Eure besten Tabletops?
#1
Angela M. schrieb:Infinity ist alternativlos!
Hat "Angie" recht? Wie sieht es bei euch aus? Gibt es weitere Systeme, die ihr neben Infinity spielt und wie würdet ihr diese in Relation zu diesem Tabletop stellen (höher oder niedriger im Kurs, weil...)? Was reizt euch an dem jeweiligen System am meisten?

Mit diesen Fragen möchte ich mich gern mal bei euch umhören, aus welchem/welchen System/en ihr kommt bzw. was neben her noch so gespielt wird. Ich würde mich freuen, wenn ein paar von euch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern würden.
Als Nicht-Tabletop-Neuling ein neues System zu beginnen ist ja oftmals mit anderen Hürden und Überwindungen verbunden, als die eines Unbefleckten. Er oder Sie hat ja schon eine Armee (oder mehrere) für ein System (oder mehrere) und da müssen wieder neue Regeln gelernt werden, Mitspieler überzeugen, etc. pp. Für mich ist letzteres bspw. sehr schwierig! Ich kann selbst mit zwei Armeen eines neuen Systems nur schwierig Interessenten für allein Demospiele finden.

Zudem finde ich den Post eines Forenmitgliedes - oder kam es im InfoFlux? - wirklich und ohne es ironisch zu meinen sehr interessant, dass ein Spieler, der Infinity meistern will, eigentlich gar keine anderen Systeme haben sollte, um sich vollkommen auf Infinity konzentrieren zu können. Was meint ihr?


Meine Systeme:
Ich bin wohl neudeutsch als "Casual Gamer" zu bezeichnen. Wobei ich letztes Jahr eigentlich gar nicht zum "Gamen" gekommen bin. Die Spiele kann ein Arbeiter im Sägewerk an einer Hand abzählen. Den Großteil meiner Hobby-Zeit habe ich mit Frickeln (= Basteln) verbracht. Turniere habe ich nie besucht. Da gruselt es mir vor! "Gewinnorientierte Listen", Kalkül, Zeitdruck. Ich möchte mich lieber in eine fantastische Schlacht mit ausgewählten Einheiten hineindenken und nicht nur Zahlen und Prozentzeichen sehen und die Meta-Bestien füttern.

Godslayer: Eines der komplexeren Spiele und meiner persönlichen Meinung nach eine Zierde seiner Art! Genretechnisch rangiert es im Fantasy-Sektor. Sollte sich jeder angesehen haben, der auf anspruchsvollere Systeme steht und keinen Hunger mehr auf Bier und Brezeln hat. Ohne N3 zu kennen postuliere ich einfach mal, dass es ähnlich komplex ist! Leider habe ich hier lediglich eine Hand voll Intro-Spiele gehabt und seither bzw. nach dem Umzug keine weiteren. Sad
Faktor: Komplexität und auch in gewissem Maße Miniaturen

Warmachine/Hordes: Mein erstes TT überhaupt und immer noch sehr spaßig. Weil jetzt aber nur noch Kunststoff-Minis kommen und ich das verwendete Material (in Verbindung mit den hunderten Gussgraten über winzigste Details) eine absolute Schande ist, habe ich dort hobbytechnsich so gut wie kein Interesse mehr an Neuerscheinungen. Das System sollte hinreichend bekannt sein. Smile
Faktor: Komplexität und Miniaturen

(Warhammer 40k): In Klammern! Asche auf mein Haupt; ein wenig schäme ich mich. GW hat mich aber schon in mein Teen-Jahren mit PC Spielen (Chaos Gate... *_*) gefesselt. Dass es so etwas wie "Tabletop" gibt, habe ich erst vor ca. 5 Jahren erfahren! Natürlich wollte ich mein _Helden_ dann auch als kleine Figürchen haben. Spieltechnisch für mich eher wenig reizvoll, wobei ich die Investition irgendwann schon gern mal auf die Platte bringen möchte! Smile
Faktor: Miniaturen, Fluff und "Verbundenheit" durch alte PC Spiele

