Foge 42 - Money in the Bank
#11
kurz von mir:

ich war auf noch keinem Infinity-Turnier. Aber früher auf Sportturnieren.

Erstmal: mir scheint hier eine sehr monetäre/materielle Stimmung attestiert zu werden. Dem kann ich so nicht zustimmen, denn:
- Infinity ist ein Hobby. Hobbies sind per se da um Spaß zu haben, nicht um sich zu "bereichern" oder materiellen Benefit zu erarbeiten
- Infinity ist ein Tabletop. Wer mal mit Warhammer Fantasy oder 40k angefangen hat der weiß, wie teuer ein tabletop werden kann. Infinity gehört da noch zu den günstigeren. 
- In welcher Relation stehen denn der Gewinn einer Mini zu den Gesamtkosten für das Hobby? Ich meine: die Minis zum Spielen, eine Platte, Gelände, das ganze Bastelzeug, und das ganze Bemalzeug incl Pinsel, Grundierung usw...Möge doch jeder mal ehrlich ausrechnen, was er bis dato investiert hat: hunderte von Euros!

Und sicher wird sich keine Orga an einem Turnier bereichern können. angenommen es kommen 20 Spieler à 10 Euro...200 Euro...abzüglich Winner-Pack und wahrscheinlich Raummiete. Die paar Duppen in Relation zum Orga-Aufwand ergäbe einen Stundenlohn weit unter dem Mindestlohn. Da würde ich dann lieber eine Überstunde auf der Arbeit machen :-)

Ich denke eher, dass hier "materieller Gewinn" und "Anerkennung" gleichgesetzt werden. Jeder freut sich natürlich, wenn er am Schluss nicht mit leeren Händen dasteht. Auch der letzte Platz. Aber es muss ja nicht ein Blister o.ä. sein; denn wie oft passt das denn dann gerade zu dem, was mir fehlt?

Ich finde, sowas wie ein kleines Werbebanner für den heimischen Spieltisch in personalisierter Form zum Beispiel top...das Logo des Veranstalters, Platz X von Y mit Datum. Da freut sich doch jeder, jeder kann es brauchen, und es wäre eine tolle Trophäe.

Ich für meinen Teil bin nie auf ein Turnier gefahren, um etwas Materielles zu gewinnen. Klar ist es schön, wenn der Anreiz da ist, aber übertreiben würde ich es diesbezüglich nicht.
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#12
Ist ja einiges zusammengekommen. Grundsätzlich möchte ich/wir nochmal betonen, dass es keinesfalls darum ging, bestimmte Turnier oder Orga als Negativbeispiele zu charakterisieren. Darüber hinaus scheinen einige Reaktionen und Kommentare zu belegen, dass wir doch im Kern recht haben.

Zitat:Ich habe dann noch Geld von mir draufgelegt, um den Preissupport aufzustocken.
Warum?

Zitat:In der Schweiz z. B. gibt es auf den Turnieren nur das ITS Paket und keiner erwartet mehr.
Auch hier wäre es interessant zu wissen, warum das so ist.

Zitat:Der von euch angesprochene Trend zu größeren Turnieren...

Großturnier ist da sicherlich der falsche Begriff, ich wollte nur die Relation verdeutlich. Abmelken ist da auch ein schöner Begriff. Ihr geht ja z.B. mit eurem bemalten Preis in meine angedachte Richtung. Wobei ihr natürlich auch mit den regulären Preisen keine Probleme habt Wink

Zitat:sondern die regionale Spielerdichte, aus der sie sich speisen.

Klar, aber wo nichts ist, ist nichts... Leider.

Zitat:Meiner Erfahrung nach zieht "das isn cooler Typ" besser als "da gibts fett was zum Absahnen".
Die Erfahrung teile ich grundsätzlich, aber mit mehr Publikum scheint es auch andere Strömungen zu geben.

Zitat:Mir stellt sich allerdings die Frage, ob individualisierte Items bei der "materialistischen" Community überhaupt so gut ankommt.
Deswegen würden wir ja auch gerne andere Lösungsansätze hören Wink

Zitat:Ca. bei Minute 14 sprecht ihr von Qualitätsmerkmalen...

