[Infinity RPG] [PbP] Verlorene Kinder
#1
<r>Paradiso. <I><s></s>Der <e></e></I>Planet der Versprechen und Hoffnungen, aber auch der Planet der Konflikte und Verschwörungen. Selbst hier in den Straßen der jungen Stadt Damburg spürt man diese Atmosphäre der Veränderung und der Potentiale - im Guten wie im Schlechten. Und selbst hier in der Stadt riecht die Luft nach Leben. Nirgendwo auf Paradiso kann man dieser Übermaß an Leben entkommen, das den Planeten auszeichnet. Die Biosphäre des Planeten wird dieser Bezeichnung mehr als gerecht. <br/>
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Auf deinem Weg zum vereinbarten Treffpunkt mit dieser Schwester Ankalena kommst du durch den Teil der PanOceanischen Handelsstadt Damburg, dem trotz des eher mehr als weniger offenen Konfliktes auf Paradiso aufstrebenden und liberalen Handels-, Forschungs- und Industriestandort, an dem sich die weniger glücklichen Individuen sammeln, die den Weg nach Paradiso gesucht haben. Die Häuser an denen du vorbeikommst, sind nicht so sauber und gepflegt wie in den Gebieten der Innenstadt nahe des Transithafens. Einige Grundstücke sind tatsächlich auch mit eher improvisierten als geplanten Bauwerken bebaut, die aus recycletem Plastahl und profanem CuBlech bestehen. Gebäude, wie sie auch in keinem Slum einer anderen Welt der Menschlichen Sphäre auffallen würden.<br/>
Wenn das hier das Slum von Damburg ist, so wie die Medien immer behaupten, geht es dir durch den Kopf, dann kann sich diese Stadt tatsächlich glücklich schätzen. Allerdings ist dir klar, dass du noch nicht annähernd alles gesehen hast, was hier vor sich geht oder zumindest gehen kann. <br/>
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Du näherst dich dem relativ gepflegten kleinem Schulgebäude, dass dir als Adresse genannt wurde und das die "Mission" dieser Schwester Ankalena darstellt. Eine Handvoll Kinder zwischen 6 und 12 Jahren empfängt dich bereits auf dem Weg zum Haupteingang ab und umringt dich relativ neugierig und zutraulich und die Kids plappern wild durcheinander. <br/>
Soviel kannst du den Gesprächsfetzen allerdings entnehmen: die Kinder wissen, dass Besuch erwartet wird und sollen dich in ein Klassenzimmer bringen, das als Besprechungsraum fungiert. <br/>
Auf dem Weg zu eben diesem kommst du durch die Aula der Schule, in der eine Essenausgabe zu finden ist, ein paar Tischreihen mit entsprechender Bestuhlung und einem Spielbereich für Kinder. Aus einigen wenige Räumen an den beiden abgehenden Fluren strecken sich neugierig Köpfe, um kurz Blicke auf dich zu werfen und die Schar der Kids führt dich schließlich in den Besprechungsraum wenige Meter den linken Flur hinunter. Alles macht einen überraschend sauberen Eindruck. <br/>
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Der Besprechungsraum wird von einigen zusammengeschobenen Tischen dominiert, um die ein gutes Dutzend Stühle stehen. Eine altertümliche Schultafel - "Wo zum Teufel habe die dieses Ding her?" denkst du überrascht - im Standardschuldunkelgrau des letzten Jahrhunderts mit mehr als abgewetzter Nanobeschichtung hängt an einer Wand in einem Rahmen und daneben ein Trivid Holoboard aus dem letzten Jahrzehnt. Du kannst dir nicht recht erklären, woher inmitten all der jungen menschlichen Siedlungsprojekte auf Paradiso diese Antiquitäten herkommen, aber sie sind hier und scheinen ihren Zweck zu erfüllen. <br/>
Auf dem Tisch steht frisch aufgebrühter SoyKaff und zwei Nanofilterkaraffen mit kristallklarem Wasser sowie einige Becher.<br/>
