir übertreiben auch nicht mit zu viel neuem.

Ich meinte eher den Threadersteller als dich mit meiner Frage Wink
--end of line
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#8
...wir haben schon versucht, die Spielzeit zu verkürzen.

- Jeder hat seinen Armeeausdruck (samt Waffen) und dazu noch Notizen mit seinen wichtigsten Regeln vorliegen.
- Ein Tablett für Infinity-Wiki und ein Regelbuch stehen auch griffbereit.
- Wir nutzen auch einen Laserpointer für die Sichtlinie.

Zitat:Was habt ihr denn gespielt? Also welche Mission?
Habt ihr gefühlt viel Zeit beim Abschätzen von Sichtlinien verbraucht, oder eher beim Nachschlagen von Regeln?

Nach den regulären drei Runden waren 6 Stunden vorrüber, wir hatten aber vorher ausgemacht, dass wir bis zum Rückzug spielen, was dann nochmals 3 Sunden dauerte. Mission: Den anderen einfach platt machen!

Wir verlieren sicher Zeit beim Regelnachschlagen (...weiterspielen und nach dem Spiel nachlesen ist keine Option für uns, da wir nicht falsch spielen wollen).
Unsere meiste Zeit verlieren wir jedoch beim Nachdenken, was wir mit den Befehlen tun und was es für Folgen haben könnte dies oder jenes zu tun?! Es gibt ja unendlich viele Möglichkeiten zu agieren oder reagieren...ich glaube, da liegt der Hund begraben!
Wir brauchen also ein Zeitlimit, damit nicht jeder "stundenlang" seine Taktik und seine Züge optimiert!

Wir brauchen also eine "Denkzeitbegrenzung"...das wäre meine Schlussfolgerung. Wink
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#9
Meiner Erfahrung nach spielen sich Missionen schneller als "alles platt machen". Zudem machen Sie auch mehr Spass und sind nach 3 Runden durch.
Dadurch werden Orders zu einer stark begrenzten Ressource und man steht nicht einfach untätig rum, bzw. spielt man viel aktiver.

Wenn die Denkzeit ein Problem ist: einfach mal begrenzen und schaut wie es sich für euch anfühlt.
Ihr müsst ja nicht auf 1h pro Spieler beschränken, könnt ja ein grosszügigeres Limit setzen.

Ansonsten: spielt die Missionen. Ich hab mich nach Red Veil extrem geärgert dass das einfach nur Killspiele waren.
Die Missionen machen deutlich mehr Spass.
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#10
Aaahhh die gefürchtete Analyse-Paralyse... man denkt so viel über den perfekten Zug mit allen variablen nach das man gar nicht dazu kommt den auch zu spielen.

wie wir das bei uns in der Gruppe losgeworden sind :
1) es ist nur ein Spiel, gesunder Ehrgeiz in allen Ehren, aber gerade am Anfang macht verlieren überhaupt nichts (und keiner wird deswegen aufgezogen)

2) Überlegt euch ein Ziel für die Runde z.B. ich will die Linke Flanke mit "A" pushen und rechts "B" in ne bessere ARO position kommen; sprecht dann offen über das was ihr machen wollte (inklusive input vom mitspieler der oft ne neue perspektive eröffnen kann), legt/zählt dabei eure Orders ab und haltet euch an den Plan(!), damit kriegt man schnell nen Überblick was wo wie passieren soll und man ist relativ zügig dabei das ganze durchzuführen, weil man sich nur schritt für schritt durch die abgelegten orders arbeiten muss

3) spielen, spielen, spielen... die Übung macht alles schneller, flüssiger und man lernt die guten von den schlechten Möglichkeiten zu unterscheiden, und das ganze in wenigen minuten nachdenken

2) durch (oft und schneller) spielen trifft man zwar auch mehr suboptimale Entscheidungen und macht taktische Fehler, aber der lerngewinn ist vielfach höher als wenn man den perfekten Zug ausarbeitet (den es nicht gibt, Würfel sind scheiße!), vor allem wenn man nach dem Spiel eine nachbesprechung macht was wo wie hätte anders oder besser laufen können
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