Die von dir angesprochen Merkmale sind natürlich vorhanden, aber bei den meisten von mir besuchten Turnieren eh alle im guten bis sehr guten Bereich vorhanden, so dass es tatsächlich nur Unterschiede im Preispool und der Sympathie zum Organisator/zu den Teilnehmer auftreten.

Zitat:Von daher finde ich es etwas einseitig, wenn ihr den Schluss zieht, dass das nächste Event nur so schnell ausgebucht war aufgrund eines zu erwartenden großen Preispools.
War nicht so beabsichtig, ist aber sicherlich auch ein Faktor.

Zitat:Von mir aus kann der Preispool gern gestrichen und das Geld in eine hellere/größere/saubere Lokalität, zahlreiche Judges, gutes Essen vor Ort oder gutes Gelände investiert werden.

Ich habe gesehen, dass du zum Multiversum kommen möchtest? Verzichtest du zu Gunsten aller auf deine "Teilnahme" am Preispool?

Allgemein kommt ja doch recht viel Widerstand, sich selbst als materiell orientierter Turnierbesucher bezeichnen zu lassen, was ja auch gar nicht unsere Absicht gewesen ist. Das Jahr ist ja noch jung, ich würde mich freuen, wenn ab sofort alle kommenden Turniere als Charityevent alle Einnahmen, die sonst in Preise geflossen wären (auch keine Urkunden, Sonderpreise, die man aus eigener Tasche und mit Zeit und Energie selbst gestalten würde), einer wohltätigen Organisation zukommen würden. Das Top-Schnur Event zeigt ja auch, dass das geht.
[Bild: t3_ntr_rank.php?name=Agnomen&game=Inf]

Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic. - Arthur C. Clarke
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#13
(02-12-2018, 12.02.2018)Sven F. schrieb: Ist ja einiges zusammengekommen. Grundsätzlich möchte ich/wir nochmal betonen, dass es keinesfalls darum ging, bestimmte Turnier oder Orga als Negativbeispiele zu charakterisieren. Darüber hinaus scheinen einige Reaktionen und Kommentare zu belegen, dass wir doch im Kern recht haben.

Zitat:Ich habe dann noch Geld von mir draufgelegt, um den Preissupport aufzustocken.
Warum?

Zitat:In der Schweiz z. B. gibt es auf den Turnieren nur das ITS Paket und keiner erwartet mehr.
Auch hier wäre es interessant zu wissen, warum das so ist.

[...]

Allgemein kommt ja doch recht viel Widerstand, sich selbst als materiell orientierter Turnierbesucher bezeichnen zu lassen, was ja auch gar nicht unsere Absicht gewesen ist. Das Jahr ist ja noch jung, ich würde mich freuen, wenn ab sofort alle kommenden Turniere als Charityevent alle Einnahmen, die sonst in Preise geflossen wären (auch keine Urkunden, Sonderpreise, die man aus eigener Tasche und mit Zeit und Energie selbst gestalten würde), einer wohltätigen Organisation zukommen würden. Das Top-Schnur Event zeigt ja auch, dass das geht.

Hatte unterschiedliche Gründe. Die Raumgebühr war neu und vorher nicht kommuniziert worden, wir fielen mit den Sponsoren in eine ungünstige Zeit und wollten dennoch ein nettes Event liefern - eben aus der vermuteten Erwartungshaltung. Außerdem hatte ich noch ein paar Sachen da, habe was zum Auffüllen einer Bestellung hinzugefügt und habe das dann gerne gespendet. Das war aber eine persönliche Entscheidung.

Damit wollte ich lediglich darstellen, dass 10 € Startgebühr schnell weg sind, allein schon durch Raummiete und ITS Paket (und Donuts! Big Grin), da hier von Transparenz etc. gesprochen wird. Wink

Bei unseren Clubturnieren früher, wo wir gemeinsam Warhammer Fantasy sowie 40K und auch einmal Infinity in einem größeren Raum anboten, hat oft der Club auch aufgrund der Raummiete zugezahlt. Wir wollten einfach ein nettes Event in der Region bieten.

Aus Gesprächen mit anderen Turnierorgas habe ich aber rausgehört, dass das gar nicht so selten vorkommt. Sad

Und wie Sergej und andere erwähnt haben, haben die üblichen Verdächtigen, die Turniere besuchen, oft schon alles, was es so als Preispool gibt. In Tuttlingen hatten wir einige neue Spieler aus Ulm, da war es schön, dass diese trotz mäßigem Erfolg bei den Spielen noch etwas mit nach Hause nehmen konnten. Vielleicht sollte man außer dem ITS Paket die Preise auch von hinten her verteilen. Wink

Bisher war ich bei den Schweizer auf Events an zwei unterschiedlichen Lokalitäten. Bei dem einen regelmäßigen Turnier mit einer Startgebühr haben sie eine recht hohe Raumgebühr und beim dem anderen - wo es keine Startgebühr gab - wurden der Raum in dem Laden und das ITS Paket kostenfrei zur Verfügung gestellt/gespendet. Keine Ahnung, warum es da anders ist. Müsste ich mal unter vier Augen fragen. Davon abgesehen fand ich die Preise bei Infinity immer überraschend. Wenn ich an Warhammer Turniere denke, gab es bei uns meist "nur" selbst gemachte Pokale für die ersten drei sowie Urkunden.

Fände die Einnahmen zu spenden zwar gut, aber die Frage ist eben, wie viel übrig bleibt und wem man spendet. Beim vorletzten Event in Tuttlingen - wo es noch keine Raumgebühr gab - haben wir das übrige Geld dem Tabletop-Laden gegeben, um diesen zu unterstützen.
Crit happens. Just play for the rule of cool.
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#14
Zitat:Allgemein kommt ja doch recht viel Widerstand, sich selbst als materiell orientierter Turnierbesucher bezeichnen zu lassen, was ja auch gar nicht unsere Absicht gewesen ist. Das Jahr ist ja noch jung, ich würde mich freuen, wenn ab sofort alle kommenden Turniere als Charityevent alle Einnahmen, die sonst in Preise geflossen wären (auch keine Urkunden, Sonderpreise, die man aus eigener Tasche und mit Zeit und Energie selbst gestalten würde), einer wohltätigen Organisation zukommen würden. Das Top-Schnur Event zeigt ja auch, dass das geht.
Ich sehe mich auch nicht als materiell orientierten Turnierbesucher. Aber man freut sich doch sehr, wenn man zum Eventerlebnis noch was mitnehmen kann.
Jahrelang habe ich in der Warmachine/Hordes Szene Turniere besucht. Da war es leider meist so, dass der Preispool an die ersten drei Plätze floss und die anderen Teilnehmer leer ausgingen. Daher wurde ich hier positiv überrascht, es gibt quasi keine "Verlierer", da man selbst wenn man nur komplett weggeputzt wurde und sich nicht wirklich über das Event freuen konnte, doch noch eine Kleinigkeit bekommt.
Wobei die Szene es einem schwer macht, ein schlechtes Gefühl beim spielen zu bekommen. Ich wurde zum Beispiel letztes Jahr beim Stuttgarter Turnier im ersten Spiel direkt vom Tristan überfahren, aber die anschließende Nachbetrachtung und die ganze Atmosphäre haben dafür gesorgt, dass ich aus diesem Spiel mehr mitgenommen habe, als wenn ich durch Glück mein erstes Infinity-Turnierspiel glatt gewonnen hätte. 
Worauf ich hinaus will, ja wir sind sehr vom Sponsoring verwöhnt. Und ich danke den Organisatoren dafür, dass sie sich die Arbeit machen, aber ich würde mir niemals das Recht heraus nehmen, einen Turnierorganisator als schlecht zu empfinden, nur weil es keine Preispool gibt oder dieser sehr gering ausfällt.
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#15
Schön, dass sich hier so eine lebhaft Diskussion entfaltet. Die Grundbefürchtung im Podcast kann ich im Ansatz durchaus nachvollziehen, was auch ein Grund ist, dass wir diesmal mehr "eventbezogene" Goodies für alle zu organisieren. Ich verstehe die Charity-Event Idee als provokante Gegenfrage...die werden wohl doch einige nicht mit einem klaren ja beantworten. Und das kann ich ebenso verstehen. Wir sind bei vielen Events einfach auch über den "lass mal treffen und zocken"-Punkt hinaus. Wenn sich das "professionalisiert", wenn man den Begriff verwenden möchte, dann wird zurecht eine gewisse Qualität erwartet werden, was einen passenden (das möchte ich gerne betonen) Preispool miteinbezieht. Das zieht sicher auch Leute, denen Preise durchaus wichtiger sind als anderen. Aber auch das ist ein Aspekt, den man bei Wachstum einfach hat. In wie weit man da was zurückdrehen kann bin ich skeptisch. Gegensteuern kann man aber sicher...zumindest versuchen.