Infinity: Wie peinlich... die Relation zu Infinity kann ich selbst noch gar nicht herstellen, da ich lange nicht mehr gespielt habe und gerade erst wieder frisch in N3 einsteige. Aber ich habe viele Spiele in N2 bestritten und es war immer eine sehr schöne Zeit. Ich freue mich auf noch schönere Spiele in N3! Eine Einschätzung, auf welchem meiner Treppchenplätze es aktuell rangiert, kann ich aus Ermangelung an aktueller Spielerfahrung noch nicht geben. In Hinblick auf N2 jedoch ein solider 2. Platz nach dem Gewinner Godslayer (es war auch für mich eine Überaschung, dass dieses Spiel Platz 1 hat, obwohl ich es bisher so wenig gespielt habe... tja, es hat mich einfach umgehauen).
Faktor: Miniaturen, Fluff, Komplexität

"Unter ferner liefen" wäre auch noch so eine bunte Mischung, die ich ausschweifend bedienen könnte. Diese sind der Nennung aber nicht wert.

EDIT
"Würde ich gern mal spielen"
Kensei: Ich bin wirklich ziemlich heiß auf dieses System! Es basiert, grob gesagt, auf einer früheren Warhammer Fantasy (irgendeine Edition, die allgemein als gut postuliert wird - weiß gerade nicht mehr genau, welche es war). Leider bekommen die Spanier es einfach nicht auf die Reihe, endlich mal einen sinnvollen und spielbaren Regelsatz zu erstellen. Seite Jahr und Tag heißt es immer "bald". Dabei sind die Modelle - v.a. die fantastischen - eine wahre Pracht. Die Demo-Armeen liegt halb gebaut hier... bevor die Regeln nicht kommen, fasse ich das aber nicht mehr an. Das habe ich mir geschworen.


Noch jemand? Smile
<t></t>
  Zitieren
#2
Ich spiele nur Infinity, was Tabletops angeht. Habe inzwischen auch keine anderen Miniaturen mehr. Ob man das machen "muss", um Infinity zu "meistern", kann ich nicht beurteilen. Für mich ist aber jedes andere Tabletop seitdem recht uninteressant gewesen, da Infinity von der Ästhetik und dem System/Spielgefühl genau das ist, was ich schon immer gesucht hatte.
  Zitieren
#3
InfiNity. Das beste™ Tabletop. (den Punkt mit laut aussprechen)
Ich spiele auch sonst nichts mehr regelmäßig.

Sonst habe ich noch eine Handvoll Malifaux Modelle (langweiliges Spiel, aber immerhin besser als WM/H).
Und muss ca. 1-2x im Jahr WM/H spielen.
Und grundsätzlich kommen meine Confrontation Miniaturen gelegentlich im Zuge einer Mortheim-Kampagne zum Einsatz.

Ich würde gerne ab und zu Original Crimson Skies spielen, aber darauf hat selten jemand Lust.

Um ehrlich zu sein: InfiNity reicht auch. Die Gründe hat Picken schon genannt.
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
  Zitieren
#4
Was für ein schönes Thema und soviel Text! Das gefällt mir.

Warhammer Fantasy
Angefangen habe ich mit 12 Jahren und Warhammer Fantasy. Nach der Grundbox zuerst ohne Plan günstig irgendwelche Boxen gekauft, hauptsache mehr Figuren für kleines Taschengeld. Ich hatte furchtbar häßliche (aus heutiger Sicht) Chaoskrieger, Imperiale und Skelette plus die Modelle aus der Grundbox...eine wunderbare Mischung für die ersten Spiele.

