Quirk berichtet von Rittern, Fröschen und Pokémons ... und Affen und allem anderen
#1
NACHTRAG:
Inhaltsverzeichnis
  • Seite 1: Shasvastii (Quirk) gegen Nomads (Picken) - All you can kill
  • Seite 1: PanO (Quirk) gegen PanO (Picken) - Annihilation
  • Seite 3: Military Orders (Quirk) gegen Nomads (Thubal) - Supremacy
  • Seite 5: PanOceania (Maximus) gegen Shasvastii (Quirk) - Annihilation
  • Seite 6: Shasvastii (Quirk) gegen Corregidor (Thubal) - Annihilation
  • Seite 6: Bakunin (Picken) gegen Shasvastii (Quirk) - Annihilation
  • Seite 7: Military Orders (Quirk) gegen Nomads (ComNic) - Supremacy
  • Seite 7: Military Orders (Quirk) gegen Nomads (ComNic) - Nimbus Zone
  • Seite 9: Military Orders (Quirk) gegen Corregidor (ComNic) - Biotechvore
  • Seite 10: *kurz* RPC-Turnier 2015
  • Seite 10: Ratcon15: Military Orders (Quirk) gegen Ariadna (Halfblade) - Annihilation
  • Seite 11: Ratcon15: Military Orders (Quirk) gegen Qapu Khalqi (Infanterie-König) - Quadrant Control
  • Seite 11: Ratcon15: Military Orders (Quirk) gegen PanOceania (DaBoss) - Highly Classified
  • Seite 12: *kurz* Military Orders (Maximilian13) gegen Military Orders (Quirk) - irgendwas
  • Seite 12: Military Orders (Quirk) gegen Corregidor (Thubal) - Cold Sleep
  • Seite 13: Combined Army (Quirk) gegen Corregidor (Thubal)
  • Seite 13: *kurz* Bakunin (Picken) gegen Combined Army (Quirk) - Lifeblood
  • Seite 13: Combined Army (Quirk) gegen Bakunin (Picken) - Highly Classified
  • Seite 14: Haqqislam (Salix) gegen Combined Army (Quirk) - Annihilation (137 Punkte)
  • Seite 16: Hürth 1: Military Orders (Quirk) gegen PanOceania (Mark) - Quadrant Control
  • Seite 16: Hürth 1: Combined Army (magesolo) gegen Military Orders (Quirk) - Seize the Antennae
  • Seite 18: Hürth 1: Corregidor (ComNic) gegen Military Orders (Quirk) - Highly Classified
  • Seite 19: Military Orders (Quirk) gegen Corregidor (Thubal) - Quadrant Control
  • Seite 20: Military Orders (Quirk) gegen Corregidor (Thubal) - Seize the Antennae
  • Seite 20: (OPERATION FLAMESTRIKE) Shasvastii (Quirk) gegen Bakunin (Picken) - Armory
  • Seite 20: Shasvastii (Quirk) gegen Bakunin (Picken) - Biotechvore
  • Seite 21: Hürth 2: Shasvastii (Quirk) gegen Corregidor (Thubal) - Armory
  • Seite 21: Hürth 2: Shasvastii (Sven F.) gegen Shasvastii (Quirk) - Biotechvore
  • Seite 22: Hürth 2: Bakunin (Picken) gegen Shasvastii (Quirk) - Decapitation
  • Seite 22: W3#2: Tohaa (Quirk) gegen PanOceania (4m0k) - Frontline
  • Seite 22: W3#2: Tohaa (Quirk) gegen Haqqislam (CoveredInFish) - Firefight
  • Seite 23: W3#2: Tohaa (Quirk) gegen Corregidor (Blindside) - Supremacy
  • Seite 24: Tohaa (Quirk) gegen Corregidor (Thubal) - Engineering Deck

Eine Woche vor Schließung des alten Forums hatte ich mich dazu durchringen können, den vielen tollen Spielberichten und sonstigen Taktik-Überlegungen auch noch meinen Senf hinzuzufügen. Solche Threads haben mir in meiner Infinity-Anfangszeit geholfen, ins Spiel zu finden, und helfen mir noch immer, Figuren und Taktiken unter neuen Gesichtspunkten zu betrachten. Und da jetzt mit N3 die Karten neu gemischt werden und ich damit von Beginn an auch zu den alten Hasen gehöre, können meine konfusen Gedanken vielleicht auch dem einen oder anderen Neuling nützlich sein.

Vor allem deswegen (und vielleicht ein kleines Bischen auch für meine uneigennützige Wenigkeit) sind Kommentare und Verbesserungsvorschläge zur Taktik sehr willkommen!

Ich warne aber hier bereits vor, dass ich möglicherweise konfus und ganz sicher subjektiv schreibe, da ich mir beim Spielen keine Notizen mache, sondern nur das aufschreibe, an das ich mich hinterher erinnere, wann immer ich den Bericht schreibe. Das führt auch dazu, dass mein Gegner seine Spielzüge möglicherweise falsch zitiert sieht. Kommentare sind auch deswegen sehr willkommen!

Und zum Thema "Ritter, Frösche und Koalas":  Eigentlich ist es ja selbsterklärend... Military Order waren meine erste Fraktion und werden wohl auch die meistgespielte bleiben, der größtmöglichen Abwechslung halber habe ich irgendwann Shasvastii mit ins Boot geholt und um in N3 auch das neue Hacking ausgiebig bespielen zu können (und endlich!!! meine eigenen Crazy Koalas zu haben) warten die O:I Nomaden plus ein paar weitere Truppen auf ihre Farbe und ihren ersten Einsatz.
G³: "Haris of Four" - Sei immer du selbst. Außer du kannst ein Eichhörnchen sein - dann sei ein Eichhörnchen!
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#2
Hier der erste Spielbericht, den ich aus dem alten Forum bergen konnte. Die Partie hatte quasi N2.5 Regeln, denn ganz kurz vor N3-Release haben wir noch N2 aber mit allen bis dahin veröffentlichen N3-Schnippseln gespielt.

