Retrospektive DM 2016 - Ausblick 2017
#1
<t>So,<br/>
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nachdem jetzt wenigstens die Ergebnisse bei T3 online sind und da auch fast ein Monat vergangen ist, möchte ich eine kleine Nachbetrachtung der DM und vor allem eures Feedbacks machen - und dauch einen Ausblick auf 2017 geben.<br/>
<br/>
Zunächst noch einmal vielen Dank an alle Teilnehmer, ohne Euch wäre es keine DM geworden.<br/>
<br/>
Ebenfalls vielen Dank, an alle die mir, persönlich oder hier im Forum Feedback gegeben haben. Nur so kann man das ganze nachhaltig verbessern. Feedback auf dem Event selbst ist zwar auch gut, aber erfahrungsgemäß wird ein paar Tage später alles doch etwas differenzierter betrachtet.<br/>
<br/>
Aus meiner Sicht lief dieses Jahr schon einiges deutlich besser als letztes Jahr: Ulisses hat mich bei der Vorbereitung tatkräftig unterstützt und mir vor allem viel Routinekram wie Ausdrucke machen etc. abgenommen. Dank Zergashs Opfer hatten wir auch einen festen Judge für das Turnier, so dass das nicht auch noch an mir hing.<br/>
<br/>
Und damit möchte ich auch gleich auf Euer Feedback eingehen:<br/>
<br/>
Organisatorisch;<br/>
<br/>
- Platz: Wir hatten wieder die Bühne, genau wie im Vorjahr, allerdings gut anderthalbmal soviele Spieler. Als sich bei den Voranmeldungen eine deutlich gesteigerte Nachfrage zum letzten Jahr abzeichnete, stand ich vor der Frage: Mehr Leute ausschließen oder die Leute enger packen. Letzten Endes habe ich mich für enger packen entschieden. Mit der Konsequenz, dass wir keine Stühle hatten. Mir war klar, dass das nicht bei jedem für Freude sorgen würde, aber ich habe unterschätzt wie sehr das stört.<br/>
Im nächsten Jahr gibt es zwei Optionen, welche wir nehmen hängt vom Veranstalter der Dreieichcon ab.<br/>
1) wir behalten die Bühne, stellen die Tische enger, so dass 2-3 Spieltische direkt aneinandergrenzen. Dadurch können wir auch bei 32 Spielern Stühle kriegen. Nachteil: Man kann nichtmehr komplett um jeden Tisch gehen.<br/>
2) Wir gehen runter von der Bühne - wie die Tische dann stehen ist noch unklar. Auch hier werden wir aber Wert auf Stühle legen. Vorteil: Mehr Platz, ggf. mehr als 32 Spieler - Nachteil: Wir haben weniger Ruhe unten.<br/>
<br/>
- Location: Es wurde vereinzelt gefragt warum wir das auf der Dreieich-Con machen und keinen eigenen Saal mieten etc. Dafür gibts in erster Linie zwei Gründe: Erstens - Ulisses als Vergeber der offiziellen DM legt einen gewissen Wert darauf, dass sie an einem ihrer Hauscons stattfindet. Theoretisch könnte man auch die Ratcon nehmen, die beisst sich aber mit dem Interplanetario in Vigo terminlich.<br/>
Zweitens: Infrastruktur: Die Dreieichcon gibt es schon sehr lange, ich habe ein eingespieltes Team, dass sich um Tische, Halle, Bestuhlung, Catering etc. pp kümmert. Ich muss nur noch Freitags abends kommen, den Helfern ungefähr sagen, wo was hingestellt werden soll und kann mich direkt mit dem Turnier befassen. Ich muss mich insbesondere nicht um Miete, Kaution, Reinigung, Versicherung, Locationscouting etc. pp. kümmern. Nur dadurch war das ganze überhaupt so einfach als 1-Mann Event durchzuführen.<br/>
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Dazu kommt: Die Location liegt 20 Minuten von meinem Zuhause und extrem zentral in Deutschland und ist im Großen und Ganzen gut zu erreichen.<br/>
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Hier ist für die nächsten Jahre erstmal keine Änderung geplant und abzusehen - jedenfalls nicht mit mir am Steuer.<br/>