Ich habe dann Waldelfen und Chaos (beides 3500 Punkte +) relativ schnell angefangen zu sammeln. Meine Armee ist groß inkl. Drachen, Monster und Streitwagen, habe ich Fantasy am Anfang oft, später immer weniger gespielt. Es war mir zu starr, zu unausgeglichen mit den mächtigen Generälen und Gegenständen. Das umkrempeln der Magieregeln fand ich auch scheiße, fand das Kartensystem früher klasse.

Dazu gabs ständig neue Armeebücher und Editionen, der Preis stieg immer weiter, was dann mein Ausstieg war.

Warhammer 40K

Ein paar Jahre nach Fantasy ging es im Spielerkreis zeitgleich auch in WH40K munter zu. Mein Frust mit GW hinderte mich dann schon mehr einuisteigen - habe Eldar angefangen. Aber dann aufgehört. Zu simpel, zu nervig mit den großen Waffen, ich mochte das Spielgefühl noch weniger als Fantasy.

Dann vor ein paar Jahren mit Grey Knights nochmal nen Neustart probiert. Aber der Funke sprang nicht über. Das System ist für mich, was einige meinr Freunde alle anders sehen, bisweilen unfair und stumpf. Es ist dieses typische Listengeschacher mit den immer gleichen besten Einheiten. Furchtbar.

Necromunda

Bis heute einer meiner liebsten Table Tops! Als es mit Fantasy vorbei war startete ich mit Necromunda. Günstiger in der Anschaffung, kleinere Armeen, dynamisch. Mein Einstieg in die Liebe zu Skirmisher.
Für mich auch heute noch eines der besten Table Tops. Etwas problematisch wenn alte Hasen mit ihrer fetten Gang gegen Newbies spielen, aber abseits dessen hatte ich mit Necromunda derbe Spaß. Schade das GW das Spiel hat fallen lassen. Der Aufbau und Bezug zu einzelnen Figuren war enorm da sich die Modelle ja krass entwickeln konnten.

Mortheim

Ein Abklatsch von Necromunda im Fantasy Setting. Haben wir kurz nach Necromunda gespielt. Entwicklung nur auf die "Bosse" beschränkt fand ich es weniger lustig. Irgendwie wars nur ein Necromunda light. Eher weniger gespielt.

Gorka Morka

Witzig trifft es wohl am besten. Ich mag keine Orks, aber Gorka Morka war geil, das sagt also einiges aus. Es war ziemlich am Ende meiner GW Zeit und somit war die Luft etwas raus, da sich alle Systeme ja etwas ähneln.

Blood Bowl

Neben Necromunda das wohl beste Spiel von GW. Derbe taktisch, tolle Entfaltung, viele witzige Regeln und Teams. Das größte Problem war für mich die Spielzeit. In meinem Kopf schwirrte immer ein dynamisches Footballspiel, am Ende haben wir da aber immer gut und gerne 3h Stunden dran gesessen. Hab zusätzlich die DS Version und PC Version gespielt, aber nicht lange...virtuelles Würfeln hasse ich.

Wenn man das so liest bin ich "GW Hasser" eigentlich ne "GW Schlampe" Big Grin

Warmachine (Hordes)

Vor ein paar Jahren angefangen, für mich ein grandioses Spiel. Ich spiele Cryx und habe voll bemalt ca. 125 Punkte mit 3 Warcastern. Ich mag das Kartensystem, das schnelle Spiel und vor allem die Warjacks. Die Fokus Verteilung ist knifflig und cool. Eines meiner lieblings Table Tops. Haben wir im letzten Jahr sehr intensiv gespielt.

Firestorm Armada

Raumschiffe. Ich liebe Raumschiffe Big Grin Dazu eine geile Matte und ab gehts! Für mich ein gute Laune Just 4 Fun Spiel. Die Regel der 6 ist witzig, weil es so typische "RocknRoll" Szenen gibt Wink Die Modelle finde ich auch sehr hübsch und es ist weniger kompliziert als andere Weltraum Table Tops. Ich habe es aber leider viel zu wenig gespielt und auch nur eine komplett bemalte Grundbox.