Du stehst noch in der offenen Tür und ein besonders freches Gör brüllt dir ein begeistertes "Wir sind da!" entgegen und dann rauscht die Meute Kinder auch schon wieder gackernd und kichernd davon.</r>
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
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#2
<t>Leicht verwundert aber voller Neugier betritt Dabil Kremar den Raum und dreht sich einmal um die eigene Achse, die Atmosphäre des Raums in sich aufnehmend. Simultan startete sein Geist, er nannte sie Cat, nach seiner Vorliebe für die kleinen felinen Wesen von der Erde, eine Aufzeichnung, man wusste schließlich nie wann man die Bilder noch einmal gebrauchen konnte. <br/>
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Er schien wohl der Erste einer ganzen Gruppe an Leuten zu sein, wie die Anzahl der Stühle und Becher vermuten ließ. Mit einem leichten Seufzer, er hatte grade eine lange Schicht hinter sich, ließ Dabil sich auf einen der Stühle plumpsen und schloss kurz die Augen. Sollte er noch ein bisschen in Maya eintauchen, bis das Treffen begann? Sich dagegen entscheidend wies er Cat an seine Playlist zu spielen und wiegte sich leicht vor und zurück zum Rhythmus der Musik, den Raum durch die fast geschlossenen Augenlider beobachtend.<br/>
Ihm war nicht entgangen, dass einige der Kinder um den Türrahmen lugten und ihn voller Neugier betrachteten. Sie fragten sich vermutlich ebenso wie er, was er hier tat. Aber sollten sie ruhig schauen, er hatte nichts zu verstecken und genoss, so absurd dass auch klang, das kleine bisschen Aufmerksamkeit. Es geschah schließlich nicht alle Tage, dass er im Mittelpunkt stand, eher im Gegenteil. Er öffnete die Augen und zwinkerte ihnen verspielt zu, worauf sie aufgeregt kichernd schnell wieder aus seinem Sichtfeld verschwanden. Mit leichtem Grinsen lehnte er sich wieder zurück und schloss die Augen.<br/>
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Brin sah wie Gin und die anderen einen Fremden durch die Schule führten. Neugierig tapste der kleine Junge hinter der Gruppe brabbelnder Kinder her. Kurz darauf betrat der Mann den Besprechungsraum und die Gruppe verstreute sich. Doch schnell hatte sich eine neue Gruppe um die Tür gebildet, bestehend aus anderen Kindern deren Aufmerksamkeit auch auf den Fremden gezogen wurde. Sich leicht vor lehnend spähte Brin in den Raum um einige weitere Blicke auf die Gestalt zu erhaschen. <br/>
Der Mann sah aus wie in seinen frühen Zwanzigern und trug einen praktischen dunkelblauen Arbeitsoverall mit einem Werkzeuggürtel um die Hüfte geschnallt. Er schien die Augen geschlossen zu haben und wippte leicht vor und zurück. Er unterschied sich nicht groß von den anderen Arbeitern die man sonst in Paradiso an den Raumhäfen sah, mit Ausnahme des großen Aufnähers auf seinen Rücken, allerdings konnte Brin nicht lesen was dort stand. Ansonsten konnte er nichts Weiteres interessantes an ihm entdecken, grüne Haare, ein kleiner Rucksack auf dem Boden neben sich, ein kleines Computerinterface am linken Arm, nicht einmal bewaffnet schien er zu sein. Leicht enttäuscht ob der Normalität des Gastes, überlegte Brin, warum er wohl hier war? Was wollten sie mit einem wie ihm? Und warum ausgerechnet der? Er hätte vermutlich weiter darüber nachgedacht, hätte der Mann nicht in dem Moment die eisblauen, durchdringenden Augen geöffnet und ihm verspielt zugezwinkert. Verschreckt zog er sich schnell wieder hinter den Türrahmen zurück.</t>
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#3
<r>Pünktlich um 11.30 betritt eine Frau den Besprechungsraum. Sie ist von durchschnittlicher Größe und hat dunkle Haare, durch die sich einige auffällige graue Strähnen ziehen, die nicht aus modischen Gründen eingefärbt zu sein scheinen. Eine fingerlange Narbe auf ihrer rechten Wange, die kurz über dem Mundwinkel endet, fällt in dem sonst recht attraktiven Gesicht ins Auge.<br/>
Gekleidet ist die Frau in eine zweckmäßige Arbeitshose und eine geschlossene Funktionsjacke, die auch nicht mehr aus der ganz aktuellen Kollektion stammt, aber von guter und stabiler Qualität ist. Sie hat die Jackenämel hochgeschoben und man sieht die schlanken und vernarbten Unterarme unter deren Haut das Spiel von feinen aber ausdefinierten Muskeln zu erkennen ist. <br/>
Als sie den Raum betritt, blitzt für einen Moment ein wenig Enttäuschung auf ihrem Gesicht auf, als sie feststellt, dass nur ein Besucher anwesend ist. <br/>
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Sie zwingt sich zu einem Lächeln, geht um den Tisch und wendet sich mit angebotener Hand an Dabil Kremar.<br/>
"Guten Tag. Schön, dass Sie gekommen sind. Mein Name ist Ankalena. Hier werde ich meist <I><s></s>Schwester <e></e></I>Ankalena genannt, aber das dürfen Sie handhaben, wie Sie wollen."<br/>
Dabil stellt sich ebenfalls namentlich vor und die beiden schütteln sich die Hand. Schwester Ankalena hat einen ebenso kräftigen Händedruck wie man erwarten würde. Ihre Stimme ist angesichts ihres Erscheinungsbildes überraschend sanft und mädchenhaft und sie spricht sehr unaufgeregt und macht einen insgesamt sehr offenen Eindruck. <br/>
Nachdem Ankalena Dabil einen Becher Wasser eingeschenkt hat, setzt sie sich ihm gegenüber. <br/>
"Ich freue mich ehrlich, dass Sie zu uns gefunden haben, Dabil - ich darf Sie doch Dabil nennen?" Sie lächelt den Piloten herzlich an und nachdem dieser mit einem Nicken seine Zustimmung ausgedrückt hat, fährt sie erleichtert und mit noch freundlicherem Tonfall fort:<br/>
"Sehen Sie es mir nach, Dabil, aber ich hätte auf etwas mehr helfende Hände gehofft. Nun gut, mit Gottes Hilfe werden Sie sicher auch ein hilfreiches Ergebnis erzielen können." <br/>
Der Blick Ankalenas wird ernster.<br/>
"Ich weiß nicht, ob Sie schon wissen. worum es geht. Es deutet jedenfalls alles darauf hin, dass meine Schützlinge regelmäßig entführt würden. Verstehen Sie mich nicht falsch, Ausreißer gibt es immer mal wieder und hier darf jeder Gast kommen und gehen, wie er will. Manchmal kommen sie zurück, manchmal höre ich nie wieder von ihnen. Aber seit einigen Wochen verschwinden in einer gewissen Regelmäßigkeit Kinder. Ich weiß nicht mehr weiter und wir hier können uns eine Untersuchung durch die Polizeikräfte leider wirtschaftlich nicht leisten."<br/>
Sie blickt Dabil erwartungsvoll aus dunkelbraunen Augen an.</r>
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
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#4
<r>Doch noch bevor Dabil antworten kann, hört man draußen erneut das Getöse einer Kinderschar, die den nächsten Neuankömmling begleitet. Kurz bevor sie die Tür erreichen, erklingt aufgeregtes Gelächter. Dann wird langsam die Klinke heruntergedrückt, einige Kinder kichern und prusten noch einmal und schließlich gibt die aufschwingende Türe den Blick auf einen jungen Mann frei, der mit dem Rücken zum Besprechungsraum steht. Ein aufmerksamer Beobachter könnte bemerken, dass er im Herumdrehen seine Gesichtszüge etwas anspannt und ganz bewusst ein professionelles Gesicht aufsetzt. Als er den Raum dann betritt, beschränkt sich das Lächeln nur noch auf seine dunklen Augen. Seine braune Haut ist vor allem im Bereich der rechten Wange von kraterförmigen Narben übersät. Sollten die Ärzte seiner Heimat – offensichtlich Bourak – nicht im Handumdrehen sein Äußeres wiederherstellen können?<br/>
Er legt die schwere Lederjacke ab und darunter kommt ein maßgeschneiderter Anzug zum Vorschein, der mit Sicherheit früher einmal teuer war, bevor er viel zu lange getragen wurde. "Guten Tag, Sie müssen Schwester Ankalena sein." Er nickt auch Dabil freundlich zu. "Bitte verzeihen Sie die Verspätung, aber einige Ihrer Türsteher haben versucht, mich aufzuhalten. Ich bin Shahin Behrouz -" Er mustert die beiden anderen Anwesenden kurz, ob sie auf die Nennung dieses Namens reagieren. Das ist zwar nicht der Fall, aber er erkennt wohl irgendetwas anderes im Blick oder am Gebaren Dabils und fährt fort "- und wie's aussieht, nicht der einzige Pilot hier. Scheint, als steht hier ein größerer Transport an. Freut mich, Sie kennenzulernen." und reicht seine Hand dem unbestimmten Raum zwischen Dabil und Ankalena, abwartend wer sie als erstes ergreift.<br/>
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<I><s></s>Shahins Gedanken: Ihr habt meinen Namen noch nie gehört? Fast schon eine Unverschämtheit. Da treibt sich wohl jemand in den falschen Kreisen herum – oder eigentlich eher in den richtigen. Wieso schickt mich der alte Mann zu so einem biederen "Bringe den Lieblingspudel der braven Schwester Sonstwas von A nach B"- Auftrag? Oder was wird das hier? Und wieso glaubt er, er müsste mir auch noch einen Kopiloten ans Bein binden?<e></e></I></r>
G³: "Haris of Four" - Sei immer du selbst. Außer du kannst ein Eichhörnchen sein - dann sei ein Eichhörnchen!
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#5
<t>Erfreut ergreift Schwester Ankalena die angebotene Hand und bietet auch Shahin einen Sitzplatz und ein Glas Wasser an. <br/>
"Schön, dass Sie noch zu uns gefunden haben, Shahin."<br/>
Mit einem offenen Lächeln wendet sich die Schwester dem Haqqislamiten zu und fasst auch für diesen den Sachverhalt in kurzen Worten zusammen. <br/>
"Viel mehr kann ich Ihnen leider nicht sagen. Und ob es Ihrer besonderen Fähigkeiten als Piloten bedarf, weiß ich ebenfalls nicht. Ich habe einfach meine Fühler ausgestreckt und gehofft, dass mir meine Freunde und Partner mit Gottes Beistand ein paar hilfreiche Engel senden, die sich des Problems annehmen." <br/>
Sie blickt den beiden jüngeren Männern ohne jegliche Ironie in die Augen.</t>
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
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#6
<t>Dabil nickt dem Neuankömmling freundlich zu, während Cat bereits Aufnahmen der beiden Personen machte und Maya nach Informationen durchsiebte. Er war sich immer noch nicht sicher wie es dazu kam, dass ausgerechnet er nun hier war. Klar, es klang nach Aufregung und Informationen sammeln war eines seiner liebsten Hobbies, aber es gab doch sicher jemanden von der Security oder einen Fachmann bei NUW für etwas Derartiges? Wieso grade ein Techniker? Konnte es sein, dass sie so spärlich mit Personal auf Paradiso bestückt waren? Nun, dies würde warten müssen, er war jetzt hier und würde das Beste draus machen. Nicht dass er sich über ein bisschen Abwechslung beschweren würde. Seine Vorgesetzten würden sich schon was dabei gedacht haben ihn diesen Auftrag übernehmen zu lassen.<br/>
Sich an die Schwester wendend merkte er an:<br/>
"Entschuldigen sie Mam, aber ich bin kein Pilot... Naja, zumindest nicht Hauptberuflich. Ich kann zwar fliegen aber eigentlich bin ich eher der Mann fürs Technische. Ich bin sicher Herr Behrouz hier schafft dergleichen auch alleine. Was Ihr Problem angeht, ich bin zwar kein Fachmann für verschollene Kinder und es ist mir ein Rätsel warum man grade mich zu Ihnen geschickt hat, aber ich bin sicher irgendwie wird sich das schon lösen."<br/>
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Simultan dazu glich Cat die Bilder mit Informationen an, die sie in Maya gefunden hatte und begann mit der Auswertung ihrer Recherche.</t>
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#7
<r>In dem Moment, als Schwester Ankalena mit ihrer Einführung zum Ende kommen möchte, hört man außerhalb des Raumes wieder das Getöse der Kinder, doch wird dieses schnell durch einen Aufschrei und das dumpfe Poltern von draußen abgelöst. Unerwartet wird das Meeting in sprachlicher Hinsicht unterbrochen, die Technik arbeitet zum Teil heute ja intuitiv und autonom weiter, als just in diesem Moment eine junge Dame in grüner Arbeitskleidung und beigefarbener Weste, mit Rucksack auf dem Rücken und leicht gerüstet für eventuelle Streitigkeiten, mit caramel-farbenen Augen, dunklem Teint, einer topmodernen Brille und langem, glatten Haar schnellen Schrittes in den Raum kommt. <br/>
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<I><s></s>Die Kinder, die ihr vorher den Weg versperrten und sie aufgrund ihres seidenglatten, schwarzen Haares aufhalten wollten, mussten das schnell bereuen. Das erste Kind wurde mit einem etwas stärkeren Schubs gegen den Kopf Richtung Boden, oder war es die Wand, geschickt, wodurch alle Kinder zur Seite gingen und schnell das Weite suchten. Die Tür wurde schnell mit der rechten Hand aufgemacht und mit einer ebenso schnellen Bewegung geschlossen. <e></e></I><br/>
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Flux setzt sie sich auf den nächstbesten Stuhl und sieht die Dame an, kurz angebunden sagt sie: "Seid gegrüßt, Ihr habt anscheinend hier die Führungsposition inne. Mein Name lautet Nusuyba al-Addawiyya und ich bin im Auftrag der 'Händlergilde' von Bourak hier, um Sie bei der bevorstehenden Mission im Hi-Tec-Bereich zu unterstützen und allem, wozu ich noch fähig bin. Aber ich bin zu unhöflich, lassen Sie sich nicht unterbrechen und instruieren Sie uns weiter, später haben wir bestimmt noch allesamt genug Zeit für Höflichkeiten, und um uns besser kennenzulernen. Hier noch ein Data-Stick, damit Sie ihre Informationen bezüglich der Mission angleichen und die Parameter anpassen können. Entschuldigen Sie noch einmal die Unterbrechung."<br/>
Ein lichtes Tippen an die Stirn zeigt Respekt und Entschuldigung gleichermaßen. Die Gedanken an die Kinder draußen und mögliche Konsequenzen<br/>