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Organisation:<br/>
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- Anmeldungsvorlauf: War dieses Jahr etwas knapp, da ich auf die Satellite-Zusage und die Bestätigung der 32 Plätze statt 24 gewartet habe. Ich möchte die Anmeldung nicht beliebig früher legen, da ich fürchte, dass sonst mehr Leuten auf den letzten Drücker noch was dazwischen kommt. Dennoch: 2017 sollte jeder 6 Wochen vor der Ratcon bescheid wissen, ob er drin ist. Wenn es für genug Leute wirklich wichtig ist, auch 8 Wochen vorher.<br/>
<br/>
-Missionsvorlauf: Ich bin ein großer Fan davon, die Missionen nicht ewig im Vorlauf festzulegen. Sind 4 Wochen denn wirklich nicht genug Zeit? Da würde ich gern eine Umfrage machen bevor wir Änderungen vornehmen. Wenn sich eine Mehrheit für mehr als 4 Wochen ausspricht kann man das gern nochmal in Angriff nehmen.<br/>
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- Judge/Orgahilfe: Zumindest fürs nächste Jahr haben wir einen neuen Judge - SvenF. Damit ist das Problem schonmal erledigt.<br/>
<br/>
- Startzeiten aushängen/Projizieren: Gute Idee - werden wir nächstes Jahr machen.<br/>
<br/>
- Zwischenergebnisse: Gab es aus gutem Grund nicht: Bei den meisten Systemen die Zwischenergebnisse posten zeigt sich ein merklicher Teilnehmerschwund, sobald manche Leute die um die Spitze kämpfen wollten feststellen, dass es nicht nur knapp wird, sondern rechnerisch keine Chance auf den Sieg besteht. Das Risiko war uns einfach zu groß. Der potentielle Schaden ist hier größer als der Nutzen. Sven und ich werden uns da im nächsten Jahr abstimmen, evtl. ändern wir das.<br/>
<br/>
- Mehr Spieler - wird allein vom Platz abhängen. Kann sein, dass es nicht mehr als 32 werden.<br/>
<br/>
- Bessere Preispräsentation: Wenn die Zeit und der Platz es hergeben - gerne.<br/>
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Gelände/Tische:<br/>
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- Aufbau: Wie schon die Berichte zeigen, geht die Bewertung da mitunter weit auseinander. Es werden im nächsten Jahr mehr Leute für den Aufbau mitzuständig sein, dass heisst aber nicht, dass es keine extremen Tische geben wird. Tische sind ein zentrales Element der Spielgestaltung in Infinity und eben kein statisches Hintergrundrauschen. Variable Tische sind meiner Meinung nach für das Balancing unerlässlich, da sie extreme Listen entweder deutlich belohnen oder bestrafen und damit einem Spieler, der auf Sieg spielen will ausgeglichene "all-Comer"-Listen nahelegen. Wir hatten dieses Jahr nur begrenzt Zeit zum Aufbau - das hat einigen Tischen mehr geschadet als anderen. Nächstes Jahr wird es mehr Zeit dafür geben.<br/>
<br/>
Übrigens: Die Vigo-Teilnehmer waren übereinstimmend der Meinung, dass der Spread dem in Vigo etwa äquivalent war. <br/>
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-Scatterterrain: Fehlte eklatant. Ich hatte vor der DM nochmal gebeten falls möglich Scatterterrain mitzubringen, aber viele kamen der Bitte nichtmehr nach. Ensprechend knapp war es leider an manchen Tischen.<br/>
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Wir brauchen mehr Scatterterrain.<br/>
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So, das war erstmal alles, was mir einfiel - jetzt bin ich auf eure Antworten gespannt.</t>
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Zitieren
#2
<r><QUOTE author="ApokalypseTest"><s>
ApokalypseTest schrieb:</s>So,<br/>