Infinity

Es war so die Zeit wo ich Table Tops eigentlich gedanklich weggepackt hatte. Meine GW Figuren verstaubten. Da sah ich in einem Brettspielladen ein Poster von einer Reverend Moira und dachte, fettes Design, was ist das? Dann gegoogelt, die Seite gefunden, das Forum, die ganzen kostenlosen Regeln und dann mit meinen Necromunda Sachen ein paar Probespiele gemacht. Im Prinzip war ich beim Poster schon verloren gewesen. Für mich ist Infinity, auch wenn ich es letztes Jahr kaum gespielt habe, das beste Table Top. Für kein anderes Spiel habe ich soviel gebastelt! Und ohne Infinity hätte ich keine bemalte Cryx Armee. Im Prinzip hat mir Infinity das gesamte Hobby zurückgeholt.

Regeln gelesen:

Zählt nicht wirklich, aber Godslayer wollte ich spielen. Wie mit dem deustchen Markt umgegangen wurde fand ich aber sehr fragwürdig, und es war mir von gewissen Grundmechaniken zu warmachineartig.

Aufgrund der Abwechlungs hätte ich gerne noch ein Spiel wie Epic, DZC oder Planetfall. DZC habe ich die Regeln gelesen, ist mir zu teuer. Planetfall würde ich gerne mal testen.
Brett und Pad | Mein Blog über Brettspiele | Tabletops | Videospiele |
  Zitieren
#5
Stimmt, Dropzone Commander. Noch nicht gespielt, aber da das in meinem regulären Spielkreis auch im Gespräch ist, hab ich grad das Regelbuch gelesen und bin versucht. Ist halt etwas anderes als so Skirmish-Krams, und insofern auch interessant. Da mag ich auch das Konzept der Mobilität.
  Zitieren
#6
Ich Spiele neben Infinity nur:

Warhammer 40k: Ab und zu wenn ich mal gezwungen werde oder durch eine verlorene Wette keine Wahl hab.
Meine Dark Eldar liebe ich aber über alles auch wenn ich sie kaum aufs Feld führe

Warhammer Fantasy: Hat mit bisher vom Spielgefühl mehr zugesagt als 40k aber da ich dort meine Jungs dazu zwingen muss eher selten gespielt. Und nach den bevorstehenden Fantasy änderungen bleiben die wohl entgültig in der Kiste.

Bei meiner Spielgruppe war mal Warmachine im gespräch aber da wurden wir von denn 100€ zinn klumpen abgeschreckt.
<t>Für das oben stehende wird keine Haftung übernommen, es spiegelt zu 100% meine Meinung oder meinen Wissensstand wieder. - Zitat by me</t>
  Zitieren
#7
Ich habe bisher vieles ausprobiert, aber zugegebener Maßen nicht alles lange gespielt:

Infinity: Einziges Tabletop, was ich aktuell Spiele und plane auch weiterhin regelmäßig zu spielen. Regeln sind schön komplex, es ist kurzweilig und ich habe nur max. 15 Puppen auf dem Tisch. Passt alles.

Warmachine / Hordes: War mein erstes Tabletop und ich finde die Komplexität und Regeln einfach großartig. Leider ist es mir aber vom praktischen Spielstil ein wenig zu sehr auf die Fresse und die Fraktionen gefallen mir teilweise gar nicht. Zudem kam dazu, dass es hier in der Gegend nur auf Turnierniveau gespielt wurde und man als Hobbyspieler keine wirkliche Chance hatte. Würde ich aber jederzeit wieder anfangen, wenn die Gruppe stimmt. Und die oben angesprochenen 100 Euro Zinnklumpen sind unglaublich gut ins Spiel passen (und über US nur 80 Euro kosten).