300P. - Shasvastii (Quirk) gegen Nomads (Picken)

Shasvastii:
ASWANG Lieutenant Combi Rifle, Adhesive Launcher / Pistol, Knife. (25)
SEED-SOLDIER Combi Rifle + Light Shotgun / Pistol, Knife. (14)
SEED-SOLDIER Combi Rifle + Light Shotgun / Pistol, Knife. (14)
SEED-SOLDIER Combi Rifle + Light Grenade Launcher / Pistol, Knife. (1 | 15)
SEED-SOLDIER (Forward Observer) Combi Rifle + Light Shotgun / Pistol, Knife. (17)
SHROUDED (Minelayer) Combi Rifle, Antipersonnel Mines / Pistol, Knife. (0.5 | 25)
SHROUDED (Minelayer) Combi Rifle, Antipersonnel Mines / Pistol, Knife. (0.5 | 25)
SHROUDED (Minelayer) Combi Rifle, Antipersonnel Mines / Pistol, Knife. (0.5 | 25)
NOCTIFER Spitfire / Pistol, Knife. (1.5 | 30)
SPHINX Spitfire, 2 Heavy Flamethrowers / EXP CCW. (2 | 110)
6 SWC | 300 Points
Link zur Liste

Nomads:
Picken hatte Nomaden mit den neuen Einheiten Grenzer und Reverend Healer, dazu Bran do Castro, Interventor, einen Morlock, TR Drohne, Sensor-Drohne, Spekter und Zero Minelayer plus als Lieutenant die Mobile Brigada.
(Eine Liste kann ich mit den gegenwärtigen N2-Buildern nicht sinnvoll bauen. Die reiche ich nach sobald CB fertig programmiert hat. Wink )



Aufstellung:
Ich habe den Lt.-Wurf wie fast immer veloren, der Gegner wählte Anstoß und mir blieb die Platzwahl. Ich wählte die Seite mit meiner zum ersten Mal bespielten Campaign Chapel und Zugang zu einem nahe der Mitte aufgestellten District5-Appartement. Die Nomaden blieben gut in Deckung. Lediglich der MSV-bewehrte Grenzer mit guten Sicht-Korridoren und die erhöht aufgestellte TR-Drohne waren zum Gegner hin offen.
Ganz vorne auf dem Kapellendach lagen (prone) Noctifier und ein Shrouded gegenüber der TR-Drohne. Ersterer um sich später um die TR-Drohne zu kümmern, letzterer aus unerfindlichen Gründen, vermutlich waren er und Nocti gute Kumpels, vielleicht war er auch nur ein schlechter Plan B gegen die Drohne. Zumindest hatte er seine Mine unten gelassen. Im Appartement in der Spielfeldmitte lag ein Shrouded unter einem Fenster, seine Mine ein Stockwerk tiefer mit Blick auf die Türe. Rechts verteidigte ein einsamer Shrouded eine Handvoll Eier und einen in die hinterste Ecke eingenisteten Aswuang.
Die Reserve-Einheit der Nomaden war der Fassadenkletterer Bran Do Castro, der dreist MEINEN Kapellen-Turm infiltrierte! Als Gegenmaßnahme und um eventuell dort Climbing+ auszunutzen, stellte ich die Sphinx versteckt an das große
Appartement mit Blick auf Castro.

Zug 1 der Nomaden:
Meine Hoffnung war, dass möglichst viele Befehle an Willpower-Würfe verlorengehen und dabei möglichst wenig Befehlsgeber meines Pools ihr schleimiges Leben aushauchen. Also wurde Shasvastii-Direktive 1 ausgegeben: "Nicht bewegen!" Der Morlock stürmte nach vorne ohne einen Feind zu sehen und hat eine Mine dabei nicht aufgedeckt. Diese verzichtete selbst pflichtbewusst später auf eine Reaktion. Der Grenzer konnte sie anschließend entdecken und zerlegen. Bran stand daraufhin auf und entdeckte den Shrouded auf dem Dach. Als er aber auf diesen anlegte, zeigten sich der ebenfalls auf dem Dach liegende Noctifier und der dazu absurd weit entfernt stehende weitere Shrouded als übernervös, weil sie nicht mal für 3 Befehle still sitzen können und beide enttarnten sich für je einen Reaktionsschuss. (erster Spielfehler...) Der Pilot der Sphinx fasste sich nicht zum letzten Mal für diese Schlacht an den grünen Kopf und hielt sein Ungetüm angesichts der noch sehr vollen Befehlsreserve des Gegners zurück. Alle jeweils 1:1 ausgetragenen Feuergefechte verliefen ergebnislos und Bran fiel wieder in Volldeckung, kroch auf dem Turm nach hinten und kam wie ein Springteufel erneut hervor, jetzt nur noch vom Noctifier zu sehen. Dieser überlebte noch die erste Salve, ließ nach der zweiten aber nur noch einen kleinen Wurm mit Noctifier-Genen zurück. Der gegnerische Befehlspool war für diese Runde wenigstens aufgebraucht.

Zug 1 der Shasvastii: startete mit erfreulichen verbliebenen 9 Befehlen, wenn man den eigenen der Sphinx mitzählt. Leider fehlte mir ausgerechnet das Werkzeug gegen die gut positionierte TR-Drohne, also sollte die Sphinx selber herhalten. Zum Glück aber ließ das Spielfeld zu, dass der TO-getarnte TAG mit seiner aberwitzigen Geschwindigkeit von Versteck zu versteck rennen und die zwischenzeitlichen Entdecken-AROs je für 1 Befehl zum wieder-Tarnen wettmachen konnte. Um aber nicht auf halbem Weg von dem vorgerückten billigen Morlock in einer glücklichen ARO gestoppt oder zumindest nennenswert beschädigt zu werden, zitierte der Pilot der Sphinx einen entbehrlichen (weil wieder nachwachsenden) Shrouded herbei, um das zu übernehmen. Dieser hatte eh nur langweilige Aufsicht über die Eier und übernahm den Job erfolgreich. Danach enttarnte die Sphinx unterwegs eine entfernt liegende Mine und lief schließlich wieder getarnt in Sicht der Drohne, die sie dank TO, Deckung und Überraschung (2.5-Regeln...) leicht zerlegen konnte. - Das Ganze unter den Augen des gegnerischen versteckt aufgestellten Spekters übrigens, wie ich viel später erfahren sollte. Eine nahe der Drohne stehende Mobile Brigada konnte sich unter der folgenden Salve erfolgreich wegducken und hinter eine Mauer werfen. Nun stand ich vor der Entscheidung, ob das schnelle Ungeheuer zu Castro zurück und unter dem wachsamen Blick des Grenzers die Kapelle hochlaufen oder als Rambo weiter auf die Brigada zu vorrücken sollte. Der Hausbesetzer-Shrouded im Fenster des Appartements versuchte daher zunächst sein Glück, hatte den Grenzer aber nicht im Blickfeld und schoss stattdessen erfolgreich auf einen Interventor im Hinterland des Gegners. Angesichts des toten Hackers und des MSV des Grenzers mit Blick auf den Rückraum entschied ich mich dann für die Sphinx für die offensivere Variante. Die Brigada fiel beim vorletzten Befehl bewusstlos zu Boden und mit dem letzten brachte sich die Sphinx (ungetarnt) 12 Zoll weiter in Deckung.