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Sie schaut sich im Raum um und erkennt einen Kameraden, einen männlichen Haqqislamiten, der an sich einen professionellen Eindruck macht, aber irgendwie runtergekommen wirkt, <I><s></s>Narben sind schon lange nicht mehr in Mode. Schade.<e></e></I> Die anderen beiden Gestalten scheinen nicht haqqislamitischer Herkunft zu sein <I><s></s>und sollten demnach erstmal genauer im Auge behalten werden. Auftrag ist zwar Auftrag, aber man weiß ja nie heutzutage. Sollte es hart auf hart kommen, wird sich schon ein Weg finden, um damit klarzukommen. Kuffar sind an sich keine Bedrohung für den Alten Mann, aber die Gefahr und der fehlgeleitete Glaube machen sie manchmal geistig anfällig für irgendwelche Schwachsinnsideen und machen sie dadurch zu einer Gefahr für die armen Seelen in der Menschlichen Sphäre, wenn sie wieder nutzlosen Konflikten Aufmerksamkeit schenken und sich derer annehmen, geheiligt sei der Allmächtige.<e></e></I> Sie späht Richtung Fenster und kneift die Augen kurz zusammen, beiläufig prüft sie die Gurte des Rucksacks, das Halfter ihrer Pistole und das Messer an ihrer Wade. <br/>
Danach widmet sie ihre Aufmerksamkeit der Dame ihr gegenüber.</r>
[Bild: msb87col.png]
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#8
<t>Vom Lärm der Kinder vorgewarnt konnten die 4 Gestalten im Raum bemerken, wie sich die Tür ein weiteres Mal öffnete und schloss. Ein hellhäutiger Mann mit dunklen Haaren, in einer recht gepflegten grauschwarzen Uniform kam herein, mit Rucksack und Pistolenholster beladen. Er stellte sich an den Tisch, setzte den Rucksack ab, nahm sich einen Stuhl und setzte sich nach einer allseitigen Begrüßung, etwas abseits der anderen dazu. "Gestatten die Damen nud Herren, Alejandro. Es gab Komplikationen auf der Flougroute nach hier, und dann habe ich hier noch einem Kind geholfen, das sich eben den Kopf gestoßen hatte. Worum geht es ? Frachtauftrag, nehme ich an ? Wird das hier so etwas wie ein Bewerbungsgespräch, bei schon 3 anwesenden Piloten ?"<br/>
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Alejandro packte das Datenpad aus seinem Rucksack, und stellte noch die Verbindung zu Pen³ her, den er anwies, die anwesenden Personen zu überprüfen, während er der sich weiter entwickelten Unterhaltung folgte. Pen³ (ein Schwimmvogelförmiger geist, der aus einer Animationsserie aus dem letzten Jahrtausend entlehnt war) schwamm stromlinienförmig durch die Datenflüsse und würde alsbald zu ihm zurückkehren.<br/>
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Einer der anwesenden - Behrouz hieß er - Haqqislamiten war ihm schon bekannt. Er hoffte, die Streitigkeiten zwischen den beiden betreffenden Familien würde ihnen bei gemeinsamer Abwicklung eines Auftrages nicht zu sehr schaden. Das letzte Mal, als er von der Handelsmission in Bourak weggeflogen war, war die Stimmung diesbezüglich nicht sonderlich gut gewesen. Rivalität war in diesem Falle nicht sonderlich gut fürs Geschäft.<br/>
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Nach kurzem Überprüfen der Nachrichten auf seinem Kommunikationsgerät wandte sich Alejandro der Konversation zu.</t>
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#9
<r>Gerade als Schwester Ankalena zum dritten Mal ansetzen möchte, wird die Tür zögerlich geöffnet und ein Junge mit blonden Haaren und einem frisch aufgetragenen Pflaster auf der Stirn steckt den Kopf herein. <br/>
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Zögerlich beginnt er: "Schwester Ankalena? Hier ist ein Herr Madesch...Madz... ein Bekannter von Pjotr, der von ihnen eingeladen wurde."<br/>
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Er verschwindet aus der Tür, die sich daraufhin öffnet. Ein blasser Mann mit gepflegtem Bart, einer schwarzen Beanie und gekleidet in einer schmutziggrünen Uniform betritt den Raum und geht direkt auf die Schwester zu und bleibt einen Meter vor ihr stehen.<br/>