Malifaux: Habe ich 3 kleine Fraktionsarmeen gebastelt und eine Zeit gespielt. Sowohl 1. Edition als auch M2E. M2E gefällt mir von den Regeln auch besser und dass es ein Skirmisher ist, macht es nochmal interessanter. Hatte aber immer das Gefühl, dass es zu viele "Subfraktionen" gibt und das Listen bauen nicht so frei war, wie es schien. Dann fehlten schnell die Synergien. Zudem ist Würfeln besser als Karten.

Godslayer: Habe ich ebenfalls getestet (Trogdodingens und Wyldvolk). Da teilweise Deutsch musste man es ja unterstützen. Ist mir aber von den Regeln zu sehr an Warmachine und die Aktionstoken Mechanik war nicht so meins irgendwie. Zudem mag ich viele der Modelle und das Artwork nicht wirklich. Fiel daher durch.

Bushido: Sehr nette Mechaniken. Erinnert mich ein wenig an Malifaux aber taktisch tiefgehender. Machte einen sehr guten Eindruck (4 Spiele bisher), aber ergibt sich leider zu selten um wirklich einzusteigen.

Freebooters Fate: Als Oberhausener muss man das unterstützen. Tolles Setting, tolle Miniaturen - aber wie bei Malifaux Karten. Bisher hat's nicht gezündet, aber irgendwann kriegt's nochmal eine Chance.

X-Wing: Tolles spiel, aber es ergab sich nie die Möglichkeit es wirklich zu spielen. Außerdem gefällt mir die Richtung mit den großen Schiffen nicht so richtig.
// spielervier
  Zitieren
#8
Früher mal WH Fantasy gespielt und hat auch 2.Editionen lang angehalten bis es irgendwann zu langweilig war.

Dann WH40k Tyraniden und nach ein paar Jahren wieder aufgehört(2008 ungefähr).
Seit Ende 2013 wieder WH40k diesmal Orks.
Aber mittlerweile geht mir der Größenwahn (Miniaturen die ich mit 2 Händen nehmen muss und gefühlt 2 Liter Farbe zum anmalen benötige),
die steigenden Kosten und die unbalancierten Regeln die alle 5 Wochen wieder geändert werden auf den Sack.
Trotzdem ist der Fluff hinter 40k immer noch sehr geil und lässt mich nicht los. :mrgreen:

Jetzt erst ganz neu bei Infinity gelandet und es gefällt mir bis jetzt immer noch am besten. Liebe die Figuren und die Regeln(jedenfalls die die ich schon kenne) Wink

EDIT: Confrontation fand ich auch gut bis es eingestellt wurde.
<t></t>
  Zitieren
#9
Oh, gute Frage.

Ursprünglich kam ich wie viele aus der GW-Ecke. Was mich dar aber vor mittlerweile fast 20 Jahren gefesselt hat ist mittlerweile leider verflogen, weswegen ich mit allen GW-Systemen außer BloodBowl (was imho nicht wirklich ein GW-System ist Wink ) gebrochen habe.

Folgende Systeme sind aktuell noch in meiner Pipeline.

Godslayer
Für mich das derzeit stärkste Fantasy-Tabletop auf dem Markt. Die Regeln sind großartig, die Fraktionen gebalanced und die Community sehr nett. Ganz nebenbei sind die Jungs hinter Megalith Games wirklich nette Gamer, mit denen man quatschen und zocken kann. Ich gehe davon aus, dass mich meine Halodynes und meine Wyldfolk noch lange begleiten.

Dropzone Commander
Lediglich eine 800-Punkte Armee bemalt und ein Einführungsspiel gemacht. Regeln und Setting finde ich aber sehr reizvoll. Daneben ist der Maßstab einfach toll. Man bekommt ein richtiges Schlachten-Feeling. Oder um einen lokalen Tabletopper zu zitieren: "Geil, endlich mal richtig Krieg!"