Zug 2 der Nomaden begann nicht nur mit geschrumpftem, sondern auch mit irregulärem Order-Pool, da die Brigada sich als der Lieutenant herausgestellt hatte. Darum machten zwei der neuen Kommando-Tokens aus zwei Befehlen wieder reguläre und die Reverend Healer sprintete damit zur Brigada, der sie (nach Ausgabe eines weiteren Kommando-Token zur Wurfwiederholung) zu neuem Leben verhalf. Der Spekter enttarnte sich unweit desjenigen Shrouded, der der Sphinx assistiert hatte und dann von ihr zurückgelassen wurde. Dieser stimmte der Bezeichnung "entbehrlich" stumm zu, ließ eine Mine fallen und wartet auf das Feuer des Gegners. Leider hatte der Nomade eine Schulung zum Thema Shasvastii genossen und zerpflückte fachgerecht auch noch das Sporen-Embryo endgültig. Auf dem Rückweg in Deckung löste er nicht nur die neue Mine, sondern durch ein Fenster auch diejenige des Hausbesetzer-Shrouded aus, konnte aber beiden zugleich ausweichen. Der minenlegende Zero schließlich scheiterte am Enttarnen eines der Seed-Soldier-Eier.

Zug 2 Shasvastii:
Die Seed-Soldier-Eier schlüpften und enttarnten sich. Mit viel Tatendrang und wenig Hirn wuselten sie erst einmal unkoordiniert durcheinander, schossen wild am anschließend versteckten Zero vorbei und ließen beim neu-Formieren auch noch ein Mitglied zurück. Der neue Link-Leader verwechselte schließlich die Tasten seines Granatwerfers und schickte seine zwei verbliebenen Mitstreiter in verschiedene AROs, während er außer Sicht stehend auf seiner Waffe wild abwechselnd auf die Tasten für Spekulativ(lang) und Direkt(kurz) schlug. Oder kurz: Regelfehler von mir, es war ja auch nach 22:00 Uhr. Zum Glück haben alle beteiligten überlebt.
Der Hausbesetzer versagte anschließend auch noch mit irgendetwas, ich glaube es ging gegen den akrobatischen einfach nicht zu erwischenden Spekter.
Der Pilot der Sphinx schlug sich vor den Kopf, fluchte und steuerte sein Ungetüm dann wütend am anderen Ende des Schlachtfeldes zurück in den Kampf. Der doppelte Flammenwerfer trieb den schwer gepanzerte Leiutenant und seine Heilerin leider auch nur auseinander, so dass er - immer noch wütend - vorstürmte und die Heilerin im Nahkampf packte und (im zweiten Versuch) zerriss! Für die Brigada reichten die Befehle nun nicht mehr und die Sphinx stand alleine auf weiter Flur, unterstützt nur von einer Handvoll Idioten am anderen Ende des Schlachtfeldes.

Zug 3 der Nomaden begann damit, dass der Zero den Seed-Soldiers mit einer einzigen Attacke aus der Deckung ihren Linkleader nahm, welcher anschließend als Würmchen ohne Kommandogewalt über das Hausdach kroch. Dann zeigte sich, dass die Brigada an dem Morgen zum Frühstück eine Extraportion Frosties gehabt haben musste, denn sie rannte sofort Flammenwerfer-feuernd auf die Sphinx zu. Diese zahlte mit gleicher Münze zurück, aber beide blieben unverletzt. Leider war die schöne TO-Tarnung nun auf ein schwach ablenkendes Rest-Glimmen heruntergebrannt. Die Brigada schaltete ihre Waffe auf panzerbrechend um, schaffte es mit ihrem letzten Befehl aber nur, die Sphinx um einen Teil ihrer Panzerplatten zu erleichtern.

Zug 3 der Sphinx samt inkompetentem Anhang begann mit dem Funkspruch des TAG-Piloten, gefälligst sämtliche unfähigen Froschfüße stillzuhalten und den einzigen Profi arbeiten zu lassen. Mutig aus der Distanz irgendeines bequemen Brutschleimpools™ lenkte er sein mittlerweile qualmendes und funkensprühendes Gefährt über Fässer und Trümmer, um erst mit der Brigada und dann mit den Resten der Nomaden aufzuräumen. Nachdem der schwere Lieutenant und der Grenzer in dieser Runde gefallen waren, funkten die Nomaden in Ascii-Art eine weiße Flagge. Der Aswuang, Anführer der Shasvstii-Truppe, kroch aus seinem Nest und war ziemlich stolz auf seine Leistung heute, für die er sich später noch mit dem einen oder anderen Snack belohnen wollte.


Den Kommentar meines Mitspielers habe ich ebenfalls noch geborgen:
Picken schrieb:Uha, hab ich jetzt aber nich erwartet, dass du da jetzt nen Spielbericht drüber geschrieben hast. Freut mich ! Werden ja dmenächst hfftl wieder miteinander spielen können, vllt sogar vor Weihnachten.
Die zehnte Mini, die du in meiner Einheitenauflistung nicht genannt hast, war in der Tat der Mobile Brigada Lt, den du in deiner ersten Runde umgenietet hast.
Ob deine Reaktionsschüsse gegen Bran do Castro in der ersten Runde Spielfehler waren, darüber lässt sich streiten. Ich kann mir genauso gut vorstellen, dass ich mir mit ihm zwei Einheiten einfach hätte herauspicken können, die ich vernichtet hätte, und danach wäre Bran ganz oben als Tarnmarker sehr schwer zu erreichen gewesen. ja, die Sphinx is da natürlich n anderes Kaliber, aber zumindest in meinem aktiven zug wäre Bran das beweglichste Element auf der Platte gewesen.
Ich fands deswegen auch sehr stark, dass du mit der Sphinx dich nicht auf Bran konzentriert hast, sondern versucht hast, meine eigenen Strategien kaputtzumachen. Das ist dir ja in der ersten Runde sehr gut gelungen, als du die Mobile Brigada (die ja gegen jedes andere Modell ausser der Sphinx sehr schwer zu erreichen war) umgenietet hast. Mein Blick, als ich im LoL war, hat sicher Bände gesprochen Big Grin. Da war, wie wir ja noch diskutiert haben, vllt mein größter Fehler. Ich hätte vllt in Reaktion den Spektr erscheinen lassen sollen, der gegen die Sphinx AROs gegeben hätte. Einerseits hätt ich gegen das Vieh schwer richtig was ausrichten können (außer Minen legen und so was), andererseits hätt ich damit deine Konzentration mehr aufs Mitttelfeld gelenkt, und die Brigada hätte eventuell überlebt. Das wiederum hätte ihr mehr Möglichkeiten gegeben, die Phinx ihrerseits im aktiven zug auszuschalten.
Hab ja dann in meinem zweiten zug schon 3 Command Tokens ausgegeben, um mit der Reverend Healer die Brigada wieder aufzupäppeln (zwei für Befehle, einen fürs Re-Rollen des Heilungswurfes). Ich glaub, du hast mich das gesamte Spiel sehr gut in der Defensive gehalten, nachdem mein erstes Stellungsspiel mit Ban ja so statisch war.
Alles in Allem hast du mich gut aufgeräumt. Gab wie immer n paar Knackpunkte, an denen Würfelwürfe hätten besser uasgehen können für den ein oder anderen, aber im Groben hast du mir ich glaube das erste Mal so richtig gezeigt, wie ne Sphinx mich aiseinandernehmen kann. Da muss ich demnächst wieder richtig aufpassen, dass ich da andere Methoden anwende, um mich gegen so nen Angriff zu sichern.
Danke nochmals für das spannende, ausgeglichene und lehrreiche Spiel !

Die erste N3-Schlacht ist auch inzwischen geschlagen, ein Bericht folgt bestimmt... Irgendwann... Wink
G³: "Haris of Four" - Sei immer du selbst. Außer du kannst ein Eichhörnchen sein - dann sei ein Eichhörnchen!
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#3
Nett und lustig geschriebener Spielbericht ;-). Auf taktischer Ebene möchte ich mich nicht äußern da ich noch kein N3 Spiel absolviert habe. Aber ist es nicht so das Minen nicht mehr aussuchen können wann sie hochgehen sondern es müssen sobald was in deren Bereich läuft, hab das Regelbuch grad nicht parat?
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#4
@Quirk: Danke fürs Posten des alten Berichts. Da hab ich ja nich mehr wirklich was zu zu sagen. Der N3 Bericht - freu mich drauf ! Machs lieber zeitnah, sonst wird das nix, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen Big Grin.

@Pack: Das war gespielt am ersten Dezemberwochenende. Da gabs leider bis dahin nur N2.5 Regeln. In den Spielen hatten die Reaktionsdrohnen noch E/M Granatwerfer und Minen, und Minen haben wir auch nach den alten Regeln gespielt. Alles, was wir da an Änderungen hatten, war die N3 Week von Beasts of War. insofern - ja, du hast Recht.
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#5
Ja vielen Dank für den Bericht - bin dann auf den ersten N3 Bericht gespannt.
Und die Sphinx ist ein Biest - nach ersten Einsätzen werde ich jetzt erstmal ein, zwei "Bootcamps N3" abwarten bevor ich sie mal wieder raushole. Meine Opposition hat bisher keine Rezepte dagegen und dann führt das Ding nur zu Frust und macht keinen Spass.
<t></t>
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#6
Sodele, doch noch Zeit gefunden für den Spielbericht:

300 Pkt. PanOceania(Quirk) gegen PanOceania(Picken)
Szenario: Annihilation


Listen

PanOceania(Quirk):
Joan Lt.
Father Knight Hacker
Orc HMG
Hospitaller HMG
Croc FO
Machinist
Trauma Doc
Fusilier 0815
Sierra
Clipper
(Zum Glück habe ich noch ein paar Reste aus meiner Prä-MO-Anfangszeit, so dass es für 300 Punkte Vanilla reicht bis die vollen Regeln draußen sind.)

PanOceania(Picken):
Orc Multi Lt.
Father Knight Spitfire
Nisse Sniper
Akal Hacker
Swiss Guard HMG
Bolt Shotgun
Bolt Dropbears
Fusilier FO
Fusilier FO
Fusilier FO

(Wie gehabt: Schönere Listen folgen, sobald das Tool von CB fertig programmiert ist.)


Szenario, Gelände und Aufstellung

Wir spielten auf dem folgenden Gelände Annihilation. Picken musste für seine verdeckten Ziele einen Coup-de-Grace ansetzen und mein HVT per Forward Observer markieren. Ich sollte ein Geländeteil sprengen und bei einer Drohne 1 Punkt STR reparieren.

[Bild: hbgq9b48.jpg]
Definiert wurde das Gelände durch den Streifen in der Mitte: zwei verwinkelte Gassen im Zentrum, zwei offene Straßen links und rechts außen. Zentral standen auch Kirche und ein Hochhaus mit jeweils sehr wichtigen hochgelegenen Positionen.

Mein sprichwörtliches (nicht vorhandenes) Glück beim Lt-Wurf hat sich heute mal etwas neues überlegt: Ich habe den Wurf mal geschafft, aber dann gleich so richtig mit einer 15, was natürlich schon vor der Aufstellung die heilige Johanna als Lieutenant offenbart hat. Naja, die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein eigenticher MO-Spieler von einem Futzilier anführen lässt war wohl eh nicht so hoch. Ich wählte Start, Picken wählte die auf dem Foto obere Seite und ließ mich zuerst aufstellen.

--------------

Quirk Zug 1
Als erste AKtion im Spiel enttarnt sich auf dem Turm der Kapelle der FO Croc und markiert erfolgreich den gegnerischen Father Knight. Ein Aro-Schuss des ebenfalls in Sicht stehenden Orc ging derweil irgendwo unter dem gut versteckten Krokodilmann in ein Kirchenfenster. Mit den Positionsdaten des KETZER-Ritters auf dem Display (denn natürlich sind WIR die Guten!) bellte Joan mit heiserer werdender Stimme "Nochmal! Und nochmal! Und nochm... Ach, egal, wir haben Zeit, mach einfach weiter so lange du brauchst!" während der Clipper mehrere Wellen von Sprengköpfen in die Panzerung des Father Knight schleuderte. Als endlich der erlösende Funkspruch kam: "Feind nicht gesprengt, aber unter Geschossen begraben." wandte sich der Croc Man dem Orc auf der anderen Seite des Schlachtfeldes zu, welcher aber in die schützende Volldeckung zurückweichen konnte.
Dann meldete der Hospitaller an, dass er den Nisse-Scharfschützen am anderen Ende einer langen Straße gerne ausschalten wollte. Einwänden wie "er hat den Reichweiten-Vorteil" oder "das Gestrüpp in der Mitte behindert nur deine Sicht, nicht seine" wurde zusammenfassend mit "Aber meine Wumme ist größer!!!" entgegnet. Joan machte sich eine lobende Notiz über die vernünftige Argumentation des Ritters und befahl dann ein koordiniertes Vorrücken aller vier schweren Brocken. Der Hospitaller rückte vorsichtig näher an den snipernden Feind heran, Father-Knight und Joan suchten sich vorgeschobene Deckungspositionen im Zentrum und der Orc - eher aus Link-Gewohnheit mit aktiviert - warf innerlich eine Münze und rückte einfach mal nach links. Als der Hospitaller sich der Nisse anschließend zeigte, war seine Reichweite erfreulicherweise jetzt im grünen Bereich und das Low-Vis-Gemüse hielt ihn nicht davon ab, mit 4 zu 1 Angriffen das Feuergefecht zu gewinnen. [Leider habe ich an dieser Stelle Frenzy vergessen und dem Ritter später zwar seinen Impetuous Order vorenthalten, dafür aber Deckungsvorteile gegönnt. Ärgerlich...] Zum Schluss erteilte Joan an sämtliche schweren Jungs (und sich) den Befehl zum Sperrfeuern.

Picken Zug 1
Die jeglicher religiöser Unterstützung beraubte PanO-Truppe forderte zunächst ihren Akal-Hacker an, der in Reichweite aber außer Sicht des Hospitallers landete. Ein gezieltes elektronisches Unwetter legte für einen Moment dessen Schaltkreise lahm und während dieser seinen klobigen Kampfanzug neustartete, versenkte der Akal mehrere Kugeln in der gegnerischen Rüstung. Nach dem Reset ließ sich das Ziel des Akal ganz heldenhaft hinter einen Blumenkübel fallen, so dass der Weg für eine weitere Attacke zu lang wurde. Die weiteren Kommandos aus dem Hauptquartier galten nämlich einer Swiss Guard auf der anderen Seite des Schlachtfeldes, die die offene Straße entlangstürmte, um sich erst die in Deckung hechtende Joan und danach den weniger glücklichen Father Knight vorzuknöpfen. Nach dem erfolgreichen Abschuss zog sie sich zufrieden in einen toten Winkel des nahen Gebäudes zurück und stellte wie der Akal auf der anderen Seite jeweils die Waffe auf Dauerfeuer um.

Quirk Zug 2
Der einzelne Füsilier rückte zunächst an den Akal heran, dann formierte Joan ihre Truppe koordiniert zur Attacke. Der Hospitaller sollte die Speerspitze des Angriffs bilden und den Füsilier mit in den Kampf gegen den Akal nehmen, sie selbst und der Orc wollten sich aus zwei Richtungen der Swiss Guard nähern. Als jedoch der Akal in Sicht geriet und sofort das Dauerfeuer auf den Hospitaller richtete, muss bei dem Ritter etwas ausgesetzt haben - Schaltkreise, Gehirn, irgend etwas eben - denn er wendete, rannte andersherum wieder hinter seinen Blumenkübel und ließ einen sehr verdutzten Akal, einen ebenso verdutzt im Offenen stehenden Füsilier und drei unschädliche Einschlagslöcher dort zurück, wo er gerade gewendet hatte. Währenddessen funkte der Orc, welcher von Joans Koordinierungs-Befehl aufgeschreckt worden war, ein verdutztes "Wo bin ich eigentlich?!" und rannte vorsorglich erstmal zurück an seinen Ausgangspunkt. Joan seufzte, beschloss das Beste daraus zu machen udn stürmte einfach weiter auf die Swiss Guard zu.
[Spielsituation: Ich habe am Ende des ersten Teilbefehls erkannt, dass der Hospi fast - aber nur fast! - in NK-Distanz zum Akal war, was wegen der -9 aus Sperrfeuer, Deckung und HMG-Reichweite die bessere Option gewesen wäre, und dass Joan etc. die zweite Teilbewegung auch gut gebrauchen konnten. Hier hätte die mangelnde Deckung aus dem vergessenen Frenzy eventuell einen Unterschied gemacht. Sad ]
Einer Eingebung folgend funkte die Kommandantin dann in Richtung ihres Ordensbruders: "Schwertkampf, Sturmangriff, du bist das Versuchskaninchen für die Swi... äh..." Der hörte allerdings ab "Schwert" schon nicht mehr zu und rannte Schwertschwingend ins Sperrfeuer des Akal hinein und zerlegte diesen mit einem glücklichen Schlag. [Ich habe eine 18 gewürfelt, Picken freute sich schon wegen der hohen Zahl und ich ärgerte mich. Dann habe ich den absurd hohen neuen NK-Wert nachgeschlagen und freute mich plötzlich über einen Crit!] Joan nickte zufrieden über das geglückte Experiment und setzte am anderen Ende zu dem gleichen Manöver an. Leider verfing sich im Sprint das Schwert an der Häuserecke, entglitt ihr und sie packte es ungeschickt an der Klinge. Die Swiss Guard war im ersten Moment zu verdutzt, um zu reagieren und dann rammte ihr die Heldin der NeoColonialen Kriege kurzerhand die Parierstange durch den Helm! [Anders kann ich es kaum interpretieren, wenn sie mit 2 attackiert, der Gegner aber nur mit 1 trifft und die DA-Muni anschließend trotz Rüstung zweimal anschlägt.]
Anschließend zog sie sich hinter einen Fässerstapel in Deckung zurück. [Was Blödsinn gewesen wäre, hätte ich nicht auch hier wieder Frenzy vergessen.] Der Pilot des bisher recht unbeteiligten Sierra Dronbots erhielt die Order, sein Gefährt in Gefahr zu bringen, damit die Technikabteilung ihre neuen Werkzeuge an ihm ausprobieren könnte. Auch der Clipper Dronbot wurde zu dem Zweck ans Ende eines langen Feuerkorridores beordert.