Das bloße aufhäufen von irgendwelchen Preisen ist sicher nicht der Weg. Jeder hätte gerne ne Startebox für umme...gefallen wollen mir solche dicken Preise allerdings nicht so recht. Nichtsdestotrotz, so empfinde ich zumindest, möchten wir als Orga den Besuchern auch etwas bieten...und ein paar Take-Aways gehören da für mich irgendwie dazu, auch wenn ich da selber als Teilnehmer nicht den größten Wert drauf lege. Und klar: ich freu mich schon auch, wenns was tolles gibt. Und sei es ein Button, den ich noch nicht hab. Der Preispool ist ein Askpekt der Orgaarbeit und bei einem schönen Event rundet sowas das ganze einfach ab.

Wobei ich da auch glaube, dass man differenzieren muss, welches Budget man zur Verfügung hat. Transparenz hin oder her, unabhägig davon, ob man seine "Investition" als Spieler zurückbekommt: ein höherer Preis geht immer mit einem Mehranspruch einher. Von daher sollte man sich als "kleines" Turnier auch nicht dem Druck aussetzen, Unmengen an Zeugs auffahren zu müssen. Das kann niemand erwarten und deswegen kann ein Event trotzdem richtig geil sein. Um den Bogen zu "wie kann ich ohne Preissuport meine Events vergrößer" zu spannen: welche Leute will man denn auf seinem Turnier haben? Die Netten? Die kommen, weil sie ne gute Zeit hatten? Oder die Gierigen (ich polarisiere!), die kommen, weils was zu holen gibt? Mal abgesehen davon, dass ich bisher nur Typ 1 kennengelernt habe, wenn ich nur auf 20 Leute komme, weil ich Typ 2 Leute am Start habe...da mach ich doch lieber 14 und spar mir den Stress.
zu finden im Foxhound Esslingen

Yu Jing, Haqqislam, Aleph, Combined Army, FRRM, Ikari, Tohaa
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#16
ein Sache fällt mir da noch ein: Kindergeburtstage in den 80ern.

Einladung, Treffen im "Hobbyraum", ein paar Spielchen. Jeder hat für ein paar Mark ein Geschenk mitgebracht. Am Schluss wurden die übrig gebliebenen Süßigkeiten unter allen Gästen aufgeteilt. Alles gut.

Heute: Professionalisiert. Perfekte Events. Geschenke um die 15 € normal (am liebsten als Gutschein, versteht sich). Nach einem von einem professionellen Entertainer abgehaltenen Event bekommt jedes Kind noch ein "Mitgebsel" mit - eine ganze Tüte voller Geschenke und Süßkram, die einen Wert jenseits der 10 € hat.

Welche Kinder waren wohl glücklicher?
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#17
Mal was Lustiges und Off-Topic aus einer meiner Whatsapp Gruppen um Thema Kindergeburtstag @Pavcc und Streit schlichten:

"Meine langjährige Erfahrung als Türsteher bei Kindergeburtstagen hat mich gelehrt frontal die fremde Person zu fokussieren und die Bekannte hinter sich zu bringen. Damit hast du die fremde Person im Blick und deine Bekannte erst mal aus der Schusslinie. Und ja, es waren harte Jahre im Kindergarten.

Zu meiner Zeit haben sie Dich mit stumpfen Bauklötzchen kalt gemacht... wenn du nicht hingesehen hast.

Zack hattest Du auch schon mal das selbst gebastelte Schwert aus Duplo-Steinen auf dem Schädel.

Es war wie in Vietnam. Die Kleinen führen asymmetrisch Krieg gegen Dich. Und sie kennen sich in ihrem Hort aus. Verdammt gut sogar.

Und sie haben keine Angst...das ist das Schlimmste daran. Ohne taktisches Briefing hast du keinen Tag überlebt.

Und die verminen den Boden mit Legos und kleinen fiesen Spielzeugautos. Und Bügelperlen. Aber griffig wird die Mischung erst mit ein paar Posternägeln oder Reißzwecken. Dann weißt du wie die Hölle sich anfühlt."
Crit happens. Just play for the rule of cool.
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#18
(02-12-2018, 12.02.2018)Pavcc schrieb: ein Sache fällt mir da noch ein: Kindergeburtstage in den 80ern.

Einladung, Treffen im "Hobbyraum", ein paar Spielchen. Jeder hat für ein paar Mark ein Geschenk mitgebracht. Am Schluss wurden die übrig gebliebenen Süßigkeiten unter allen Gästen aufgeteilt. Alles gut.

Heute: Professionalisiert. Perfekte Events. Geschenke um die 15 € normal (am liebsten als Gutschein, versteht sich). Nach einem von einem professionellen Entertainer abgehaltenen Event bekommt jedes Kind noch ein "Mitgebsel" mit - eine ganze Tüte voller Geschenke und Süßkram, die einen Wert jenseits der 10 € hat.

Welche Kinder waren wohl glücklicher?

Das hab ich weiter oben gemeint mit "die wohlige Wärme der Nostalgie"...ich bin mir nicht sicher, welche Kinder die glücklicheren waren. Und das ist eigentlich egal, solange die Kinder heute glücklich sind...halt auf ihre Weise. Dein Beispiel zeigt eher, dass es den Eltern wichtig zu sein scheint, was sie bieten können. Der "Schwanzvergleich" der Erziehungsberechtigten. Prenzlauer Berg, Biosupermarkt, Maxi Cosi, Innenstadtpanzer, "Latte Macchiato Grande Pumpkin Spiced mit hand whipped lactosefreie Milch und Einhornstreuse ohne Rot...Rot ist zu aggressivl" für die bloggenden Eltern von Joshua Finjan und Shanina Josephine... Obs dabei um die Kinder geht sein mal dahingestellt. Die Analogie funktioniert zum Teil aber auch für dieses Thema. Vielleicht streichelt ein großer und exklusiver Preispool eher die Seele der Orga, als dass er fundamental zum Spass der Kinder beiträgt?

Auf jeden Fall nochmal danlke für diesen Anstoss zur Selbstreflexion.
zu finden im Foxhound Esslingen

Yu Jing, Haqqislam, Aleph, Combined Army, FRRM, Ikari, Tohaa
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#19
Ich habe früher öfters auf Sammelkartenturniere von Cardfight Vanguard mitgespielt und da haben normalerweise nur die ersten 3 Plätze was gewonnen. Dort ging es dann aber um Preisgelder in Form von Gutscheinen. Ansonsten gab es ab und zu noch Promokarten für alle Teilnehmer.

Nun habe ich mein erstes Infinity Turnier in Esslingen hinter mich gebracht und war selbst überrascht, wieviele Preise ich mit nach Hause nehmen durfte. Da ich erst seit sehr kurzem Infinity Spiele habe ich mich eh auf einem der letzten Plätze gesehen und nicht erwartet überhaupt etwas zu gewinnen. Deswegen hat mich das eh sehr gefreut, insbesondere da ich noch nicht so viel Gelände habe, um selbst eine volle 24x24er Platte voll zu bekommen. Somit hat sich der Tag doppelt gelohnt. Ich hatte tolle Spiele und noch etwas für meinen Tisch daheim. Gefühlt gehe ich damit noch zufriedener aus einem solchen Turnier nach Hause, egal auf welchem Platz ich gelandet bin.

Um einen Bogen zum Kartenspiel zu schlagen, dort war gefühlt die Anspannung beim Spielen eine andere und nicht so entspannt wie bei Infinity. Weil jeder wollte dort natürlich auf den ersten Plätzen landen und man ist irgendwie anders miteinander umgegangen.
Deshalb finde ich entweder individualisierte Preise gut oder wenn jeder etwas gewinnen kann (und sei es nur Patches oder Marker), egal welcher Platz er einnimmt. Ich finde dies nimmt gefühlt den Druck etwas raus und es entsteht ein etwas entspannteres Spiel. Aber vielleicht ist dies nur mein eigenes Empfinden.
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