WM/Hordes
Meine erste Abkapselung von GW, damals noch zu MK I-Prime-Zeiten. Leider habe ich den Umstieg auf MK II wegen mangelnder Spielerdichte bei uns nicht mehr durchgezogen. Aber WM/Hordes hat mein Turnierspielerherz geweckt und mich die Freuden des kompetetiven Spiels erkennen lassen. Ggf. werde ich hier mal nachlegen, nachdem ich meine anderen Projekte zu Ende gebracht habe.

Pulp City
Hier warte ich gerade auf eine größere Kickstarter-Bestellung. Zu den neuen Regeln kann ich noch nicht so viel sagen, da ich mich aktuell erst einmal in Infinity einarbeite. Der erste Eindruck geht aber in Richtung perfektes Bier-und-Brezel-Spiel. Außerdem sind Setting und Modelle einfach toll. Wer wollte nicht schon immer mit Zombie-Wonderwoman andere Superhelden verdreschen? Wink

Infinity
Das System, in das ich im Moment den meisten Aufwand stecke um es zu erlernen. Die Modelle eine Wucht, die Regeln vielversprechend. Aber wen will ich hier bekehren. Wink

Systeme die mich noch reizen:
Auf dem Markt gibt es sicher noch ein paar Systeme in die ich gerne mal reinschnuppern würde. Wann und ob das kommt ist aber fraglich.

Bushido
Nachdem ich beim Rise of the Kage Kickstarter mitgemacht habe werde ich die schönen Modelle mit Sicherheit auch mal nach Bushido-Regeln ausführen. Bin großer Japan-Fan und somit ist es eigentlich für mich gemacht.

Field of Glory
Ein historisches Tabletop braucht der Mensch. Und da ich mich primär für Antike und Kreuzzüge interessiere, werde ich bestimmt mal in FoG reinschauen. Aber dies steht ganz hinten in meiner To-Do-Liste.

So, das war es erst einmal. Es hat wirklich Spaß gemacht sich hier durchzulesen und die Eindrücke der anderen aufzunehmen. Evtl. bekommt man ja neue Impulse.

Gruß,
Michael
<t>"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."<br/>
- Friedrich Schiller</t>
  Zitieren
#10
Na, die Frage ist ja schon ein eigenes Thema für sich. Aktuelle Systeme? Oder im bisherigen Spielerleben? Und das meine in wirklich nicht ironisch, ich spiele Tabletop seit 1980.
Ich reiße aus Zeitgründen meine Antwort jetzt mal nur mit ein paar ausgewählten Systemen an:
Begonnen mit WRG 5th / 6th edition (Wargames Research Group - Ancients Wargame Rules 3000BC - 1495AD, Author: Phil Barker)... Die Armeen (15 mm) habe ich noch, aber keine regelmäßigen Spielpartner mehr. Meiner Meinung nach immernoch das beste System mit Einzelfigurverlusten.(vor Warhammer Ancient Battles und dessen Derivaten).
Dann DBM (De Bellis Multidunines, Author: Phil Barker) - mehr als ein Jahrzehnt im "Turnierzirkus" aktiv. Mit Nachfolgesystem DBMM und Familie schwand mein Interesse.
Confrontation hier im Stuttgarter Umfeld - gerne gespielt , kommt noch gelegentlich auf den Tisch.
DBA (De Bellis Antiquitatis, Author: Phil Barker)- ein kleines schnelles historisches Spiel mit erstaunlichem Tiefgang, jetzt neue Edition, mal sehen wie die ist.
DZC (Dropzone Commander)- wenig gespielt bisher, derzeit finde ich Infinity faszinierender...
Ronin (eine Regel von Osprey Publishing) - kurze Regeln, auch mit unerwartetem Tiefgang. Spiele ich gerne.
Und
Infinity derzeit mit N3 wohl schnell wieder mein meistgespieltes System...

Mehr dann auf "Anfrage" und wenn ich mehr Zeit zum Schreiben habe...

(Edit: Ausgeschriebene Systemnamen hinzugefügt)
<t></t>
  Zitieren


Gehe zu: