Der Begriff "Cheerleader"
#11
<t>lolwat</t>
<r><IMG src="http://www.infinitythegame.com/its/firmas/K7482.jpg?1430915467822"><s>[img]</s><URL url="http://www.infinitythegame.com/its/firmas/K7482.jpg?1430915467822"><LINK_TEXT text="http://www.infinitythegame.com/its/firm ... 0915467822">http://www.infinitythegame.com/its/firmas/K7482.jpg?1430915467822</LINK_TEXT></URL><e>[/img]</e></IMG></r>
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#12
<t>Ich fasse mich jetzt hoffentlich auch kurz. Cheerleader ist ja dann an sich ein relativ "moderner" Begriff für Menschen, die Leute anfeuern. <br/>
Nehmen wir jetzt zum Beispiel mal Ghulam, dieser Begriff ist uralt und stellt eine Art "Miliz" dar. Da wir also andere Begriffe finden müssen, nehmen wir doch Dschihadist, die sprengen sich ja nicht immer in die Luft oder eben ISIS-Kämpfer. Damals haben die nun einmal nicht mit Schusswaffen gekämpft, sondern mit Schwertern. Das wäre begriffstechnischer eindeutiger, dennoch würde ich meine Truppen nicht so nennen. Das kann ich jetzt mit allen Einheiten so weitermachen, ebenfalls gibt es ja neben "Cheerleadern" ja auch andere Truppenbezeichnungen für besondere Typi von Einheiten. Demnach müssten nach dem deutschen Sprachbegriff auch "specialist" als "Experte" bezeichnen, tiefverwurzelter würde das unserer Sprache nach den Begriff erklärlicher machen und und und...<br/>
Schade, dass du dich angegriffen fühlst, aber dabei ein Kriegsspiel spielst, bei denen Menschen früher von TAGs niedergetrampelt wurden, wo Aliens den Menschen das Gehirn aussaugen oder eine Misericordia in den Hals bekommen, wenn sie die Waffe aufnehmen wollen. Aber das ist ja nur Vorstellung und keineswegs Realität. <br/>
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thx4WOTggwpbb (ich bin nicht homophob)</t>
[Bild: msb87col.png]
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#13
<t>Wir nutzen auch den Begriff Ordermonkey, demnächst werden meine Ghulamisten alle zu Orderbunnies, die kleinen Häschen für die Bases habe ich schon gekauft.</t>
Malen,malen nichts als malen 
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#14
<r>Sorry, dass ich erst jetzt Antworte. Vorneweg wollte ich niemanden als homophob bezeichnen. Ich hatte lediglich ein Klischee beschrieben, mit denen wir zu kämpfen haben. Wenn das aber so zwischen die Zeilen reininterpretiert wurde, dann tut es mir trotzdem leid. Zudem hätte ich mich ja selber mit diesem Klischee behaftet, da hätte meine Frau aber ein kleine Problem damit <E>:-)</E>. Ich hatte leider schon oft genug Leute (leider auch Tabletopspieler) kennengelernt, die einen so abstempeln. Ihr wisst gar nicht, wie ich oft mir zusätzlich folgende Frage gestellt wird, wenn Personen aus den verschiedensten Kreisen meinen Sport offenbare: Du hüpfst da schon am Spiefeldrand rum und schwingst mit den Puscheln rum? <br/>
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Ich wollte auch niemanden zu nahe treten oder irgendwem was vorschreiben, wie er seine Befehlsgeber zu nennen hat. Aber anscheinend habe ich u. a. bei Harlequin einen wunden Punkt getroffen. Ich wollte nur erläutern, warum ich den Begriff für unangemessen halte. Mein Ziel war es eine sachliche Diskussion starten.<br/>
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Es mag ja sein, dass viele Infinityspieler wissen, was mit Cheerleader gemeint ist. Es gibt trotzdem einige, der oder die das witzig findet. Nach außen hin kann das zudem ganz anders interpretiert werden, Anfänger kennen nur den normalen Cheerleader - nicht aber inoffizielle Bezeichnung "Infinity-Cheerleader". Das kann dazu führen, dass sich das Bild des normalen Cheerleaders nicht wirklich verbessert wird. Auch wenn das Ganze oder die Absicht nicht böse gemeint war. Wir Tabletop-Spieler haben ja auch mit diversen Klischees zu kämpfen und wollen, dass unser Hobby nach außen hin auf eine gewissen Weise akzeptiert wird. <br/>
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Ich finde irgendwie Schleierhaft, wie man auf die Idee kommt, Elite-Soldaten umgangssprachlich Cheerleader zu nennen, die zusammen mit ihren Kameraden im Einsatz zu interagieren haben. Wenn es aber nur aus dem Aspekt zu sehen ist, dass Einheiten ihre Anführer oder Kampfmaschinen bestaunen und/oder sie bejubeln, dann ist das halbwegs okay.<br/>
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Danke für die Respektbekundungen.<br/>
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@ MacBain: Infinity ist ein fiktives Spiel. Der Begriff Cheerleader ist ein inoffizieller Begriff, der von den Spielern kommt, damit werde ich in der Realität konfrontiert. Ich hoffe, dass das dir als Antwort reicht.<br/>

