Ariez Spielberichte (nicht nur Turniere)
#76
(07-04-2018, 04.07.2018)Ariez_Obann schrieb: @ Patrik, ja ich beende noch den Bericht vom Battle in Tübingen.

Okay, ich hatte es eigentlich versprochen. Leider finde ich nicht den Elan das ganze noch zusammen zu schreiben und die Bilde hinzuzufügen. Kurz und knapp gesagt ist es wie folgt abeglaufen.

Patrik gewann die Initiative und wollte anfangen. Ich sah mich einen kommenden Amoklauf eines Seraphs gegenüber und habe mich entsprechend defensiv aufgestellt.

Und so kam es, dass der Seraph seinen Sturmlauf begann und sich daran machte meine Truppe zu behaken. Glücklicherweise schafte er es nur, den Kosuil auf der linken Flanke mit seinem Auxbot zu verbrennen und sowohl den HMG als auch den Vulcan Ectros seines Mate zu berauben. Mit seinem letzen Befehl setzte er noch den Seraph und ein paar andere koordiniert in Surpressing Fire.

Gut ich hatte also nur einen Befehl verloren, eigentlich nicht schlecht, oder?

Doch!

Ich hatte darauf hin nämlich einen geistigen Total aussetzer und versuchte zuerst mit dem Vulcan Ectros den Seraph anzugehen. Verlor natürlich diesen und ging danach mit dem HMG Ectros auf ihn los. Dies bezahlte ich mit einem weiteren Verlust.

Er konnte somit im nächsten Zig damit fortfahren meine Truppe zu dezimieren und tat dies mit erfolg. Weitere Tohaa fielen dem Seraph zum opfer.

In meiner nächsten Runde konnt ich dann endlich den Seraph ausschalten, hatte aber zu wenig Befehle um mich noch um Missionsziele zu kümmern.

In seinem letzten Zug machte er dann den Sack zu und erfüllte genug Ziele um das Spiel zu entscheiden.

Fazit:

Ich war zu unkonzentriert und habe Patrik gegenüber ein schlechtes Spiel abgeliefert. Der Grund dafür? Ich habe mal wieder nicht darauf geachtet genug zu trinken. So ein Tag schlaucht und ich bin drei Spiel am Stück nicht mehr ausreichend gewöhnt. Im nachhinein ist mir eingefallen, dass ich ja noch die Triade mit dem Makaul hatte. Genau ein Makaul und ein Seraph sind eine einfache Gleichung. Mit ein paar Eclipse kommt man an den Seraph ohne Gegenwehr und kann ihn dann mit ein paar Schlägen auseinander nehmen. Statt mit einer Vulcanshotgun mit zwei Schuss gegen drei Schuss anzugehen. Ich hätte dann zwar auch meinen kompletten ersten Zug benötigt um den Seraph down zu kriegen, hätte aber nicht die beiden HI´s verloren und somit Patrik das bessere Spielerlebnis geliefert, da dann noch allles offen gewesen wäre.

Er hat das ganze souverän runter gespielt und sich nicht von mir aus dem Konzept bringen lassen.

So oder so war es ein klasse Event und es wäre schön zu hören, wenn der Clubbash in eine weitere Runde gehen würde, auch wenn es mir bewusst ist wie schwierig es ist soetwas zu organisieren.

Hier folgen nun meine Berichte zum Frankonia Uprising Turnier vom 22.07. in Würzburg. Ein rund um gelungenes Turnier.

Prolog:

An einem Tisch in einem kleinen quadratischen Raum sitzt eine humanoid aussehende Frau. Der Stuhl ihr gegenüber ist leer, dahinter befindet sich eine offensichtlich verspiegelte Wand. Ein typischer ariadnischer Verhörraum.

 
Ein Mann betritt den Raum.
„Wissen sie warum sie hier sind?“
„Weil ihr Menschen nicht in der Lage wart mich zu töten?
Er lächelt. „Nein, sie sind hier um meine Fragen zu beantworten. Sie sind hier um mir den Grund ihrer Angriffe zu erläutern.“
Sie verzieht angewidert das Gesicht „Wenn ich ihnen das erkläre, muss ich sie töten.“
„Weil es so geheim ist?“
„NEIN, weil sie es nicht verstehen würden und mich das aufregt!“
Sie schnellt nach vorn, greift seinen Kopf und schlägt ihn mehrmals auf den Tisch, ein Knacken ist zu hören und Blut verteilt sich auf der Tischplatte. Sie lässt von ihm ab, als Bewaffnete in den Raum stürmen und auf sie anlegen. Aus einem Lautsprecher ertönt eine Stimme.
„Das reicht jetzt, sie sind unsere Gefangene. Es gibt keinen Ausweg, ihre Aggressionen bringen uns nicht weiter. Können wir uns jetzt also wie zivilisierte Individuen verhalten? Beantworten sie einfach die Fragen und es wäre möglich, dass sie und der Rest unserer Gäste abziehen können.“
Sie setzt sich widerwillig, die Läufe bleiben auf sie gerichtet. „Schön, wenn sie schon so nett fragen. Aber machen sie mich nicht dafür verantwortlich, wenn es  ihr einfacher Verstand nicht begreift. Und bitte, kann man das nicht wegräumen?“
Die Wachen ziehen sich zurück und nehmen den Verwundeten mit.
Sie schaut ihnen nach und seufzt.
„Wir wurden damit beauftragt einen weiteren Vorstoß vorzunehmen. Zuerst war es wichtig so schnell wie möglich ins Missionsgebiet vorzudringen und alle Widrigkeiten zu eliminieren.“
„Widrigkeiten? Das waren ihre Leute!“
„Das Ziel war klar, es gab keine Zeit für Fragen. Also wurde ein Rassail ausgesandt. Was dann geschieht, lässt sich nicht verhindern. Diese Boardingteams kennen nur einen Weg und der ist im Sturm nach vorn. Alles was ihnen entgegen kommt ist ein Feind, jeder andere Gedanke würde zur Folge haben, dass ihre Effizienz beeinträchtigt würde.“
„Und das können sie einfach so abtun?“
„Warum nicht, wenn es ein Ziel gibt, ist jedes Mittel anzuwenden um dieses zu erreichen. Und wir haben den Sektor gestürmt und mit den geringsten möglichen Verlusten genommen“
Sie lehnt sich zurück.
„Außerdem, was hätte es uns gebracht, mit den anderen zu kommunizieren. Sie waren anscheinend schlecht koordiniert und verfolgten die falschen Ziele. Es war also zum Schutz aller, dass wir sie gestoppt haben.“
„Was geschah danach?“
„Danach? Es musste ein Brückenkopf eingerichtet werden. Die logischste Position dafür war schnell gefunden. Leider sah die EI das auch so und so mussten wir uns mit einer Gruppe Shasvastii auseinander setzen. Hier war taktisches Vorgehen gefragt und so übernahm ich die Führung der Kampfhandlungen.“
„Unseren Aufzeichnungen zu folge, sah es nach einer Pattsituation aus.“
„ So ließen wir es aussehen. Doch letzten Endes haben wir den großen Feind bezwungen.“ Ein zufriedenes Lächeln huscht über ihre kalten Züge.
„Also lief alles nach Plan?“
„Nein keineswegs, die Shastvastii hatten uns zu viel Zeit und Ressourcen gekostet. Die Truppe war am Limit und so gingen wir in das nächste Gefecht ohne optimal darauf vorbereitet zu sein.“
„Sie haben Fehler gemacht?“
„Natürlich, es gibt immer Unbekannte in einer Gleichung, wenn man diese nicht bestimmen kann, dann kommt es willkürlich zu Abweichungen.“
Sie beugt sich wieder nach vorn und zeichnet ein paar Symbole in das Blut auf dem Tisch.
„So wie jetzt gerade. Während sie mich hier befragen vergeht Zeit, ihre Leute sind damit beschäftigt, meine Truppe zu bewachen. Sie vergeuden Ressourcen. Ich habe mein Ziel erreicht. Ihre Verbündeten haben mich gefangen genommen und ich wurde hier her gebracht. Man weiß also wo ich jetzt bin, somit auch wo sich ihr Oberkommando befindet und damit auch, wo wir zum entscheidenden Angriff ansetzen müssen. Lafayette wird fallen und allein ihre Überheblichkeit führte dazu. Lernen sie daraus, denn auch die kleinste Konstante, kann über Sieg und Niederlage entscheiden.“
Sie sinkt in den Stuhl zurück und schließt zufrieden die Augen. Im Hintergrund ertönt ein Alarmton und es ist Kampfeslärm zu hören.
„Und so endet es.“

Fortsetzung folgt
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