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nachdem jetzt wenigstens die Ergebnisse bei T3 online sind und da auch fast ein Monat vergangen ist, möchte ich eine kleine Nachbetrachtung der DM und vor allem eures Feedbacks machen - und dauch einen Ausblick auf 2017 geben.<br/>
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Zunächst noch einmal vielen Dank an alle Teilnehmer, ohne Euch wäre es keine DM geworden.<br/>
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Ebenfalls vielen Dank, an alle die mir, persönlich oder hier im Forum Feedback gegeben haben. Nur so kann man das ganze nachhaltig verbessern. Feedback auf dem Event selbst ist zwar auch gut, aber erfahrungsgemäß wird ein paar Tage später alles doch etwas differenzierter betrachtet.<br/>
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Aus meiner Sicht lief dieses Jahr schon einiges deutlich besser als letztes Jahr: Ulisses hat mich bei der Vorbereitung tatkräftig unterstützt und mir vor allem viel Routinekram wie Ausdrucke machen etc. abgenommen. Dank Zergashs Opfer hatten wir auch einen festen Judge für das Turnier, so dass das nicht auch noch an mir <e>
</e></QUOTE>

Ich war zwar nicht dabei, aber auch an dieser Stelle nochmal: Vielen Dank! Hoffentlich klappt es für mich im kommenden Jahr... <E>Wink</E><br/>

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Zitat:</s>Und damit möchte ich auch gleich auf Euer Feedback eingehen:<br/>
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Organisatorisch;<br/>
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- Platz: Wir hatten wieder die Bühne, genau wie im Vorjahr, allerdings gut anderthalbmal soviele Spieler. Als sich bei den Voranmeldungen eine deutlich gesteigerte Nachfrage zum letzten Jahr abzeichnete, stand ich vor der Frage: Mehr Leute ausschließen oder die Leute enger packen. Letzten Endes habe ich mich für enger packen entschieden. Mit der Konsequenz, dass wir keine Stühle hatten. Mir war klar, dass das nicht bei jedem für Freude sorgen würde, aber ich habe unterschätzt wie sehr das stört.<br/>
Im nächsten Jahr gibt es zwei Optionen, welche wir nehmen hängt vom Veranstalter der Dreieichcon ab.<br/>
1) wir behalten die Bühne, stellen die Tische enger, so dass 2-3 Spieltische direkt aneinandergrenzen. Dadurch können wir auch bei 32 Spielern Stühle kriegen. Nachteil: Man kann nichtmehr komplett um jeden Tisch gehen.<br/>
2) Wir gehen runter von der Bühne - wie die Tische dann stehen ist noch unklar. Auch hier werden wir aber Wert auf Stühle legen. Vorteil: Mehr Platz, ggf. mehr als 32 Spieler - Nachteil: Wir haben weniger Ruhe unten.<br/>
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- Location: Es wurde vereinzelt gefragt warum wir das auf der Dreieich-Con machen und keinen eigenen Saal mieten etc. Dafür gibts in erster Linie zwei Gründe: Erstens - Ulisses als Vergeber der offiziellen DM legt einen gewissen Wert darauf, dass sie an einem ihrer Hauscons stattfindet. Theoretisch könnte man auch die Ratcon nehmen, die beisst sich aber mit dem Interplanetario in Vigo terminlich.<br/>
Zweitens: Infrastruktur: Die Dreieichcon gibt es schon sehr lange, ich habe ein eingespieltes Team, dass sich um Tische, Halle, Bestuhlung, Catering etc. pp kümmert. Ich muss nur noch Freitags abends kommen, den Helfern ungefähr sagen, wo was hingestellt werden soll und kann mich direkt mit dem Turnier befassen. Ich muss mich insbesondere nicht um Miete, Kaution, Reinigung, Versicherung, Locationscouting etc. pp. kümmern. Nur dadurch war das ganze überhaupt so einfach als 1-Mann Event durchzuführen.<br/>