<QUOTE author="Harlekin"><s>
Harlekin schrieb:</s>Du darfst natürlich weiter um Anerkennung für "deinen" Sport kämpfen und das finde ich auch gut.<br/>
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Edit: Sport schauen finde ich grundsätzlich total bescheuert und langweilig. Sport machen finde ich gut - egal welchen Sport. Und welche Variante von Tanz und/oder Akrobatik jemand ausübt, ist mir auch völlig schnuppe und kann entsprechende Leistungen anerkennen und honorieren. <br/>
Cheerleading als Sport finde ich recht bescheuert, auch wenn ich einige Leute (m wie w) kenne, die es praktizieren. Ich bin eben einfach kein großer Freund von zu viel Show beim Sport. Show ist Show und Sport ist Sport. Cheerleading ist (in der Ausführung dann, d.h. vor Publikum und im Wettkampf mit Bewertung) (fast) reine Show und steht damit in meiner Rangordnung der Sportarten nicht sehr weit oben. <br/>
Ich freue mich aber für jede Person, die daran Spaß hat und das gerne mag.<e>
</e></QUOTE>

Zu diesem Punkt wollte ich was sagen: In meinen Augen sind Wettkämpfe sehr wohl eine Sportveranstaltung und keine Show. Es gibt jede Menge Wettkämpfe, wo man sich in den verschiedensten Kategorien anmelden kann und dann sich mittels eines offiziellen weltweiten Regelwerk darauf vorbereitet. Auf diesen Wettkämpfen gibt es eine Jury, die deinen Auftritt sachlich bewertet. Der Beste gewinnt und kann sich ggf. für weitere höhere Wettkämpfe qualifizieren. Diese "Show" wird von Besuchern angesehen, welche sich gezielt Karten für diese Veranstaltung gekauft haben oder in den Medien ansehen. Das gleiche Prinzip haben wir in den verschiedensten olympischen Disziplinen (beispielsweise Leistungsturnen).</r>
<t></t>
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#15
<r>Jupp, auch Leistungsturnen rangiert bei der Hitliste der Sportarten, die ich mag nicht ganz oben. Dennoch kann ich den individuellen Leistungen Respekt zollen und diese anerkennen. <br/>
Und du hast bei mir keinen wunden Punkt getroffen, ich verwehre mir nur die Generalisierung, so wie du das auch tust. <br/>
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Ich kann deinen Minderwertigkeitskomplex auch nicht ganz nachvollziehen. Du stehst ja zu deinem Sport. Also wieso bist du nicht auch stolz darauf, dass beim besten TTG der Welt die meistgenutzten und wichtigen Einheiten als Spitznamen die Bezeichnung deiner Sportart tragen? <br/>
Ich befürchte tatsächlich, das Problem liegt eher bei dir (und u.U. deinem direkten Umfeld) als bei den Infinity-Spielern allgemein. <br/>
Die Bezeichnung "Cheerleader" ließe sich auch positiv lesen - du entscheidest dich dagegen (wahrscheinlich unbewusst). Das kannst du leider niemanden ankreiden. <br/>
Natürlich fließt die gesamtgesellschaftliche "Bewertung" deiner Sportart auch in die Kreise der Infinity-Spieler ein. Aber wenn du für die Anerkennung deines Sportes kämpfen willst, dann ist hier wohl der falsche Platz. <br/>
Und er Recht gewinnst du wenig dadurch, dass du versucht, der anderen beteiligten Gruppe an Betreibern eines Nischenhobbys dieses "schlecht" zu machen <E>Wink</E> <br/>
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Meine Empfehlung als Aussage:<br/>
"Hey, Leute, ist euch schon mal aufgefallen, dass das Backbone jeder Armee als Cheerleader bezeichnet wird? Ohne die geht doch einfach gar nichts, oder? Und wisst ihr, was lustig ist? Ich bin tatsächlich im RL Cheerleader und es ist geil und macht Spaß."</r>
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
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#16
<r><QUOTE><s>
Zitat:</s>
Dazu kommt, dass ich den Begriff bei Infinity zwar auch benutze und dazu eine kritische Einstellung habe, allerdings eher aus spieltechnischen Gründen, weil aus meiner Sicht Modelle, die CHeerleader spielen, nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen <e>
</e></QUOTE>

Da hast Du mir aus der Seele gesprochen Picken! Mich stört der Begriff auch, weil vor allem Neue Spieler die Modelle dann schnell in die Schublade stecken "stehen am Rand, unterstützen (durch Befehl), aber greifen nicht in das Spiel ein". Und dann in der Hitze des Gefechts gerne mal nicht drauf kommen, dass diese Modelle einzusetzen jetzt die beste Option wäre, weil sie in der speziellen Situation viel bessere Möglichkeiten haben etwas sinnvolles zu tun als die üblichen Hauptverdächtigen der Begriff verleitet einfach zu Scheuklappendenken (genau wie Order Monkey). <br/>

<QUOTE><s>
Zitat:</s>Gäbe es andere Vorschläge, die akzeptabel für die Bezeichnung der Befehlsmodelle wäre.<e>
</e></QUOTE>

Bis vor der USAriadnabox hab ich immer Grunt gesagt, aber der ist ja jetzt raus.<br/>
<br/>
@ Forrest33: Ernste Frage: Warum heisst den der Sport eigentlich (noch?) Cheerleading, wenn er nix mehr mit Anfeuerung zu tun hat/die Sportler sich davon abgrenzen wollen? <br/>

<QUOTE><s>
Zitat:</s> Ich kann deinen Minderwertigkeitskomplex auch nicht ganz nachvollziehen. <e>
</e></QUOTE>

Argh, unkontrollierte Laienpsychologie! Noch sowas und ich haue Dir jede Menge soziologische Theorien um die Ohren, die ich alle nicht verstanden hab...</r>
<t></t>
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#17
<r><QUOTE author="Der M"><s>
Der M schrieb:</s>Argh, unkontrollierte Laienpsychologie! Noch sowas und ich haue Dir jede Menge soziologische Theorien um die Ohren, die ich alle nicht verstanden hab...<e>
</e></QUOTE>

Leg los! <E>:mrgreen:</E></r>
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
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#18
<t>ja gut ich hab geblufft, eure Theorien sind so einfach, die versteht jeder!</t>
<t></t>
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#19
<r>*lach*<br/>
Sagt ein Psychologe... mit der "Wissenschaft", die entweder von Penissen spricht oder versucht, Statistik auf Grundschulniveau zu betreiben <E>Wink</E></r>
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
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#20
<t>der M: <br/>
<br/>
Das ist eine gute Frage, die ich mir bei American Football auch gestellt habe.<br/>
<br/>
Da gibt es nämlich genau 3 Situationen, wo der Ball mit Fuß berührt wird: <br/>
Beim Kickoff, <br/>
beim Point after Touchdown (PAT), <br/>
und beim sogenannten Punt.<br/>
<br/>
Der Ball darf sonst nur getragen und geworfen werden.<br/>
<br/>
Vielleicht ändert sich da noch was (oder auch nicht), wenn das Ziel erreicht wurde als Olympische Sportart anerkannt zu werden. Die Verhandlungen laufen da gerade.<br/>
<br/>
Ich setze bei Aleph meine Dakinis sogar sehr gerne ein, weil sie als Standardinfanterie, dank Mimetismus und einer 6-4 Bewegung, auch gute Aufgaben übernehmen und erledigen können.<br/>
<br/>
Ich finde, dass das ein guter Punkt ist, dass durch den Begriff das Potenzial dieser Truppen nicht wirklich erkannt wird und dadurch taktische Fehler entstehen könnten.</t>
<t></t>
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