Hacken und ZoC
#31
Ich sehe das ähnlich wie ApocalypseTest. Grundsätzlich erlaubt ein feindlicher Repeater das Hacken des gegnerischen Hackers, insofern man aktiviert wird. Aber ich sehe keine Grundlage dafür, dass der Hacker aktiviert wird mit und ihm somit keine ARO zusteht. Das scheint imho nur im aktiven Zug zu funktionieren. Dann darf der Hacker nach Aktivierung mittels eines Befehls den gegnerischen Repeater verwenden.

Gruß,
Michael
<t>"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."<br/>
- Friedrich Schiller</t>
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#32
Ich bin ja auch grundsätzlich der Meinung, dass das wohl die Idee dahinter ist. Aber wie genau das jetzt funktionieren soll oder nicht, wird im internationalen Forum bereits in mehreren Thread auf 20+ Seiten diskutiert und man kann beides hinein oder hinaus lesen.
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#33
Noch ein paar fragen zum Hacking-Thema:

Folgendes Beispiel: Ein Moran mit repeater steht in ZoC zu einem Umbra-Legaten Hacker. Über einen Kombinierten Befehl greifen eine Referent Custodier und ein Interventor diesen Umbra legaten über den Repeater mit Sucker Punch an.
Was ist alles möglich?

1.1
Der Umbra gibt "reset" an und versucht, beide Angriffe zu dodgen.
=>ich gehe davon aus, dass der MOD von Sucker Punch hier nicht mit einbezogen wird.

1.2
Der Umbra wählt eine Defensive Variante des Hackens, wie etwa "Breakwater". oder eine Offensive Variante (bspw. Suckerpunch)
=>hierbei würden ja die MOD von SuckerPunch von der Custodier und dem Interventor den Umbra betreffen, wie auch umgekehrt. Gehe ich allerdings recht in der Annahme, dass sich der Umbra bei beiden Varianten für ein Ziel entscheiden müsste? Cusodier ODER Interventor?

1.3
Zudem=> Erleidet der Umbra noch einen Zusätzlichen MOD durch die Firewall des Repeaters, durch den "hindurch" er sich ja der Hacking-Angriffe erwehren will? Bin da etwas überfragt, bin auch recht schlecht in dieser Wortklauberei, vorallem, wenns nicht auf Deutsch is =/



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Frage nummer Zwei:
Ein modell, das einen Deployable Repeater Mitführt, führt er de fato auch einen Repeater mit sich? (blöd formuliert.... anders gesagt: Ein Modell, das einen Deployable Repeater mitschleppt, hat der auch im "nicht-aufgestellten" zustand einen repeater => kann ein Hacker durch das Modell wirken?)


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Frage Drei:

Cybermask: Ich gehe recht in der Annahme, dass ein Modell im IMP-2 state durch Cybermask alle Spielereien wie ODD, Camo, etc. verliert?


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stelle irgendwie immer mehr fest, dass diese Hackerei zwar ein hübsches Gimmick ist, eine Kugel im Kopf aber manchmal einfach unkomplizierter ist und schneller geht... Aber hacken ist definitv die elegantere Variante ^^
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#34
Koordinierte Befehle sind nicht vereinbar mit Hacking - Hacken kann man nicht in einem koordinierten Befehl. Siehe den Eintrag für koordinierte Befehle im N3 Regelbuch.

Deployable Repeater werden erst aktiv ubnd nutzbar, wenn sie aufgestellt wurden. So lange sie nur vom Modell herumgetragen werden, sind sie nicht aktiv.

Ja, ein Modell mit aktiver Cybermask verliert alle Auswirkungen von den eigenen Fähigkeiten/Equipments, die das Negative Feed Back Trait haben (ODD der Custodier zum Beispiel). Beachte, dass eine White Noise Zone, die von einer anderen Custodier herbeigeführt wird, trotzdem wirkt, wenn die eine Custodier sich darin befindet.
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#35
1.1 Die Würfe werden 1 gegen 1 abgerechnet. Die jeweiligen Modifikatoren greifen für und gegen jeden einzelnes Ziel.

1.2 Ja. Nein. Vielleicht. (S. 1.3) Der Umbra muss sich für ein Ziel entscheiden. Der andere Hacker macht einen normalen Wurf.