Picken Zug 2
Eine Dropbear-werfende Bolt rückte in die Mitte vor und manövrierte den Sierra gekonnt aus: Der Sprengteddy wurde in Reichweite des Sierra geworfen, dann kam die Besitzerin hervor und eröffnete das Feuer. Die Drohne versuchte automatisch, die Gefahr auszuschalten, wurde aber von Mine und Combi gemeinsam zu einem gerade noch reparablen Häuflein Schrott zerlegt. Für einen Moment rieb sich der in einem nahegelegenen Park versteckte Machinist schon in Vorfreude die öligen Hände, aber der Kommandant der Gegenseite roch den Braten und die Bolt erhielt den Auftrag, in die stark umkämpfte Mitte vorzurücken und unterwegs der Drohne mit einem gut gezielten Tritt endgültig das elektronische Leben auszutreiben. Irgendwo in einem nahegelegenen Park bekam daraufhin ein Ingenieur vor Ärger einen Buckel. [Picken freute sich: "Das waren 2 Siegpunkte." - Ich sah nur geringe Chancen, dass der Clipper am Ende der Welt noch Schaden nähme und entgegnete: "Nein, das waren 4!"]
Der Orc Lieutenant rückte vor, um den errichteten Brückenkopf in der Mitte zu verstärken, und legte einen Sperrfeuerkorridor gegen jeden, der sich der mutigen Bolt im Rücken nähern würde. Die Bolt rückte dann weiter vor und schoss erfolglos auf Joan, während diese, der Croc auf dem Kirchturm und ein in mehr-Glück-als-Verstand-Entfernung stehender Füsilier allesamt verfehlten. Als sie ihr Glück aber erneut versuchte kamen mehrere Dinge zusammen: Der Füsilier hatte im zweiten Versuch tatsächlich mehr Glück als Verstand und tötete sie, Joan hingegen bekam gleich zwei kritische Treffer ab und ging zu Boden. [Freude bei Picken, Ärger bei mir, dann die Erkenntnis: "No Wound Incapacitation"!] Das letzte, was die vorgepreschte Bolt sah, war, dass sich der blonde Racheengel gegenüber grimmig wieder erhob.

Quirk Zug 3
Joan kommandierte die Ärztin in ihre Richtung und sprintete ihr selbst entgegen. Der Hospitaller am anderen Ende nutzte die Gelegenheit, sich ohne weiter auf Rückendeckung zu achten alleine nach vorne zu bewegen und die Geistesgröße in der Orc-Rüstung schließlich hörte nur etwas von "Laufen" und sprintete vorsorglich wiedermal los. "Wohin? Ach nach rechts, da war ich noch nicht!" Die Kommandozentrale entschied sich noch kurz aufgrund der geringen Zahl von Kommando-Optionen [Befehlen] auch das zweite Experiment, ein bestimmtes Gebäude zu sprengen, endgültig fallenzulassen, da der eigentliche Sprengmeister (Father Knight) zu früh gefallen, der Back-Up hingegen weit entfernt im Wald eingebunkert war. [Die einzige Möglichkeit, sicher vor einem Punkt-Sieg oder zumindest einem Punkt-Unentschieden von Picken zu sein war deshalb nun, den Befehlspool zu verkleinern, damit es nicht für welches zweite Missionsziel auch immer reichen möge.]
Was nun folgte lässt sich nur mit der Kamera-Logik eines Actionfilms begreifen, denn statt der eigentlich bevorstehenden Heilung zeigte die Kamera noch kurz im Standbild, wie Joan und ihr Doc dramatisch aufeinander zu hechten, der Orc ebenso dramatisch irgendwo durch die Gegend rennt - dann schwenkte die Kamera von diesem Teil des Feldes weg und zeigte von da an bloß noch den Hospitaller im Blutrausch. Dieser rannte nur noch ballernd vorwärts. Zunächst wurde der gegnerische Orc sperrfeuernd rückwärts getrieben und selber vorgerückt, dann als er fiel wandte sich der Ritter zum Sprint außen herum, um den verbliebenen Gegnern heldenhaft in den Rücken zu fallen. Dass auf halber Strecke eine Kugeln hinter ihm einschlug, machte ihm klar, dass er sein Helmdisplay vielleicht doch hin und wieder beachten sollte. Tatsächlich hatte sich in einer Nische, die er passierte, eine gegnerische Füsilierin versteckt und feuerte dreist einzelne Schüsse auf ihn. [Natürlich hatte Picken zu Beginn fair angesagt, wo genau sie steht, aber zu diesem Zeitpunkt war ich wohl im Rollenspiel-Modus und dass ich vergessen hatte, Frenzy anzuwenden, hinderte mich nicht daran, Frenzy auszuspielen! Ich hatte sie eben übersehen] Er zuckte mit den Schultern und wollte sie im Weiterlaufen einfach schnell mit einer Salve eliminieren, aber das Ganze stellte sich weder als "einfach" heraus, noch als etwas, das sich "schnell" erledigen ließ. Tatsächlich erreichte er erfolglos feuernd die nächste Hausecke und musste sogar noch einmal zurück kommen, um in der vierten Salve endlich die freche Kontrahentin zu erledigen und kurz seine Wunde und die weiteren Einschüsse in seiner Rüstung zu begutachten. "Deus vult!" dachte er sich und stürmte nun endlich ins gegnerische Hinterland, um mit einem Bolt und einem weiteren Füsilier die letzten Gegner auszulöschen.

Picken Zug 3
Irgendwo am Rande des Schlachtfeldes hockte sich ein einsamer Beobachtungs-Füsilier in seine Ecke und wartete darauf, dass der Geisteskranke mit dem roten Kleid über der Rüstung wieder abziehen möge...
[Wir dachten beide, es wären alle Modelle weg und haben dann beim Abbauen noch einen Füsilier von Picken entdeckt!]


Fazit Quirk:
- Wie immer ein sehr schönes Spiel mit Picken! Vielen Dank für die Partie. Smile
- Memo an mich: Frenzy nicht vergessen!!!
- Selbst ein 10-Punkte-Füsilier hat seine Aufgaben.
- Szenarien sind toll., Selbst wenn Annihilation fast so aussieht, als wäre es nur Drauflosballern, haben die möglichen 4 Punkte für Picken und die Tatsache, dass ich meine partout nicht erfüllen konnte, mich bis zum abschließenden Amoklauf des Hospitallers zittern lassen.
G³: "Haris of Four" - Sei immer du selbst. Außer du kannst ein Eichhörnchen sein - dann sei ein Eichhörnchen!
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#7
Woha, danke für den sehr schön geschriebenen und ausreichend detaillierten Spielbericht !

ich weiss nicht, ob das so gut war, wo der HVT stand. Nicht, dass das das Spiel notwendigerweise geändert hat, dass wir uns drauf geeinigt haben, ihn oben auf dem Dach des höchsten gebäudes hinzustellen. ich wär wahrscheinlich eh nich drangekommen, so wie das Spiel lief. Wäre aber stylish gewesen, wenn ich ihn doch irgendwie von der Kapelle hätte markieren können. Das war auch mein Plan: Mit dem Father Knight und dessen Spitfire nach vorne gehen und an der Leiter die Kappelle mit nem Füsi FO erklimmen. Dann den HVT auf dem Dach gegenüber targeten. naja, hat nich so geklappt. Vor allem, weil du gut gespielt hast und mich gut überraschen konntest.

Den Croc auf dem Dach fand ich sehr gut. Der hat mich total überrascht. Dass meine Truppen gegen AROs von den anderen minis gut aufgestellt waren, hat in dem Fall leider bedingt, dass der Croc gut markieren konnte. Dem Father Knight war dann nicht mehr zu helfen, aber ich bin foh, dass HIs gute PH Werte haben.

ja, Frenzy hätte durchaus Auswirkungen haben können. Andererseits ...das hätte den Knight nur aggressiver gemacht, was ihm ja in dem Spiel definitiv nicht geschadet hat.Wäre Joan nich auch Frenzy geworden später ? Ich glaube auch, du hättest mit dem Ritter einfach um den Akal Hacker rumlaufen können ... der hat MA 2 der Hospitaler und damit Stealth. Das wiederum bewirkt, dass ich im Kontrollbereich mit meinem Akal keine ARO ansagen dürfte ... auch nicht mittels Hacking. Das sind große Vorteile für so nen Ritter, finde ich. Muss da in den nächsten Spielen mal schauen, wie ich dagegen angeh, hab da grade noch keinen Plan.

Wie ich mit der Bolt Dame mit Drop Bears dann die Sierra zerlegt habe, fand ich recht cool; ich bin grundsätzlich von Bolts überzeugt, seit ich sie ab und zu spiele. Die haben Schneid. Ich glaube auch, dass später wenn der eine Biilt überlebt hätte, der den Hospitaler gut hätte umnieten können mit Combi+LSG ... grade, wo der Ritter keine Deckung hätte haben sollen.

Die Swiss ... hab ich definitiv dämlich gespielt. Hatte schon etwas wenig Befehle, hätte sie aber nur etwas nach vorn laufen lassen solln, damit sie ne potentielle Bedrohung abgegeben hätte. Dir Angst machen wäre effektiver gewesen als alle anderen Modelle in schlechten Positionen zu lassen, und die Swiss wäre nicht ganz so angreifbar im Nahampf gewesen. Andererseits wars dann, als sie im Nahkampf angegriffen wurde, recht wahrscheinlich für sie, zu sterben. Aber - die Ehre, das erste Mal dieses Modell zu besiegen, gebührte wahrlich dir, der du mir das Modell gabst, edler Spender.

Ja, Szenarios sind geil. Einfach drauflos is immer mal wieder cool, aber die Szenarios geben dem Ganzen immer das Gefühl, man spiele grade eine richtige Mission durch. Und es gibt viel mehr taktische Tiefe. Dass man auch in Annihilation nicht nur gewinnen kann, wenn der Gegner weggemoscht iwrd, sondern auch durch cleveres Verteidigen und Missionsziele erfüllen, find ich richtig gut. Das belohnt auch unkonventionelle Listenansätze mit vielen Spezialisten; und auch Doktoren/Engineers, die die eigenen Truppen am Leben halten, machen echt Sinn. Für PanO brauch ich ganz sicher bald das Support Pack.

Und nächstes Mal spielen wir dann Nimbus Zone, die Mission scheint mir sehr interessant.

Danke noch mal für den Bericht, der is verdammt unterhaltsam geschrieben, so wie das Spiel mit dir sehr viel Spass gemacht hat. Hin- und Rückfahrt sind zu dir ja ein Stück (und es gibt da ja auch mal Komplikationen mit der Bahn), aber es lohnt sich ! Nicht diese Woche wieder, aber danach die Woche schaun wir mal !
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#8
Picken schrieb:ja, Frenzy hätte durchaus Auswirkungen haben können. Andererseits ...das hätte den Knight nur aggressiver gemacht, was ihm ja in dem Spiel definitiv nicht geschadet hat.Wäre Joan nich auch Frenzy geworden später ?
Nach der Swiss Guard wäre Joan in Blutrausch verfallen. Bei ihr ärgert mich das aber nicht so sehr, denn es hat eigentlich nichts geändert. Der Bolt war ja gleichzeitig tot und danach war ja zum folgenden Rundenbeginn nichts in ihrer Laufreichweite, das sie mit dem Imppetuous erreicht hätte. (Die beiden Crits des Bolt wären sogar keine gewesen, also war mein Fehler zufällig sogar noch zu meinem Nachteil. Wink )

Aber der Hospitaller hätte statt beim koordinierten Befehl hin- und wieder zurückzulaufen stattdessen mit dem eigenen Imp. reinlaufen und ohne Deckung das Feuer eröffnen müssen, so dass schon ab da vielleicht einiges anders gelaufen wäre. Du hättest natürlich die selben 3 Schüsse gewürfelt wie passiert, hättest aber nicht -3 BS und +3 ARM überwinden müssen, so dass möglicherweise 1 oder sogar 2 Treffer dabeigewesen wären. Ich hätte statt in Richtung Nahkampf zu laufen geschossen im Versuch, dir Treffer abzunehmen, und dabei wegen Distanz, Deckung und Sperrfeuer 4x auf die 5 geschossen oder 2x auf die 11, falls ich an die Pistole gedacht hätte. Wink Viel "hätte" und viel "Fahradkette", wir werden es nie erfahren. Aber du musst alleine deswegen natürlich baldestmöglich eine Revanche bekommen!

Picken schrieb:Ich glaube auch, du hättest mit dem Ritter einfach um den Akal Hacker rumlaufen können ... der hat MA 2 der Hospitaler und damit Stealth. Das wiederum bewirkt, dass ich im Kontrollbereich mit meinem Akal keine ARO ansagen dürfte ... auch nicht mittels Hacking. Das sind große Vorteile für so nen Ritter, finde ich. Muss da in den nächsten Spielen mal schauen, wie ich dagegen angeh, hab da grade noch keinen Plan.
Und ich muss schauen, dass ich das von meinem passiven Wissensschatz (denn die Regeln waren mir bekannt) in den aktiven herüber bekomme (denn ich habe es nicht genutzt). Ich glaube die eine oder andere Partie mit N3 ist da noch nötig.

Picken schrieb:Die Swiss ... hab ich definitiv dämlich gespielt. Hatte schon etwas wenig Befehle, hätte sie aber nur etwas nach vorn laufen lassen solln, damit sie ne potentielle Bedrohung abgegeben hätte. Dir Angst machen wäre effektiver gewesen als alle anderen Modelle in schlechten Positionen zu lassen, und die Swiss wäre nicht ganz so angreifbar im Nahampf gewesen.
Ich fand das Manöver alles andere als dämlich. Vom Nahkampf abgesehen war das eine perfekte Position um genau das zu tun was du wolltest: eine potentielle Bedrohung abgeben, die schlecht wegzuräumen ist. Ich kam an der Stelle nicht auf weite Distanz, sondern nur in für Sperrfeuer gute Reichweite. Im ersten Moment dachte ich, das wird leicht, aber einen Burst 3 AROenden Gegner in den eigenen Reihen zu haben, der ohne Deckung mal eben -9 BS verteilt, kann schon Angst machen. Ein Feuergefecht wäre für mich teuer geworden. Dass der Hospi gegen den Akal ein Testlauf war, das war keine erzählerische Übertreibung im Bericht sondern ich hatte großen Respekt vor den beiden CCW-bewaffneten Gegnern mit jeweils einem CCW-Wert, auf den zu N2 meine Ritter stolz waren.

Picken schrieb:Und nächstes Mal spielen wir dann Nimbus Zone, die Mission scheint mir sehr interessant.
Einverstanden. Aber CB veröffentlicht bitte vorher so ein gewisses PDF. Sonst bin ich nämlich ohne Gegenmittel gegen diese Suppe unterwegs. Wink

Picken schrieb:Hin- und Rückfahrt sind zu dir ja ein Stück (und es gibt da ja auch mal Komplikationen mit der Bahn), aber es lohnt sich ! Nicht diese Woche wieder, aber danach die Woche schaun wir mal !
Gebongt! Das gilt übrigens für jeden, der den Bahnhof Langerwehe (zwischen Aachen und Köln) erreicht: Taxi zum und vom Bahnhof steht ebenso bereit, wie ein gefüllter Tisch und ein Gegner, der unbedingt im ersten Halbjahr auf eine zweistellige Anzahl Partien kommen will, solange er noch kann. Big Grin
G³: "Haris of Four" - Sei immer du selbst. Außer du kannst ein Eichhörnchen sein - dann sei ein Eichhörnchen!
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#9
Quirk schrieb:Nach der Swiss Guard wäre Joan in Blutrausch verfallen. Bei ihr ärgert mich das aber nicht so sehr, denn es hat eigentlich nichts geändert. Der Bolt war ja gleichzeitig tot und danach war ja zum folgenden Rundenbeginn nichts in ihrer Laufreichweite, das sie mit dem Imppetuous erreicht hätte. (Die beiden Crits des Bolt wären sogar keine gewesen, also war mein Fehler zufällig sogar noch zu meinem Nachteil. Wink )

Aber der Hospitaller hätte statt beim koordinierten Befehl hin- und wieder zurückzulaufen stattdessen mit dem eigenen Imp. reinlaufen und ohne Deckung das Feuer eröffnen müssen, so dass schon ab da vielleicht einiges anders gelaufen wäre. Du hättest natürlich die selben 3 Schüsse gewürfelt wie passiert, hättest aber nicht -3 BS und +3 ARM überwinden müssen, so dass möglicherweise 1 oder sogar 2 Treffer dabeigewesen wären. Ich hätte statt in Richtung Nahkampf zu laufen geschossen im Versuch, dir Treffer abzunehmen, und dabei wegen Distanz, Deckung und Sperrfeuer 4x auf die 5 geschossen oder 2x auf die 11, falls ich an die Pistole gedacht hätte. Wink Viel "hätte" und viel "Fahradkette", wir werden es nie erfahren. Aber du musst alleine deswegen natürlich baldestmöglich eine Revanche bekommen!

Ja, das wären vollkommen andere taktische Entscheidungen gewesen. Keine hinreichende Bedingung für einen anderen Spielverlauf, aber durchaus eine notwendige.[merkt man, dass ich grad noch mal Mathe wiederhole ? XD]

Zitat:Und ich muss schauen, dass ich das von meinem passiven Wissensschatz (denn die Regeln waren mir bekannt) in den aktiven herüber bekomme (denn ich habe es nicht genutzt). Ich glaube die eine oder andere Partie mit N3 ist da noch nötig.

Geht mir ja genauso. Und allen anderen auch. neue Gewohnheiten zu erlernen, wo man noch nix gemacht hat, ist einfach. Alte Gewohnheiten (wie Regelkenntnisse von N2) durch neue zu ersetzen (N3) ist leider viel schwieriger. Aber dafür gibts ja zum Glück das Fprum, und die Spielberichte helfen und allen da sehr gut.

Zitat:Ich fand das Manöver alles andere als dämlich. Vom Nahkampf abgesehen war das eine perfekte Position um genau das zu tun was du wolltest: eine potentielle Bedrohung abgeben, die schlecht wegzuräumen ist. Ich kam an der Stelle nicht auf weite Distanz, sondern nur in für Sperrfeuer gute Reichweite. Im ersten Moment dachte ich, das wird leicht, aber einen Burst 3 AROenden Gegner in den eigenen Reihen zu haben, der ohne Deckung mal eben -9 BS verteilt, kann schon Angst machen. Ein Feuergefecht wäre für mich teuer geworden. Dass der Hospi gegen den Akal ein Testlauf war, das war keine erzählerische Übertreibung im Bericht sondern ich hatte großen Respekt vor den beiden CCW-bewaffneten Gegnern mit jeweils einem CCW-Wert, auf den zu N2 meine Ritter stolz waren.

Hm, von dem Standpunkt her hast du Recht. Allerdings war die Swiss mit HMG auf kurze Reichweite nicht so gut geeignet, da wäre ne Swiss MULTI Rifle besser gewesen. Hatte ja ursprünglich überlegt, nen Swiss mit MULTI Rifle zu nehmen ... und die Swiss HMG hab ich in der Hinsicht nicht optimal genutzt. Dass Joan nicht so leicht zu knacken war und bald in den Nahkampf gehen würde, war eben offensichtlich, wenn ich sie nicht tötete. Das hätte ich alles optimalerweise im kopf haben sollen. Gut, hab ichs gelernt für nächstes Mal.

Zitat:Einverstanden. Aber CB veröffentlicht bitte vorher so ein gewisses PDF. Sonst bin ich nämlich ohne Gegenmittel gegen diese Suppe unterwegs. Wink

Aber sicher doch. Dann kann ich auch mit Hexa und Deva und Garuda Unterstützung NeoTerra spielen ider bei Nomaden endlich die Kampfdrohnen auspacken.

Zitat:Gebongt! Das gilt übrigens für jeden, der den Bahnhof Langerwehe (zwischen Aachen und Köln) erreicht: Taxi zum und vom Bahnhof steht ebenso bereit, wie ein gefüllter Tisch und ein Gegner, der unbedingt im ersten Halbjahr auf eine zweistellige Anzahl Partien kommen will, solange er noch kann. Big Grin

Gegner ? Mitspieler, mit dem man während des Spielens eine schöne Zeit verbringt, triffts doch eher :3.
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#10
Thanks for the report!

Schön geschriebener Bericht und mit der erfolgten Nachbetrachtung viel Futter für die eigene Aneignung der N3 Regeln...
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