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Dazu kommt: Die Location liegt 20 Minuten von meinem Zuhause und extrem zentral in Deutschland und ist im Großen und Ganzen gut zu erreichen.<br/>
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Hier ist für die nächsten Jahre erstmal keine Änderung geplant und abzusehen - jedenfalls nicht mit mir am Steuer.<e>
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Dreieich hat sicher mehrere Vorteile, einige hast Du ja schon angesprochen.<br/>
Es ist, zumindest in meiner begrenzten Erfahrung, so, daß die Unterstützung durch die Publisher und Händler signifikant zunimmt mit der Exposition eines Turniers - und bei einer Meisterschaft gilt das noch viel mehr. Teilweise werden die Meisterschaften zwar ohnehin von den Publishern/Händlern ausgerichtet, aber wie man sieht eben nicht immer. <br/>
Das Geschwurbel soll heißen: Allzu viele Alternativen gibt es nicht, wenn man eine Meisterschaft in entsprechendem Prunk und Brimborium (nicht zu vergessen mit den entsprechenden Preisen) ausrichten will. Es gab bei anderen Systemen mal die Idee, Meisterschaften rotieren zu lassen über verschiedene Cons, ein Jahr hier, ein Jahr dort. Klar, kann man machen, und evtl. hilft es einigen Leuten, die lange Anreisen scheuen, auch mal teilzunehmen. ABER die Anzahl der Teilnehmer ist bei diesen Rotationsgeschichten IMMER geringer als bei einem festen Termin. Denn wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, halbwegs kompetitiv und regelmäßig zu spielen und an der Meisterschaft teilzunehmen, wird in der Regel einen festen Termin einem variablen vorziehen. Stichwort Planungssicherheit.<br/>
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32 Leute ist eine Menge Holz.<br/>
Wieviele Spieler konnten denn trotz Anmeldung aufgrund mangelnder Plätze nicht teilnehmen?<br/>
Mehr Spieler=mehr Tische=mehr Runden=mehr Zeit. Gebe ich nur zu bedenken. Wie ich hörte, ging die Meisterschaft bei manchen Teilnehmern jetzt schon - auch in Ermangelung der Sitzmöglichkeiten - an die Substanz. <br/>
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß bei Turnieren jenseits von 4-5 Stunden meine Konzentrationsfähigkeit auch rapide nachlässt...<br/>

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Zitat:</s>Organisation:<br/>
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- Anmeldungsvorlauf: War dieses Jahr etwas knapp, da ich auf die Satellite-Zusage und die Bestätigung der 32 Plätze statt 24 gewartet habe. Ich möchte die Anmeldung nicht beliebig früher legen, da ich fürchte, dass sonst mehr Leuten auf den letzten Drücker noch was dazwischen kommt. Dennoch: 2017 sollte jeder 6 Wochen vor der Ratcon bescheid wissen, ob er drin ist. Wenn es für genug Leute wirklich wichtig ist, auch 8 Wochen vorher.<e>
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Wenn 32 Plätze ab jetzt fest stehen, dann sollten 6 Wochen doch reichen, oder?<br/>
Da ohne Vorentscheid bzw. Qualifikation auf kleineren Turnieren gespielt wird, kann man sich doch auf die Teilnahme einstellen, denke ich.<br/>

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Zitat:</s>-Missionsvorlauf: Ich bin ein großer Fan davon, die Missionen nicht ewig im Vorlauf festzulegen. Sind 4 Wochen denn wirklich nicht genug Zeit? Da würde ich gern eine Umfrage machen bevor wir Änderungen vornehmen. Wenn sich eine Mehrheit für mehr als 4 Wochen ausspricht kann man das gern nochmal in Angriff nehmen.<e>
</e></QUOTE>
Das ist einer der kniffligsten Punkte, denke ich. Klar haben proliferative Spieler immer einen Vorteil bei missionsbasiertem Spiel, und 4 Wochen können auch verdammt kurz sein, um weniger bekannte oder auch beliebte Missionen nochmal zu üben - vor allem gegen verschiedene Gegner. <br/>