1.3 Ja. Nein. Vielleicht. Wie das jetzt mit feindlichen Repeater und AROs ist, weiß noch niemand so genau. Aber grundsätzlich geben alle feindlichen Repeater den Firewall Mod.

2. Nein. Der Deployable Repeater repeatet erst, wenn er platziert ist.

3. Richtig. Immer nur eines davon wegen Negative Feedback.

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Ich tendiere immer noch dazu, jedem Repeater eine 'Line of Effect' zu jedem befreundeten Hacker zu gewähren.
Andernfalls steht über Repeater dem feindlichen Hacker nur Reset zur Verfügung.
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#36
Vorneweg: S.149 Hacking Programs cannot be used in Coordinated Order, unless spec. rules or equipment say otherwise. Also gehts eigentlich nicht. Aber WENN es ginge.

1.1. Ja, der Mod gilt denn S. 159: In FTF Rolls this program imposes a -3 Mod on the targets Attribute - d.h. in JEDEM FtF Roll und daher auch bei Reset -3

1.2. Ja. er muss sich für 1 Ziel entscheiden, alle Mods gelten, der andere Angriff ist ein normaler Wurf.

1.3. Ja, Firewall zählt.

2. Nein, das ist Munition bis es deployed wird - also Deployable Repeater <> Repeater

3. Camo, Impersonation und ODD sind NFB Skills - es kann also immer nur einer davon aktiv sein. Der neueste Effekt deaktiviert immer den vorhergehenden solange bis er ggf. selbst aufhört. S.65
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#37
Der Punkt vorher war nicht dass er den Repeater nicht zum Angriff nutzen kann ( das könnte er auch Inder obigen Diskussion) sondern das der Hacker als nichtziel m ersten Block einfach keine ARO durch den Repeater bekommt.

Im aktuellen Beispiel ist der Hacker das Ziel der Hacking Attacke (und kein Bystander beim Hacken der HI). D.h. Er bekommt eine ARO und wenn er eine hat darf er natürlich durch den feindliche. Repeater hacken.
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#38
ApokalypseTest schrieb:Im aktuellen Beispiel ist der Hacker das Ziel der Hacking Attacke (und kein Bystander beim Hacken der HI). D.h. Er bekommt eine ARO und wenn er eine hat darf er natürlich durch den feindliche. Repeater hacken.
Wieso?
Ich habe jetzt nicht ausführlich in den Regeln gelesen, da nicht zuhause und nur mobil online, aber wieso kriegt der reaktiver Hacker hier eine Hacking-ARO, wenn die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt sind?
Die von dir genannte Option auf Hacking-ARO ist in den Hacking-Regeln so nicht abgedeckt. (Was für mich einer der Punkte ist, weshalb ich grundsätzlich für die Interpretation der feindlichen Repeater als "immer mit jedem dazugehörigen Hacker verbunden" plädiere.)
RAW kann der Hacker im o.g. Beispiel nur Reset.
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
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#39
So, hab alles nochmal durchgelesen was irgendwie damit zusammenhängt und in der Tat darf man nur innerhalb der eigenen ZoC und der nutzbarer Repeater mit Hacking Programmen als ARO reagieren. D.h. wenn man per Repeater von irgendwo gehackt wird ohne dass der Angreifer in der ZoC eines nutzbaren Repeaters, also eines des Verteidigers oder eines des Angreifers der in der ZoC des Verteidigers liegt, liegt, kann Verteidiger nur resetten - nix mit zurückhacken.

Außerdem Fun Fact nach dem lesen der Beispiele: Man darf erst messen ob das Ziel in der ZoC liegt NACHDEM man Hacking angesagt hat.


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#40
um das nochmal auf das beispiel umzusetzen ist es also so:

Referent Custodier hackt (wuer übers feld) durch einen Moran Massai den Umbra Legaten, und der kann ausschließlich reseten.

Wenn die Referent Custodier in ZoC von dem Moran Massai steht, allerdings durch den Massai den Umbra hackt, DANN hätte der Legat eine Konter-Hacking-ARO, weil er über den feindlichen Repeater (den Massai) an die Custodier rankommt (weil sie sich in ZoC des Massais befindet), allerdings mit Firewall.

Direkte Hacken-ARO ohne Firewall wäre demnach nur möglich, wenn die Custodier in ZoC des Legaten steht und umgekehrt.

hab ich das so richtig interpretiert? Das macht ja Repeater gegen Hacker richtig biestig.
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