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"Guten Tag Schwester. Wie der Junge bereits versucht hat zu erklären, ich bin Edgar Madezki, ich hoffe ich hab' nichs verpasst."<br/>
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Er lies einmal seinen Blick durch die Runde schweifen, nickte allen einmal zu und setzte sich auf einen der verbleibenden Stühle, wobei er seinen schweren Rucksack und eine länglichen Gegenstand in einer wetterfesten Schutzhülle an den Tisch mit den Getränken lehnt. Er prüfte noch einmal die Position seines Holsters und schaut erwartungsvoll in die Runde.<br/>
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<I><s></s>Mal sehen... ein Technicker, ein, nein zwei Haqqis und ein Pilot, entweder vermissen die alle jemanden oder das hier wird nochmal interessanter als gedacht.<e></e></I></r>
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#10
<r>Etwas verdutzt und für einen Moment aus dem Konzept gebracht, lässt Schwester Ankalena ihren Blick über die anwesenden Personen schweifen und mustert die Gestalten, um ihre Gedanken wieder zu sortieren und zu ordnen. Dann holt sie Luft, wirft einen letzten Blick zur Tür, ob denn noch jemand hereinkommen würde und erklärt sich dann erneut:<br/>
"Ich freue mich, dass sich jetzt doch so eine große Gruppe helfender Hände und Köpfe zusammengefunden hat."<br/>
Ihr Lächeln dazu wirkt aufrichtig und ehrlich. <br/>
"Ich kannte Sie alle ja bisher leider nicht persönlich und ich bin mir nicht sicher, ob Sie die Situation richtig einschätzen können." <br/>
Mit diesen Worten schiebt sie Nusuyba den Data-Stick vorsichtig zurück. <br/>
"Wir sind hier einfach nur ein Gästehaus für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft von Damburg stehen. Nicht mehr - aber auch nicht weniger." <br/>
Sie streicht sich mit einer Hand eine Strähne aus dem Gesicht und ihre Narbe zieht durch diese unbewusste Geste alle Blicke auf sich. <br/>
"Wir schaffen es mit Mühe, hier alle Hilfsbedürftigen zu versorgen und den Laden zusammen und am Laufen zu halten. Damit sind unsere Ressourcen auch ausgeschöpft."<br/>
Wieder lässt sie ihren Blick über die anderen Personen in dem vollen Besprechungsraum wandern.<br/>
"Mir ist nicht bei allen von Ihnen klar, wer Sie jeweils geschickt hat oder aus welchen Gründen Sie hier sind. Im Prinzip ist es mir auch mehr oder weniger egal. Ich erhoffe mir einfach nur, dass Sie helfen können, die - wie ich vermute - entführten Kinder zurückzuholen und vor allem auch zu verhindern, dass weitere meiner Schützlinge verschwinden."<br/>
Zum ersten Mal, wenn es um die Sache geht, spricht Ankalena nicht von "uns" sondern verwendet ein "ich"; ihre Schützlinge scheinen ihr tatsächlich ehrlich am Herzen zu liegen. <br/>
"Ich werde Ihre Nachforschungen so gut ich kann unterstützen, muss mich aber auch auf Ihre Professionalität verlassen und setze auf Ihre Fähigkeiten. Wenn Sie etwas brauchen, wenden Sie sich bitte jederzeit gerne an mich." <br/>
Sie pingt ihre Gäste alle mit einer Kontaktanfrage an, um ihre Daten mit ihnen zu tauschen. Wer die Anfrage annimmt, erhält gleichzeitig noch eine kurze <URL url="http://www.o-12.de/board/viewtopic.php?f=34&t=758&p=13691#p13691"><s></s>Zusammenfassung der Geschehnisse<e></e></URL>.</r>
[Bild: fajnh93r.png][Bild: zjhe8cua.png]
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