Ich denke, die Umfrage ist ein guter Mittelweg. Die Frage stellt sich aber nach den Alternativen: Missionen bekanntgeben, bevor die Registrierung offen ist? Danach? Gleichzeitig? Hat es ernstzunehmenden Einfluß auf die Teilnahme? Das wären dann schon wenigstens 3 Umfragen...<br/>

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Zitat:</s>- Judge/Orgahilfe: Zumindest fürs nächste Jahr haben wir einen neuen Judge - SvenF. Damit ist das Problem schonmal erledigt.<e>
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<IMG src="https://media.giphy.com/media/dOJt6XZlQw8qQ/giphy.gif"><s>[img]</s><URL url="https://media.giphy.com/media/dOJt6XZlQw8qQ/giphy.gif">https://media.giphy.com/media/dOJt6XZlQw8qQ/giphy.gif</URL><e>[/img]</e></IMG><br/>

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Zitat:</s>- Startzeiten aushängen/Projizieren: Gute Idee - werden wir nächstes Jahr machen.<br/>
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- Zwischenergebnisse: Gab es aus gutem Grund nicht: Bei den meisten Systemen die Zwischenergebnisse posten zeigt sich ein merklicher Teilnehmerschwund, sobald manche Leute die um die Spitze kämpfen wollten feststellen, dass es nicht nur knapp wird, sondern rechnerisch keine Chance auf den Sieg besteht. Das Risiko war uns einfach zu groß. Der potentielle Schaden ist hier größer als der Nutzen. Sven und ich werden uns da im nächsten Jahr abstimmen, evtl. ändern wir das.<e>
</e></QUOTE>
Ja zu beiden Punkten. Projizieren wird sicherlich diffiziler als Aushängen, wobei das auf der Bühne wohl sogar nahezu gleichauf sein dürfte.<br/>

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Zitat:</s>- Mehr Spieler - wird allein vom Platz abhängen. Kann sein, dass es nicht mehr als 32 werden.<e>
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siehe oben<br/>

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Zitat:</s>- Bessere Preispräsentation: Wenn die Zeit und der Platz es hergeben - gerne.<e>
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deckt sich denke ich mit der Diskussion zum Platz.<br/>

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Zitat:</s>Gelände/Tische:<br/>
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- Aufbau: Wie schon die Berichte zeigen, geht die Bewertung da mitunter weit auseinander. Es werden im nächsten Jahr mehr Leute für den Aufbau mitzuständig sein, dass heisst aber nicht, dass es keine extremen Tische geben wird. Tische sind ein zentrales Element der Spielgestaltung in Infinity und eben kein statisches Hintergrundrauschen. Variable Tische sind meiner Meinung nach für das Balancing unerlässlich, da sie extreme Listen entweder deutlich belohnen oder bestrafen und damit einem Spieler, der auf Sieg spielen will ausgeglichene "all-Comer"-Listen nahelegen. Wir hatten dieses Jahr nur begrenzt Zeit zum Aufbau - das hat einigen Tischen mehr geschadet als anderen. Nächstes Jahr wird es mehr Zeit dafür geben.<br/>
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Übrigens: Die Vigo-Teilnehmer waren übereinstimmend der Meinung, dass der Spread dem in Vigo etwa äquivalent war. <e>
</e></QUOTE>
Wer Tische und Gelände stellt, der stellt auch mit auf. So habe ich das meistens gehandhabt und kennengelernt.<br/>
Entscheidungshoheit haben die Judges. Besonders Judge Dredd. <br/>
Es gibt ja einige, mehr oder minder ungeschriebene, Grundregeln bei Infinity Tischen, von wegen eine Seite besser, hoch-tief-Mischung, etc. <br/>
Ich war auf der DM 2016 nicht zugegen, von den Bildern her schienen sie mir jedoch - bis auf die Ausnahme der Militärbasis - passend. Die Basis ist sicherlich eine harte Nuss gewesen. Ehrlich gesagt wüßte ich auch nicht, wie ich als Angreifer vorgegangen wäre, zumal es keine Deckung gab, die bis an die Basis heranreichte. <br/>
Aber auch das gehört zu den Herausforderungen von Infinity. Ein bisschen Glück.<br/>

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Zitat:</s>-Scatterterrain: Fehlte eklatant. Ich hatte vor der DM nochmal gebeten falls möglich Scatterterrain mitzubringen, aber viele kamen der Bitte nichtmehr nach. Ensprechend knapp war es leider an manchen Tischen.<br/>
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Wir brauchen mehr Scatterterrain.<br/>
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So, das war erstmal alles, was mir einfiel - jetzt bin ich auf eure Antworten gespannt.<e>
</e></QUOTE>
ok</r>
Jede dumme Idee findet einen Idioten, der sie umzusetzen versucht. 
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#3
<r>Ich konzentriere mich mal ein ein paar wenige Punkte, da deine Reflektion eigentlich das Wichtigste schon ausreichend aufgreift.<br/>
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Die Bühne ist sicherlich der beste Platz. Mit dem ganzen Gelände wäre es mir mit meinen Platten eher unrecht gewesen, dass da Jedermann einfach so dran vorbeilaufen kann. Ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber je weniger Finger in Reichweite sind, desto eher habe ich das gute Gefühl, dass von meinem Zeugs nichts wegkommt. Das gilt auch für Transporttaschen, Minis und vor allem für mein Bier. Und nicht jeder ist ein so pantherhaft agiler Zeitgenosse wie der geneigte Infinity Spieler, der sich ohne Berührungen durch das Dickicht der Spieltische zu bewegen vermag. Die Herdentiere sind in der offenen Savanne besser aufgehoben...um mal bildlich zu sprechen. Von daher ganz klar: lieber etwas enger als zu stark frequentiert. Im Zweifel dann auch keine Stühle...muss mal dann eben durch.<br/>
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Das Platzangebot ist da oben natürlich eingeschränkt und da haben sich schon diverse Haufen an Taschen gebildet, gerade im hinteren Bereich. Vielleicht würde es beim nächsten Mal helfen, wenn die Teilnehmer ihr Zeugs einfach generell unter den Tischen abstellen müssen (allein aus sicherheitstechnischen Gründen wärs super, wenn der Feuerlöscher gut zu erreichen ist). Da war eigentlich Platz genug für das ganze Gelombe. Die Häufung in dem Eck hätte auch verhindert, was ich im nächsten Punkt anmerken möchte.<br/>
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Was mich ein wenig gestört hat, war die Unfunktionierung der zeitaufwendig bemalten Gebäuden zu Ablageflächen für Tupperboxen, Uhren, Büchern, und anderen Dingen mit Kanten. Das hat sich leider auf meinem Yu Jing Tisch vermehrt zugetragen. Da rollen sich mir einfach die Zehennägel hoch, wenn ich sowas sehe. Am liebsten isses mir immer, wenn so wenig wie möglich angefasst wird. Hab mich zwar zurückgehalten an den Tagen (man will ja nicht übermäßig pingelig erscheinen), aber ganz recht wars mir trotzdem nicht. Auch so ne Kaffetasse oder ein offenes Bier (ausser mein eigenes <E>Wink</E> ) möchte ich nicht auf meinen Mousepadmatten stehen haben. "Ich passe schon auf"...ja...das kennen wir alle, nicht? Ich denke, dass kann jeder nachvollziehen, der mehrere Monate seines Lebens und ne Menge Asche in so ne Platte investiert hat.<br/>
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Eine relativ einfache Lösung für mehr Platz auf den Tischen wäre folgende: auf den Tischen war überall eine Holzplatte, die beiden Tische müssen also eigentlich nicht zusammen stehen. Man könnte die Tische einfach ein wenig auseinanderziehen und hätte somit einen ausreichend großen Ablagerand für alles. Im Längsrichtung gab es aus meiner Sicht eigentlich kein Platzproblem. Eher in die Breite. <br/>
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Im Gegensatz zu anderen Systemem muss man schon auch um den Tisch herumgehen können, gerade bei der DM. Sehe ich zumindest so. Die potenziellen Debatten um eventuell Sichtlinien oder das Gefummel um an die Minis zu kommen möchte ich mir gar nicht vorstellen. Ich möchte erhlich gesagt auch nicht meine Nachbarn stören, weil ich die genaue Einmarschposition meines Luftsanders checken will. Einzeltische sind für mich ein absolutes muss.<br/>
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Viel mehr hätte ich erstmal nicht beizutragen. Die Orga-Aspekte kommen dann sicherlich nächstes Jahr, wenns wieder akut wird, zur Sprache.</r>
zu finden im http://www.stuttgarter-wahnzinn.de
und im http://foxhound-esslingen.de/

spiele Yu Jing, Haqqislam, Combined Army, Aleph und Merowinger...Tohaa sind wip....also eigentlich fast alles
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#4
<t>Ich würde gerne nächstes Jahr, soweit Startplätze frei sind, an der DM teilnehmen. <br/>
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Leider habe ich arge Rückenprobleme und ohne Stühle klappt das bei mir leider nicht mit "einfach da durch müssen". Ich weiß, ist mein höchstpersönliches Problem aber wie sieht es denn mit einer Absperrung rund um die Tische für die Meisterschaft aus?<br/>
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Kenne ich eigentlich gar nicht anders von größeren Turnieren, da ConTeilnehmer die da zwischen den Tischen rumlaufen sehr störend für die Konzentration sind.</t>
Ultima Ratio PanOceaniam
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#5
Servus,
eigentlich wollte ich schon 2016 teilnehmen, aber mein Kind hatte an dem Wochenende Geburtstag und das geht natürlich vor.
Dieses Jahr 2017 passt es aber, freue mich also schon auf dieses Event (wenn ich einen Platz ergattert bekomme) Smile
Bzgl Tischgestaltung bin ich persönlich der Meinung, dass so etwas grundsätzlich berechenbar sein sollte. Also eine Aufstellungszone wo ich keinen TAG verstecken kann oder ein offener, weil 1-ebeniger Spieltisch halte ich für zu viel Glücksache für den einen oder anderen. Von 1 oder 2 Snipern einfach weggeschossen zu werden ist für mich zu wenig taktisch Wink
Da finde ich 2 Listen für ein Turnier fast schon zu wenig, wenn man extreme Tische zulässt. Aber mit dieser Meinung bin ich hier in München auch recht alleine Wink Also ois koa Problem Wink
Andererseits kann man eben sagen, dass man sich darauf einstellen sollte und entsprechend die Listen baut.
Beim letzten Turnier musste ich 17 Modelle hinter 4 Geländestücke verstecken. Dummerweise Lt Roll verloren, Knight of Montesa mit LGL stand in der ersten Runde in der Mitte und hat meine halbe Armee zerlegt + LoL bevor ich überhaupt die erste Order ausgegeben konnte. Da wünscht man sich schon fast geschlossene Gebäude in der Aufstellungszone oder die Möglichkeit, auch viele Modelle verteilen zu können. Und ja, ich hätte auch eine 10 Order Liste spielen können um dem auszuweichen.
Aber ihr macht das schon richtig, wie gesagt, die Vorfreude ist groß Smile
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